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Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Steuercontrolling und -Reporting

Zusammenfassung
Die Komplexität des Steuerrechts, die Variationen innerhalb der verschiedenen nationalen und internationalen Regelungen verleiten zunächst zu der Annahme, dass ein klassisches Controlling, verstanden auch als Steuerung von steuerlichen Positionen nicht möglich ist. Mit der noch darzulegenden Zunahme der Bedeutung des sog. Tax Accounting im Rahmen der Globalisierung des Rechnungslegungsstandards erfährt das Steuerrecht, das Steuercontrolling und -reporting eine neue Dimension. Naheliegend erscheint es deshalb, über die Bedeutung und Ausgestaltung des Steuercontrollings vertieft nachzudenken. Ziel eines jeden nationalen Steuerrechtsystems ist es, den Steuerbürger, die steuerpflichtige Unternehmung, die Gesellschaft im zivilrechtlichen Sinne (AG, GmbH) entsprechend seiner/ihrer Leistungsfähigkeit zu besteuern und dadurch Staatseinnahmen zu schaff en. Das dadurch betroff ene privatwirtschaft lich geführte Unternehmen möchte Steuern als Teil der Kosten des Unternehmens möglich vermeiden, was ein monetäres Ziel für das Unternehmen bedeutet. Außerdem ist der Zusammenhang zwischen Steuern und Liquidität off ensichtlich, wenn Steuern entweder den Bestand an liquiden Mitteln, an Vermögenswerten, das Nettovermögen oder die Zahlungsfähigkeit einer Unternehmung beeinflussen. Das Liquiditätsziel, die relative Minimierung der relevanten Steuerbelastung, wirkt nicht nur in die Gegenwart, sondern auch und insbesondere in die Zukunft. Denn jede Steuerzahlung oder -erstattung wirkt sich unmittelbar auf die Liquidität des (steuerpflichtigen) Unternehmens aus. Die latenten Steuern gewinnen mit einer Liquiditätsprojektion zunehmend an Bedeutung.
Robert Risse

2. Tax Accouting

Zusammenfassung
Das Bilanzmodernisierungsgesetzes (BilMoG) aus 2009 sieht für den Bilanzierenden einen Wandel in der Behandlung der latenten Steuern vor. Die latenten Steuern, die in den internationalen Rechnungslegungsstandards IFRS oder US GAAP bereits seit langem gebildet und diskutiert werden, erfahren nunmehr auch in der HGB Welt an Bedeutung. Die bisher in den HGB Abschlüssen vernachlässigte Fragen nach Ansatzvoraussetzungen und Bewertungen latenter Steuern in Jahresabschlüssen werden ab 2009 / 2010 beantwortet werden müssen.
Robert Risse

3. Die Steuerquote als Performanceindikator Key Performance Indikator (KPI)

Zusammenfassung
Die Steuerquote nach US GAAP, FAS 109 und IFRS, IAS 12 wird als Steuerungsgröße für verschiedene Zwecke bis hin als Performanceindikator für das Steuermanagement eingesetzt. Es stellt sich die Frage, welche Faktoren für die verschiedenen Zwecke geeignet und wesentlich sind?
Robert Risse

4. Steuerliches Risikomanagement

Zusammenfassung
Verursacht durch die in den Jahren 2008/2009 entstandene weltweite Finanzkrise reagieren die betroff enen Staaten auch auf dem Gebiet der Steuergesetzgebung. Es wurden und werden eine Fülle an Maßnahmen von den betroff enen Staaten gefordert bzw. umgesetzt, die alle den gleichen Zielhorizont haben: Steuerzahler, Gesellschaft en haben in vielen Ländern mehr Dokumentationen und Transparenz zu steuerlichen Sachverhalten und Gestaltungen zu erstellen und den Steuerbehörden bekanntzugeben. Der Trend des globalen steuerlichen Risikomanagements (Tax Risk Management, TRM) für die akkurate Rechtsbefolgung, dem sog. Compliance Management und für die Steuerplanung werden Auswirkungen auf andere, dem Steuerrecht verwandte Gebiete wie dem Tax Accounting haben. Das steuerliche Risikomanagement wird bereits seit einiger Zeit in der Literatur und Praxis heft ig diskutiert. Das Risikomanagement ist ein Managementprozess innerhalb der Steuerabteilung, mit dem eine Gesellschaft beabsichtigt, das Wissen der operativen Einheiten einer Unternehmung einer steuerlichen Beurteilung zuzuführen, um negative steuerliche Folgen zu vermeiden. Das steuerliche Risikomanagement findet auch ihren Niederschlag innerhalb der verschiedenen Finanzverwaltungen. Anhand einiger Beispiele für die deutsche Betriebsprüfung oder für ein Risikomanagement in den Ländern Frankreich, UK, Australien und den USA soll deutlich gemacht werden, welche Dimensionen für ein globales TRM wesentlich sind.
Robert Risse

5. Steuerliches Kennzahlensystem

Zusammenfassung
Eine klassische Frage der Betriebswirtschaft slehre ist, welche Kennzahlen für die Unternehmensführung entscheidend sind. Kennzahlen und deren Verknüpfung zu einem Kennzahlensystem sind zentrale Controllinginstrumente. Unter Kennzahlen werden betrieblich relevante, numerische Informationen verstanden. Die Kennzahlen können als absolute Zahlen, z.B. als Economic Value Added (EVA), oder relative Zahlen zum Beispiel in Form einer Fehlerquote vorliegen. Die Kennzahlen können sich auf unternehmensinterne aber auch auf unternehmensexterne Sachverhalte beziehen. Als Typen von Kennzahlen bezeichnet man:
  • Finanzkennzahlen wie den Cashflow
  • Prozesskennzahlen wie die Fehlerquote im Rahmen einer Produktion
  • Markt-/Kunden Kennzahlen, z.B. Marktanteile
  • Mitarbeiterkennzahlen, z.B. Mitarbeiterzufriedenheit
  • Innovationskennzahlen, z.B. Anzahl der Verbesserungsvorschläge
Absolute Kennzahlen sind überwiegend nachlaufend das heißt, sie berichten über finanzielle Größen von abgelaufenen Perioden. Die oben genannten relativen Kennzahlen werden als Vorlauf für Kennzahlen bezeichnet und bestimmen das zukünft ige Finanzergebnis.
Robert Risse

6. Benchmarking

Zusammenfassung
Unternehmen sollen immer schneller innovative Produkte in bester Qualität, zu konkurrenzfähigen Preisen auf dem Markt anbieten. Gefordert wird eine kontinuierliche Steigerung der Effizienz und Eff ektivität der Prozesse im Unternehmen. Die in Beziehung zueinander stehenden Informationen und Prozesse im Unternehmen sollen eine Steigerung des Unternehmenswertes erkennen und bewirken zu können. Der Vergleich der Prozesse innerhalb eines Unternehmens führt nicht immer zum gewünschten Ergebnis. Vielmehr ist im Rahmen eines nach außen gerichteten Unternehmensvergleichs festzustellen, welches (zusätzliches) Wissen zu einer weiteren Optimierung von Prozessen und Strukturen führt. Der Vergleich mit anderen Unternehmen, das sogenannte Benchmarking ist ein Schlagwort für eine Methode, die in den USA entwickelt wurde. Dennoch ist es heute nicht eindeutig geklärt, was man unter Benchmarking zu verstehen hat und welche einzelnen Komponenten den Begriff ausfüllen. In einer weiten Begriff sdefinition ist Benchmarking ein kontinuierlicher, systematischer Prozess, der zum Vergleich von Geschäft spraktiken, Produkten und Dienstleistungen von Organisationen dient. In den Organisationen werden die besten Verfahren/Prozesse (Best Practise) ermittelt, um die Leistungsfähigkeit der einzelnen Prozesse, Unternehmenseinheiten zu steigern und um Aktionen zu beschreiben, die die Verbesserung bewirken können. Das Benchmarking ist vereinfacht gesagt die Suche nach dem besten Verfahren, die eine Weiterentwicklung des Unternehmens garantieren.
Robert Risse

7. Planung und Kontrolle

Zusammenfassung
Der Begriff der Planung wird in den betriebswirtschaft lichen Diskussionen mit folgenden Merkmalen verwendet:
  • Planung ist ein bewusster, sich an Zielen orientierter Prozess;
  • Planung bezieht sich auf zukünft ige Handlungen und
  • Planung erfordert einen Informationsverarbeitungsprozess. Ohne das relevante Wissen kann nicht geplant werden.
Robert Risse

8. Reportingmuster

Zusammenfassung
Die einzelnen in diesem Buch erläuterten KPI Steckbriefe werden zu folgenden Reports unterteilt nach Profitabilität, Liquidität sowie Risiko Optimierung zusammengefasst. Die Reporte dienen der Kommunikation der steuerlichen Performance und letztlich dem beschriebenen Kennzahlensystem aus dem sich der Mehrwert der steuerlichen Arbeiten, der finale Tax Value Added ergibt.
Robert Risse

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