Skip to main content
main-content

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

A. Strategische Flexibilität und Strategiewechsel als Herausforderungen an die Unternehmensführung

Zusammenfassung
Die Geschwindigkeit der Veränderung von Märkten hat — so scheint es — in den letzten Jahren zugenommen. Vor allem das hohe Entwicklungstempo und die schnelle Diffusion neuer Informations- und Kommunikationstechnologien hat zu erheblichen strukturellen Umbrüchen geführt und den Grad der Vernetzung der Volkswirtschaften erhöht. Die wachsende Vernetzung der Wirtschaft führt zu einer Potenzierung von Rückkopplungseffekten und macht die Entwicklung von Märkten zunehmend schwerer prognostizierbar. Das Internet hat die Zahl der Wettbewerber in vielen Märkten gesteigert, das Spektrum der angebotenen Produkte- und Dienstleistungen stark anwachsen und selbst für kleine und mittelständische Unternehmen weltweit neue Absatzmärkte entstehen lassen. Der Flexibilitätsbedarf hat sich somit vor allem für diejenigen Unternehmen deutlich erhöht, deren Märkte von der Entwicklung neuer Informations- und Kommunikationstechnologien, insbesondere des Internets, stark betroffen sind.
Christoph Burmann

B. Flexibilität als Gegenstand der betriebswirtschaftlichen Forschung

Zusammenfassung
Zu Beginn dieses B-Teils werden zunächst kurz die historische Entwicklung und der aktuelle Stand der betriebswirtschaftlichen Flexibilitätsforschung aufgezeigt. In diesem Zusammenhang wird deutlich werden, daß bis heute zwar eine Vielzahl an Flexibilitätserkenntnissen für alle betrieblichen Funktionsbereiche vorliegt, eine Integration dieser Ergebnisse jedoch noch aussteht. Vor diesem Hintergrund werden drei grundlegende Anforderungskriterien an eine stärker integrierende Flexibilitätstheorie aufgezeigt. Hierauf einzugehen erscheint notwendig, weil im D-Teil dieser Arbeit der Versuch unternommen wird, ein in sich geschlossenes, funktionsbereichsübergreifendes Flexibilitätskonzept auf der Gesamtunternehmensebene zu entwickeln.
Christoph Burmann

C. Ausschöpfung strategischer Handlungspotentiale durch Strategiewechsel

Zusammenfassung
Den betriebswirtschaftlichen Herausforderungen, die sich aus der Turbulenz und diskontinuierlichen Veränderlichkeit der Unternehmensumwelt ergeben, hat sich Drucker in seiner Monographie „The Age of Discontinuity“259 bereits 1969 gewidmet. Insofern läßt sich die Auseinandersetzung mit den Grundproblemen des Strategiewechsels zumindest bis in die 60er Jahre zurückverfolgen. Nachdem im vorangegangenen Kapitel der Aufbau von Handlungspotentialen zur Anpassung an Veränderungen der Unternehmenssituation untersucht wurde, steht in diesem Teil der Arbeit die Ausschöpfung der Handlungspotentiale für eine Veränderung der strategischen Ausrichtung des Unternehmens im Mittelpunkt.
Christoph Burmann

D. Ressourcentheoretische Konzeptionalisierung strategischer Flexibilität

Zusammenfassung
Zielsetzung des D-Teiles ist die Entwicklung eines in sich geschlossenen Theorieansatzes zur Erklärung strategischer Flexibilität von Unternehmen. Als theoretisches Fundament bei der Konzeption des Erklärungsmodells dient die Ressourcentheorie des strategischen Managements. Vor dem Hintergrund der bereits im Kapitel A.2.2 zitierten Definition strategischer Flexibilität von Jacob433 wird deutlich, daß der Kern dieses Modells die Erklärung der Veränderungsfähigkeit des Unternehmens als Ganzes sein muß. Aus diesem Grunde wird vor allem auf neuere Entwicklungen innerhalb der Ressourcentheorie zurückgegriffen, die sich explizit mit dieser Veränderungsfähigkeit beschäftigen, im Mittelpunkt steht dabei das Management der Wissensressourcen im Unternehmen. An vielen Stellen wird dabei die Kompatibilität neuerer ressourcentheoretischer Erkenntnisse mit dem Penrose’schen Gedankengut aus dem Jahr 1959 aufgezeigt, um damit die in sich schlüssige Fortentwicklung des „resource-based view of the firm“(RBV) zu untermauern.
Christoph Burmann

E. Empirische Untersuchung zum Einfluß strategischer Flexibilität und Strategiewechsel auf den Unternehmenswert

Zusammenfassung
Zur Überprüfung der in Tab. 3 aufgeführten Untersuchungshypothesen wurden die am Neuen Markt und im MDAX gelisteten Aktiengesellschaften einer empirischen Analyse unterzogen. Auf der Grundlage des theoretischen Bezugsrahmens in Abb. 48 wurde hierzu im ersten Schritt ein Leitfaden zur Durchführung von Expertengesprächen entwickelt. Anschließend wurden aus allen am Neuen Markt gelisteten Unternehmen 40 Unternehmen ausgewählt, die seit ihrer Erstnotiz eine sehr hohe oder eine sehr niedrige Strategieveränderungsintensität aufwiesen. Die Strategieveränderungsintensität wurde in dieser frühen Phase der empirischen Untersuchung ausschließlich anhand der in den Geschäftsberichten und den Ad-hoc-Meldungen der Unternehmen publizierten Angaben zur Anzahl der Akquisitio-nen außerhalb des Stammgeschäfts beurteilt883. 20 Unternehmen erklärten sich schließlich zur Durchführung eines Expertengespräches bereit. Die vom Verfasser geführten Expertengespräche fanden von Juni bis August 2000 statt und dauerten jeweils zwischen 1 **1/4 und 3 Stunden. Die Gesprächspartner waren Vorstandsvorsitzende, Vorstandsmitglieder oder Leiter der Bereiche Investor Relations, Unternehmenskommunikation und/oder Public Relations der betroffenen Unternehmen. Auf Basis der in den Expertengesprächen gesammelten Erfahrungen wurde der Fragebogen für die schriftliche Unternehmensbefragung entwickelt (vgl. Anhang) und bei denjenigen Unternehmen, die an den Expertengesprächen teilgenommen hatten einem Pre-Test unterzogen884.
Christoph Burmann

F. Zusammenfassung und Implikationen der Untersuchung

Zusammenfassung
Das Primärziel der vorliegenden Arbeit lag in der theoretischen Konzeptionalisierung strategischer Flexibilität. Ferner sollten die Wirkungen strategischer Flexibilität auf den Marktwert von Unternehmen theoretisch hergeleitet und empirisch nachgewiesen werden.
Christoph Burmann

G. Anhang

Ohne Zusammenfassung
Christoph Burmann

H. Literaturverzeichnis

Ohne Zusammenfassung
Christoph Burmann

Backmatter

Weitere Informationen