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Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Strukturwandel im Krankenhaussystem als wissenschaftliche Herausforderung

Frontmatter

I. Neue Anforderungen an die Organisationsstruktur von Krankenhäusern

Zusammenfassung
Das Krankenhauswesen steht seit mehr als einem Jahrhundert im Mittelpunkt der Gesundheitsversorgung und hat unbeschadet tief greifender politischer und gesellschaftlicher Veränderungen an seiner Dominanz im Gesundheitssystem wenig eingebüsst. Es lässt sich sogar die These vertreten, dass die technologische Entwicklung und die zunehmende Spezialisierung der medizinischen Berufsgruppen seine Position noch verstärkt haben. Gleichwohl zeichnen sich weitreichende Umstrukturierungen ab, die nicht zuletzt auf einen dramatisch gestiegenen Wettbewerbs- und Kostendruck zurückgeführt werden können.
Thomas Hurlebaus

II. Methodisches Grundverständnis der Arbeit

Zusammenfassung
In den Sozialwissenschaften lassen sich mit der theoretischen und pragmatischen Perspektive zwei Wissenschaftsziele unterscheiden.1 Das theoretische Ziel basiert auf einem realanalytischen Konzept, das der Erklärung und Prognose von Strukturen und Prozessen verpflichtet ist. Hingegen liegt dem pragmatischen Ziel eine operationsanalytische Wissenschaftskonzeption zugrunde, die vorrangig auf die Generierung von Gestaltungsaussagen gerichtet ist. Während das erste Ziel der Wirklichkeitserkenntnis dient, wird über das zweite Ziel die Gestaltung der Wirklichkeit in den Mittelpunkt gestellt. Aussagen zur Erklärung und Prognose von Verhalten werden in diesem Zusammenhang nur insoweit als eigenständiges Erkenntnisziel angesehen, als sie für Gestaltungsaussagen notwendig erscheinen.
Thomas Hurlebaus

III. Konzeptionelle und empirische Fundierung der Gestaltungsempfehlungen

Zusammenfassung
In diesem Kapitel wird die anwendungsbezogene Gestaltungsheuristik konkretisiert, die auf die Generierung von Gestaltungsempfehlungen ausgerichtet ist. Das zugrunde liegende Gestaltungsmodell wird in Abschnitt I eingeführt wird. Ergänzend treten die Gestaltungsbedingungen und die empirische Untersuchung hinzu. Die Herausarbeitung der Gestaltungssituation in Abschnitt 2 dient vor allem dem Ziel, die primär für Industrieunternehmungen entwickelten Kategorien an das Untersuchungsobjekt Krankenhaus anzupassen. Abschließend wird in Abschnitt 3 die Vorgehensweise bei der empirischen Untersuchung erläutert, über die eine Erhöhung des Informationsgehaltes des Gestaltungsmodells erfolgt.
Thomas Hurlebaus

IV. Aufbau der Arbeit

Zusammenfassung
Im Anschluss an den im ersten Teil erfolgten Problemaufriss sowie Beschreibung der Vorgehensweise gliedert sich die Arbeit in sieben weitere Teile (siehe Abb. 3).
Thomas Hurlebaus

Rahmenbedingungen für Krankenhäuser in Deutschland

Frontmatter

I. Krankenhäuser: Aufgabenstellung und Typen

Zusammenfassung
Für Krankenhäuser gelten besondere Bedingungen. Das wird schon an der geschichtlichen Entwicklung des Krankenhauswesens deutlich. In Abschnitt 1 wird deshalb die Geschichte des Krankenhauswesens skizziert. Danach wird in Abschnitt 2 die Aufgabenstellung des Krankenhauses, ein für jede organisatorische Studie wichtiges Merkmal, herausgearbeitet. Die Unterscheidung verschiedener Krankenhaustypen in Abschnitt 3 erfolgt hinsichtlich des Auftrages und der Trägerschaft. Im Mittelpunkt der Arbeit stehen allgemeine Plankrankenhäuser der Maximalversorgung.
Thomas Hurlebaus

II. Marktdimension: Besonderheiten des Krankenhausmarktes

Zusammenfassung
In diesem Kapitel werden die Besonderheiten des Krankenhausmarktes herausgearbeitet; er unterscheidet sich grundlegend von einem regulären Markt. In Abschnitt I werden die besonderen Merkmale auf der Basis eines vereinfachten Modells sowie die mit den Merkmalen verbundenen Konsequenzen abgeleitet. In Abschnitt 2 werden die Grenzen externer Regulierungen aufgezeigt, die sich insbesondere aus der hohen Ungewissheit der Gesundheitsproduktion ergeben.
Thomas Hurlebaus

III. Finanzierungsdimension: „Duale Finanzierung“ und Vergütungssystem

Zusammenfassung
Die Finanzierung von Krankenhäusern in Deutschland unterliegt besonderen Regulierungen, deren Ausprägungen sowie Wirkungen in diesem Abschnitt dargestellt werden. Zunächst erfolgt in Abschnitt 1 eine Erörterung der dualen Finanzierung und der Krankenhausplanung. Aufbauend auf einer Bestandsaufnahme der seit 1972 geltenden Vergütungssysteme in Abschnitt 2 erfolgt in Abschnitt 3 eine Systematisierung der Entwicklung mit Hilfe einer Typologie alternativer Vergütungssysteme. Die Grundgedanken des DRGKonzeptes werden in Abschnitt 4 und die Verhaltensanreize in Abschnitt 5 herausgearbeitet.
Thomas Hurlebaus

IV. Strategiedimension: Wettbewerbsmodelle und Positionierungsmöglichkeiten

Zusammenfassung
In dieser Arbeit wird die Strategie — insbesondere die Wettbewerbsstrategie — als zentraler Bezugspunkt für die Gestaltung von Organisationssystemen angesehen. In Abschnitt I wird zunächst geprüft, ob grundlegende Voraussetzungen für einen Wettbewerb im Krankenhausmarkt gegeben sind und welche Ausprägungen dieser aufweist. Die Erörterung löst sich weitgehend von der Frage, ob über Wettbewerb die übergeordneten gesundheitspolitischen Ziele gesichert werden.’ In Abschnitt 2 werden die in der Literatur vertretenen Strategieansätze dargestellt sowie deren grundlegende Merkmale herausgearbeitet. Aufbauend werden in Abschnitt 3 die strategischen Positionierungsmöglichkeiten für Krankenhäuser entwickelt.
Thomas Hurlebaus

V. Schlussfolgerung: Paradigmenwechsel aufgrund veränderter Rahmenbedingungen

Zusammenfassung
Krankenhäuser sind in Deutschland Teil eines in hohem Maße staatlich regulierten Gesundheitsmarktes. An die Stelle des auf regulären Märkten geltenden Marktpreismechanismus treten die duale Finanzierung sowie die Krankenhausplanung und regulierte Vergütungssysteme. Geprägt ist das Krankenhauswesen durch gesundheitspolitische Zielvorstellungen, die einerseits durch die Bedarfsdeckung und andererseits durch die Beitragssatzstabilität gekennzeichnet sind. Mit der umfassenden Einführung des DRG-Konzeptes sollen verstärkt marktliche Elemente bei der Vergütung eingeführt werden.
Thomas Hurlebaus

Konzeption des Organisationssystems

Frontmatter

I. Das Krankenhaus als Erkenntnisobjekt in der Organisationstheorie

Zusammenfassung
Das Krankenhaus als eigenständiges Erkenntnisobjekt organisationstheoretischer For­schung erfährt seit mehreren Jahrzehnten eine zunehmende Beachtung, auch wenn die In­tensität und der Stand der Forschungsbemühungen bei weitem noch nicht die Bedeutung des Krankenhauses in der Gesellschaft und der Wirtschaft widerspiegeln. Auf der Basis vielfältiger organisationstheoretischer Richtungen wird das Krankenhaus thematisiert, teilweise wird das Krankenhaus einem bestimmten Strukturtyp, wie der „Professional Bu­reaucracy“1, zugeordnet.2
Thomas Hurlebaus

II. Entscheidungsorientiertes Grundkonzept

Zusammenfassung
Gegenstand dieses Kapitels ist das entscheidungsorientierte Grundkonzept. In Abschnitt I erfolgt zunächst eine Übersicht über die anwendungsorientierte Gestaltungsheuristik, die sich durch die Gestaltungsebenen des Kompetenz-und Steuerungssystems sowie die statischen Gestaltungsperspektiven der Koordinations-und Motivationsdimension und die dynamische Perspektive auszeichnet. Das der Koordinationsdimension zugrunde liegende entscheidungsorientierte Modell wird in Abschnitt 2 abgeleitet. Eine kurze Schlussfolgerung der Überlegungen wird in Abschnitt 3 gegeben.
Thomas Hurlebaus

III. Organisatorisch relevante Gestaltungsbedingungen des Krankenhauses

Zusammenfassung
Dieses Kapitel thematisiert die organisatorisch relevanten Gestaltungsbedingungen des Krankenhauses, die bei der Ableitung des Gestaltungsmodells berücksichtigt werden. In Abschnitt I erfolgt zunächst ein kurzer Überblick über die internen und externen Gestaltungsbedingungen. In den folgenden Abschnitten werden in Anlehnung an das entscheidungsorientierte Modell die relevanten Bedingungen bei der Zielkomponente (Abschnitt 2), der Handlungskomponente (Abschnitt 3) und der Feldkomponente (Abschnitt 4) untersucht. Die Eigenschaften der Entscheidungsträger werden in Abschnitt 5 behandelt. In Abschnitt 6 folgt ein kurzes Resümee der Überlegungen.
Thomas Hurlebaus

Gestaltung des Kompetenzsystems

Frontmatter

I. Formen der Arbeitsteilung aus drei Gestaltungsdimensionen

Zusammenfassung
Die Vorteile einer kooperativen Arbeitsteilung wurden von Adam Smith im Jahr 1776 in seinem ökonomische Hauptwerk „An Inquiry into the Nature and Causes of the Wealth of Nations“ in den Mittelpunkt der ökonomischen Theorie gerückt. Die arbeitsteilige Spezialisierung der Akteure führt zu einer erhöhten Wirtschaftlichkeit:
„The greatest improvement in the productive powers of labour, and the greater part of the skill, dexterity, and judgment with which it is any where directed, or applied, seem to have been the effects of the division of labour.”1
Thomas Hurlebaus

II. Koordinationsdimension

Zusammenfassung
Im Folgenden wird die Koordinationsdimension thematisiert, deren Fokus auf den sachlogischen Abhängigkeiten des Aufgabenzusammenhangs liegt. Abschnitt 1 ist einem kurzen Überblick und den Grundannahmen der Koordinationsdimension gewidmet. Aufbauend wird in Abschnitt 2 die Differenzierung der Gesamtaufgabe in vertikaler und horizontaler Hinsicht erörtert. Die sich aus der Differenzierung ergebenden Problemfelder werden systematisch abgeleitet. In Abschnitt 3 wird die Integration behandelt, die einerseits durch die Modifikation des Kompetenzsystems und andererseits durch die Maßnahmen des Schnittstellenmanagements bestimmt ist. Zusammenfassend werden in Abschnitt 4 die Effizienzkriterien in der Koordinationsdimension aufgeführt.
Thomas Hurlebaus

III. Motivationsdimension

Zusammenfassung
Mit der Motivationsdimension werden in diesem Kapitel die Einstellungs- und Verhaltensmerkmale der Mitarbeiter in die Analyse einbezogen. In Abschnitt 1 erfolgt zunächst ein kurzer Überblick über die Motivationsdimension. Darauf aufbauend werden in Abschnitt 2 die Transformations- und in Abschnitt 3 die Transaktionsmaßnahmen entwickelt. Die in den weiteren Überlegungen im Vordergrund stehenden Bewertungskriterien werden in Abschnitt 4 behandelt.
Thomas Hurlebaus

IV. Dynamische Dimension

Zusammenfassung
Mit der dynamischen Dimension wird eine Gestaltungsperspektive in die Erörterungen einbezogen, die auf die Sicherung und die Erschließung zukünftiger Handlungspotenziale gerichtet ist. In Abschnitt 1 erfolgen zunächst einige grundlegende Überlegungen zur dynamischen Dimension. Von den zahlreichen Gestaltungsaspekten werden drei Teilprobleme thematisiert. Zunächst werden in Abschnitt 2 Absorptionsmaßnahmen behandelt, die auf die Sicherung einer adäquaten Aufnahme von neuem Wissen aus der unternehmungsexternen Umwelt ausgerichtet sind. In Abschnitt 3 wird der Wissenstransfer zwischen einzelnen Organisationseinheiten thematisiert. Die individuellen Verhaltensmerkmale der Mitarbeiter werden in Abschnitt 4 in die Analyse einbezogen. Über eine entsprechende Organisationsgestaltung soll insbesondere Beharrungstendenzen entgegen gewirkt werden. Ein kurzes Resümee folgt in Abschnitt 5.
Thomas Hurlebaus

Strategieorientierte Bewertung alternativer Kompetenzsysteme

Frontmatter

I. Strategieorientierte Gestaltungsheuristik

Zusammenfassung
In diesem Kapitel wird die strategieorientierte Gestaltungsheuristik erörtert, nach der sich die Gestaltung des Kompetenzsystems richtet. Im Mittelpunkt der Analyse stehen strategiekonforme Gestaltungsaussagen zum Kompetenzsystem in der Koordinationsdimension. Aufbauend auf der Darstellung der Konzeption der Gestaltungsheuristik in Abschnitt 1 wird in Abschnitt 2 die Wertschöpfung im Krankenhaus einer näheren Analyse unterzogen. In Abschnitt 3 werden die einzelnen Teilaufgaben sowie die bestehenden Beziehungen zwischen den Teilaufgaben analysiert. Die Gewichtung der Effizienzkriterien in Abhängigkeit von der Wettbewerbsstrategie folgt in Abschnitt 4. In Abschnitt 5 werden die Überlegungen zusammengefasst.
Thomas Hurlebaus

II. Bereichsstrukturen: Bewertung ein- und mehrdimensionaler Strukturkonzepte

Zusammenfassung
In diesem Kapitel werden ein- und mehrdimensionale Strukturkonzepte auf der zweiten Hierarchieebene des Krankenhauses anhand der Effizienzkriterien in der Koordinationsdimension sowie der Bewertungskriterien in der Motivationsdimension analysiert. Der Zusammenhang zur Strategie wird herausgearbeitet. In Abschnitt 1 werden zunächst die grundlegenden horizontalen Strukturkonzepte aufgezeigt. Hierauf aufbauend erfolgt in Abschnitt 2 eine Übersicht über eindimensionale Strukturkonzepte und in Abschnitt 3 über mehrdimensionale Organisationskonzepte. Abschließend werden in Abschnitt 4 die Funktional-, die Objekt- und die Regionalorganisation umfassend analysiert.
Thomas Hurlebaus

III. Organisationskonzepte: Bewertung modularer Strukturen

Zusammenfassung
In Ergänzung zu der vorangegangenen Analyse der Bereichsstrukturen wird in diesem Kapitel das Konzept der Modularisierung eingeführt und analysiert. In Abschnitt 1 wird das Konzept unter Rückgriff auf den in industriellen Unternehmungen verbreiteten Ansatz erläutert. Das Konzept der Teilfunktionsorganisation stellt einen Erfolg versprechenden Zugang zur Ableitung der modulbezogenen Gestaltungsalternativen dar; es wird in Abschnitt 2 dargestellt. Hierauf aufbauend wird in Abschnitt 3 das Modulkonzept für Krankenhäuser entwickelt und bewertet. Die Analyse aktueller für das Krankenhaus propagierter Modulkonzepte erfolgt in Abschnitt 4.
Thomas Hurlebaus

Bewertung marktorientierter Steuerungssysteme

Frontmatter

I. Heuristik zur Gestaltung des Steuerungssystems

Zusammenfassung
Das Steuerungssystem einer Unternehmung dient dazu, das individuelle Verhalten der Mitarbeiter auf die offiziellen Unternehmungsziele innerhalb gegebener Rahmenregelungen des Kompetenzsystems auszurichten; ihm kann eine flankierende Funktion zugeschrieben werden. Der im Rahmen des Kompetenzsystems übertragene Entscheidungsspielraum soll von den Mitarbeitern unter Orientierung an den übergeordneten Zielen durch die zielkonforme Ermittlung und Bewertung von Handlungsalternativen ausgefüllt werden.1
Thomas Hurlebaus

II. Steuerungssysteme: Hierarchische Steuerung, Markt- und Professionssteuerung

Zusammenfassung
In diesem Kapitel werden die Alternativen der hierarchischen Steuerung sowie der Markt- und Professionssteuerung analysiert. In Abschnitt/werden die drei Steuerungsalternative eingeführt. Hierauf aufbauend werden in Abschnitt 2 das Planungssystem als Gestaltungselement der hierarchischen Steuerung sowie in Abschnitt 3 Center-Konzepte und interne Märkte als Elemente der marktorientierten Steuerung untersucht.
Thomas Hurlebaus

III. Verhaltenswirkungen betriebswirtschaftlicher Expertensteuerung

Zusammenfassung
In diesem Kapitel werden die Ausprägungen betriebswirtschaftlicher Expertensteuerung sowie die verbundenen Verhaltenswirkungen dargestellt. In Abschnitt 1 wird zunächst der Stellenwert der Expertensteuerung für die jeweilige Steuerungsebene untersucht. Hierauf aufbauend werden in Abschnitt 2 der Beitrag sowie die Grenzen marktorientierter Steuerungskonzepte auf der strategischen und der operativen Ebene (Budget- und Prozessmanagement) analysiert. In Abschnitt 3 erfolgt eine kurze Schlussfolgerung der Überlegungen.
Thomas Hurlebaus

Empirische Untersuchung

Frontmatter

I. Konzeption der empirischen Untersuchung

Zusammenfassung
Die empirische Untersuchung basierte auf Experteninterviews an neun Krankenhäusern, die im Zeitraum von November 2001 bis Juni 2002 durchgeführt wurden. In Abschnitt 1 werden die Ziele der empirischen Untersuchung kurz zusammengefasst. Abschnitt 2 ist dem Untersuchungsdesign der Studie gewidmet.
Thomas Hurlebaus

II. Untersuchungsergebnisse der empirischen Studie

Zusammenfassung
In diesem Kapitel werden die Untersuchungsergebnisse der empirischen Studie hinsichtlich der verfolgten Untemehmungs- und Wettbewerbsstrategie (Abschnitt 1), des Kompetenzsystems (Abschnitt 2) und des Steuerungssystems der Krankenhäuser (Abschnitt 3) dargestellt. Eine kurze Schlussfolgerung wird in Abschnitt 4 gezogen.
Thomas Hurlebaus

Schlussbetrachtung

Frontmatter

Schlussbetrachtung

Zusammenfassung
Der steigende Kosten- und Wettbewerbsdruck im Krankenhauswesen erfordert eine kritische Überprüfung der derzeitigen Organisationskonzepte. Die verantwortlichen Akteure im Krankenhaus stehen vor der neuen Herausforderung, strategiekonforme Organisationssysteme zu entwickeln und zu implementieren. Für die strategische Positionierung und die Gestaltung der Organisationssysteme stellen die Betriebswirtschaftslehre im Allgemeinen und die Organisationslehre im Besonderen Instrumente zur Verfügung, die ein reichhaltiges Potenzial zur Lösung der Anforderungen bieten. Allerdings ist der überwiegende Teil der Konzepte für Industrieunternehmungen entwickelt wurden. Eine Übertragung dieser Modelle auf das Krankenhaus muss dessen besonderen Rahmenbedingungen Rechnung tragen. Mit Blick auf diese Transferproblematik lässt sich feststellen, dass der Erkenntnisstand zur strategischen Positionierung und Gestaltung der Organisationssysteme von Krankenhäusern noch Defizite aufweist. Mit der vorliegenden Arbeit soll ein Beitrag zum Abbau des Defizits geleistet werden. Nachfolgend werden die Vorgehensweise und die Ergebnisse der Arbeit zusammenfassend dargestellt.
Thomas Hurlebaus

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