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2022 | OriginalPaper | Buchkapitel

6. Stetigförderer

verfasst von : Rudolf Griemert

Erschienen in: Fördertechnik

Verlag: Springer Fachmedien Wiesbaden

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Zusammenfassung

Stetigförderer arbeiten während eines längeren Zeitraumes kontinuierlich und werden für Schütt- und Stückguttransport (auch für Personentransport) eingesetzt. Auch die getaktet bewegten Fördermittel (z.B. Montagebänder) werden allgemein der Gruppe der Stetigförderer zugeordnet. Je nach Art des Förderers ist eine waagerechte, geneigte oder senkrechte Förderung über gerade oder gekrümmte Strecken möglich. Die Stetigförderer sind von großer Bedeutung vor allem deshalb, weil sie neben der Bewältigung üblicher Förderaufgaben häufig auch als Verkettungsmittel zwischen die technologischen Prozesse der Serien- und Massenproduktion in den verschiedensten Industriezweigen eingeschaltet werden oder sogar technologische Prozesse selbst übernehmen können, z. B. als Kühlbänder. Mechanische Stetigförderer mit Zugmittel (Bandförderer) haben ein endloses, auf Tragrollen, Gleitbahnen oder einem Luftfilm abgestütztes, umlaufendes Band als Trag- und Zugmittel. Mechanische Stetigförderer mit Zugmittel (Gliederförderer) besitzen gleichartige Tragelemente (Platten, Tröge, …), die an einem endlosen Zugmittel in gleichen Abständen befestigt sind. Mechanische Stetigförderer ohne Zugmittel sind mechanisch angetriebene Transportmittel (z.B. Rollen-, Schnecken- und Schwingförderer). Bei Schwerkraftförderern wirkt als antreibende Kraft auf das Fördergut ausschließlich die Schwerkraft. Es gleitet oder rollt entweder auf einer geneigten Förderstrecke abwärts (Rutschen und Rollenbahnen) oder es fällt senkrecht im freien Fall (Fallrohre). Strömungsförderer transportieren Schüttgüter mit Hilfe von strömenden Gasen oder Flüssigkeiten in geschlossenen Rohrleitungen. Bei Flüssigkeiten kommen auch offene Rinnen zur Anwendung.
Metadaten
Titel
Stetigförderer
verfasst von
Rudolf Griemert
Copyright-Jahr
2022
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-658-36383-3_6