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Über dieses Buch

Jedes Unternehmen ist in einer einzigartigen strategischen Ausgangslage. Die Bedürfnisse der Kunden und die Gestaltungsmöglichkeiten der unternehmerischen Geschäftsmodelle unterscheiden sich von Branche zu Branche. Die aktuellen Geschäftsaufstellungen unterscheiden sich von Unternehmen zu Unternehmen innerhalb einer Branche. Aus jedem dieser nahezu immer vorliegenden Unterschiede folgt, dass nur individuelle Strategien die Erfolgspotenziale von Unternehmen voll ausschöpfen können. Ralf Wicharz analysiert die Rolle der strategischen Führung von Unternehmen, erklärt detailliert eine Methode zur individuellen Identifizierung der Erfolgslogik der eigenen Branche, zeigt den Weg zur Identifizierung und Bewertung der eigenen strategischen Optionen und beschreibt den Prozess zur Durchsetzung der gewählten Strategie. Der dargestellte Ansatz der Strategieentwicklung wurde in über 200 Projekten ausdifferenziert und verfeinert. Mit seiner Anwendung kann jedes Unternehmen seine strategische Führung substanziell verbessern.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Zusammenfassung

Zusammenfassung
Zusammenfassung
Strategien bestehen in ihrem innersten Kern aus einer dreifachen, konkret ausformulierten Absicht.
  • Die Mission formuliert die Nutzenabsicht eines Unternehmens für seine Stakeholder.
  • Die Vision als Gestaltabsicht beschreibt die für einen konkreten Zeitpunkt in die Zukunft angestrebte unternehmerische Aufstellung.
  • Das Transformationsprogramm als Tatabsicht nennt die Maßnahmen mit den einzusetzenden Ressourcen zur Erreichung der Vision.
Aber erst die Erfolgslogik als viertes, die drei Absichten ergänzendes Element erklärt, welche alternativen, konsistenten strategischen Optionen dem Unternehmen realistisch zur Verfügung stehen. Dieses Buch erklärt detailliert und konkret, mit welcher Methode die Erfolgslogik von Industrien entschlüsselt und realistische, wertschaffende Strategien erarbeitet werden können.
Ralf Wicharz

2. Ausgangslage unternehmerischer Führung

Zusammenfassung
Ausgangslage unternehmerischer Führung
Das vorliegende Buch behandelt die Frage der Unternehmensstrategie unter den Rahmenbedingungen der wettbewerbsbasierten Marktwirtschaft.
Unterschieden wird zwischen operativen Unternehmen und Konzernen. In Konzernen fallen die Führung des Unternehmens und die Führung der Geschäftsfelder mit weitreichenden Konsequenzen für die strategischen Gestaltungsräume auseinander.
Mit Stakeholder- und Shareholder-zentrierten Zielsystemen konkurrieren zwei grundsätzlich unterschiedliche Auffassungen über den Existenzzweck des Unternehmens. Es wird dargelegt, dass das Stakeholder-zentrierte Unternehmensverständnis geeignet ist, die Erfolgslogik von Industrien klar zu begreifen.
Ralf Wicharz

3. Rolle der Strategie in der unternehmerischen Führung

Zusammenfassung
Rolle der Strategie in der unternehmerischen Führung
Die operative Führung zielt auf die Erreichung der Stakeholder-Ziele in der gegebenen Aufstellung des Unternehmens im Markt, mit seinen Geschäftsprozessen sowie seinen Systemen und Strukturen.
Die strategische Führung dagegen sucht die Erreichung der Stakeholder-Ziele durch den planvollen Umbau der Aufstellung des Unternehmens im Markt, seiner Geschäftsprozesse sowie seiner Systeme und Strukturen.
Strategie kann definiert werden als die reflektierte Entscheidung
  • für eine realistische, konkrete Aufstellung eines Geschäftes in seinen zentralen Gestaltungselementen
  • zu einem konkreten Zeitpunkt t in der Zukunft
  • mit dem dorthin führenden Transformationsprogramm
  • dem damit verbundenen Ressourceneinsatz
  • zur Realisierung eines konkret beschriebenen Nutzens für die zentralen Stakeholder
Ralf Wicharz

4. Entwicklung von Geschäftsfeldstrategien

Zusammenfassung
In Forschung und Praxis sind eine Vielzahl von Strategieansätzen entwickelt worden, die große Bedeutung für die Entwicklung von Unternehmen gezeitigt haben. Im ersten Kapitel wird eine Auswahl solcher traditionellen Strategieentwicklungsansätze vorgestellt und diskutiert.
Im zweiten Kapitel wird mit dem Konzept der Idealen Industriestruktur den existierenden, traditionellen Ansätzen ein neuer Strategieansatz gegenübergestellt. Die Stärke dieses Ansatzes liegt in seiner systematischen Erforschung der fundamentalen, individuellen Erfolgslogik einer jeden Branche. Dieser Ansatz beschreibt nicht eine odermehrere Grundsatzstrategien, deren Befolgung jedem Unternehmen zu Wachstum und Wertsteigerung verhilft. Vielmehr beschreibt er, wie jedes Unternehmen seine wahren, ihm verfügbaren strategischen Optionen identifizieren kann. Auf dieser Grundlage wählen die Shareholder die strategische Option aus, die ihren Zielvorstellungen und Präferenzen am besten gerecht wird.
Ralf Wicharz

5. Entwicklung der Konzernstrategie

Zusammenfassung
Entwicklung der Konzernstrategie
Die beschriebene Entwicklung von Geschäftsfeldstrategien unterscheidet sich grundlegend von der jetzt darzustellenden Entwicklung von Konzernstrategien.
Die Komplexität, die sich bei den Geschäftsfeldern aus der Vielzahl ihrer Stakeholder und deren unterschiedlichen Bedürfnissen ergibt, liegt im Konzern nicht vor. Auch die Zahl seiner strategischen Stellhebel ist ungleich geringer als die der Geschäftsfelder. Die zentrale Aufgabe des Konzerns besteht in der Führung seiner Geschäftsfelder. Hierzu hat er vier strategische Stellhebel zur Verfügung. Damit stellt sich die Strategiefrage im Konzern ungleich variantenärmer als bei den Geschäftsfeldern. Die strategischen Stellhebel des Konzerns sind:
  • die Führung des Geschäftsfeldmanagements zur Förderung der Wertsteigerung ihrer Geschäftsfelder,
  • die Entwicklung des Geschäftsfeldportfolios,
  • die Entwicklung der Kernressourcen,
  • die Organisation des Konzerns und seiner Geschäftsfelder.
Im Zentrum der strategischen Konzernführung steht der strategische Managementprozess, der sowohl die strategische Führung der Geschäftsfelder als auch die Geschäftsportfoliostrategie institutionalisiert. Seine Logik und seine Funktionsweise werden detailliert beschrieben.
Ralf Wicharz

6. Der Weg zu wirkungsvoller strategischer Führung

Zusammenfassung
Der Weg zu wirkungsvoller strategischer Führung
Auf allen Ebenen der Unternehmen sind sich die Führungskräfte über die hohe Bedeutung guter strategischer Führung einig. Es stellt sich die Frage, warum in so vielen Geschäftsfeldern kein oder nur ein sehr eingeschränkt konkretes Bild der angestrebten Zielaufstellung des eigenen Geschäftes und des konkret dorthin führenden Weges existiert. Der Grund dafür scheint in dem Umstand zu liegen, dass trotz der Attestierung der Bedeutung guter Strategie nicht hinreichend klar ist, welch großen Nutzen gute Strategien haben.
Um nun zu besseren Strategien zu kommen, werden zunächst der Nutzen und die Ausgangslage der strategischen Führung in kompakter Form vorgestellt. Auf dieser Grundlage wird dann ein Weg beschrieben, wie Unternehmen die Effektivität ihrer strategischen Führung nachhaltig verbessern können. Dies kann in vier Schritten erfolgen: die systematische Schulung der Führungskräfte der zweiten und dritten Ebene sowie des Führungsnachwuchses, die systematische Reflektion der strategischen Führung durch das Topmanagement sowie die Initiierung professioneller Strategieentwicklungen und die Institutionalisierung der strategischen Führung.
Ralf Wicharz

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