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Über dieses Buch

Christian Stein untersucht anhand einer deutschlandweiten repräsentativen Stichprobe von 600 Gemeinden, ob das Vorliegen eines Landschaftsplans einen positiven, d. h. steuernden Einfluss auf Landschaftszustand und -wandel innerhalb der Kommune hat. Mit Hilfe von Indikatoren zur Flächennutzung aus dem IÖR-Monitor, welche auf geotopographischen Daten basieren, werden statistische Zusammenhänge zur Struktur und Qualität der Landschaft ermittelt. Zudem wird geprüft, inwieweit die kommunale Landschaftsplanung den Landschaftswandel im Sinne einer ökologisch nachhaltigen Entwicklung positiv beeinflusst. Die Ergebnisse der Arbeit bestätigen, dass die kommunale Landschaftsplanung zu einer Verbesserung vor allem von Struktur und Qualität der Landschaft beiträgt. Bedeutsam sind dafür insbesondere deren Qualität und Wirkungsdauer sowie konkrete Umsetzungsvorschläge.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Einführung und Problemstellung

Im Rahmen der kommunalen Landschaftsplanung werden die Erfordernisse und Maßnahmen zur Realisierung der Ziele des Naturschutzes und der Landschaftspflege für die vorbereitende Bauleitplanung dargestellt. Diese trägt damit zur Sicherung der natürlichen Lebensgrundlagen des Menschen und zu einer nachhaltigen gemeindlichen Entwicklung entscheidend bei (vgl. von Haaren 2004: 57; Weiland & Wohlleber-Feller 2007: 160).
Christian Stein

Kapitel 2. Grundlagen

Landschaft ist ein Begriff der je nach Disziplin sehr unterschiedlich definiert werden kann. Auf die Entwicklung des Begriffs wird an dieser Stelle nicht eingegangen. Hierzu liefert beispielsweise Jessel (2005) einen guten Überblick.
Christian Stein

Kapitel 3. Methodik

Grundlage dieser Arbeit ist ein hypothesengeleiteter Ansatz. Dazu wurden zu den zu beantwortenden Forschungsfragen entsprechende Hypothesen formuliert. Für das Testen der Hypothesen, sind zum einen Daten zum Stand der örtlichen Landschaftsplanung und zum anderen Indikatoren zur Qualität und Struktur der Landschaft nötig. Die Abb. 3.1 zeigt den methodischen Rahmen dieser Arbeit auf. Dieser teilt sich grob in drei Teile: in 1) den Stand und die Qualität der örtlichen Landschaftsplanung, 2) den weiteren Einflussfaktoren auf die Qualität und Struktur der Landschaft und 3) die Indikatoren zur Beschreibung der Qualität und Struktur der Landschaft.
Christian Stein

Kapitel 4. Ergebnisse

Mit einem Ökokonto bzw. Flächenpool können Gemeinden, aber auch Private, Kompensationsmaßnahmen zeitlich vorziehen, bevorraten und bei späteren ausgleichspflichtigen Eingriffen die bereits durchgeführten Maßnahmen in Form von Ökopunkten verrechnen. Diese Planungsinstrumente beschleunigen nicht nur die Bauvorhaben und schaffen schneller Plan- und Rechtssicherheit, sondern ermöglichen auch, kleinere Kompensationsvolumen zu umfangreichen Naturschutzmaßnahmen zu bündeln. Während beim Ökokonto Maßnahmen direkt umgesetzt werden, dient der Flächenpool zunächst einer Bevorratung von Flächen für die zukünftige Umsetzung einer Kompensationsmaßnahme.
Christian Stein

Kapitel 5. Diskussion

Anhand der repräsentativen Zufallsstichprobe konnte gezeigt werden, dass 72,5 % der untersuchten Kommunen einen Landschaftsplan aufgestellt, integriert oder in Kraft gesetzt haben. Dies deckt sich mit den Ergebnissen der Umfrage des Deutschen Instituts für Urbanistik (Difu) aus dem Jahr 2000 (Preisler-Holl et al. 2000). Danach hatten 72 % der befragten Gemeinden (N = 283) einen Landschaftsplan aufgestellt.
Christian Stein

Kapitel 6. Schlussfolgerung

Die Erhebung zum aktuellen Stand der örtlichen Landschaftsplanung hat gezeigt, dass für etwa jede fünfte Gemeinde noch kein Landschaftsplan aufgestellt ist. Es wurde festgestellt, dass besonders Kommunen in agrarisch geprägten peripheren Lagen bislang tendenziell eher weniger Landschaftspläne aufgestellt haben. Doch gerade in diesen Regionen kann dem Landschaftsplan für die Koordinierung des Greenings der EU-Agrarpolitik, die Erhaltung und Wiederherstellung der Biodiversität im Einklang mit der Landwirtschaft und die Entwicklung und Pflege von attraktiven Landschaften für den Tourismus eine wichtige Aufgabe zukommen.
Christian Stein

Backmatter

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