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31.03.2017 | Stiftung | Interview | Onlineartikel

"Der Anlagehorizont bestehender Stiftungen wird vielfältiger"

Autor:
Barbara Bocks
1:30 Min. Lesedauer
Interviewt wurde:
Sandra Bührke

ist bei der Hypovereinsbank für das Stiftungsmanagement im Bereich Private Banking & Wealth Management verantwortlich.

Auch Stiftungen haben mit der Niedrigzinsphase zu kämpfen. Sandra Bührke von der Hypovereinsbank beschreibt aktuelle Anlagestrategien von Stiftungsorganisationen. 

Springer Professional: Welche Arten von Stiftungen liegen derzeit im Trend?

Sandra Bührke: Der größte Anteil an Stiftungen ist gemeinnützig. Das ist auch historisch so gewachsen. Sehr viele Kunden überlegen sich derzeit, ob sie sich an einer Stiftung beteiligen oder selbst eine Stiftung ins Leben rufen wollen. Der Anlagehorizont von bestehenden Stiftungen wird vielfältiger. Die steuerliche Seite ist ein Randaspekt und ist von Steuerberatern zu prüfen.

Was ist der Vorteil von gemeinnützigen Stiftungen?

Verallgemeinernd könnte man aber sagen, dass gerade bei gemeinnützigen Stiftungen die Stifter, egal ob Privatperson oder Unternehmer, einen höheren Steuereffekt realisieren können. Wie dies individuell für jeden einzelnen Stifter aussieht, ist vom Stifter mit seinem Steuerberater zu besprechen.

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Inwiefern beeinflusst die anhaltende Niedrigzinsphase die Stiftungen und ihre Kapitalanlagen?

Gerade im gemeinnützigen Bereich müssen die Stiftungen ordentliche Erträge erwirtschaften. In der Regel hat die Stiftung nur ihr Kapital. Sie braucht also die Früchte aus dem Kapital, um zu leben. Die Stiftungen müssen sich heutzutage breiter aufstellen. Mittlerweile sollte sie daher zum Beispiel auch in Aktien investieren, auch Anleihen auf Fremdwährungen wie den US-Dollar sind eine Überlegung wert. Stiftungen dürfen in der Regel Kursgewinne nicht verwenden, da dies außerordentliche Gewinne sind, außer es ist in der Satzung niedergeschrieben.

Mehr zum Thema Stiftungsmanagement sowie Erbschaft und Nachfolgebetreuung durch Banken lesen Sie im Titelbeitrag von Bankmagazin | Ausgabe 04-2017.

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