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2020 | Buch

Strategische Personalplanung

Aktuelle Trends und Entwicklungen

herausgegeben von: Prof. Dr. Jutta Rump, Silke Eilers

Verlag: Springer Berlin Heidelberg

Buchreihe: IBE-Reihe

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Über dieses Buch

Bekommen Sie praxisnahe Einblicke in die Hintergründe einer strategischen Personalplanung!

Das Buch erläutert Schritt für Schritt die Herangehensweise, geht auf die besondere Rolle der Betriebs- und Personalräte ein und setzt strategische Personalplanung in den Kontext langfristiger Trends und aktueller Entwicklungen wie der Corona-Krise.
Anschaulich wird von den Autoren unterschiedlicher Unternehmen praxisnah und fundiert aufgezeigt, wie es in öffentlichen Verwaltungen ebenso wie in privatwirtschaftlichen Unternehmen gelingen kann, strategisch Personal zu planen.

Finden Sie hier die wichtigsten inhaltlichen Schwerpunkte des Buches!
Strategische Personalplanung im Kontext langfristiger Trends und aktueller Entwicklungen.Praxisbeispiele aus Wirtschaft und öffentlicher Verwaltung zur Umsetzung einer strategischen Personalplanung.Schritt-für-Schritt-Anleitung zur strategischen Personalplanung.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Einführung und Hintergründe

Frontmatter
Strategie für die Zukunft – Vom Trendscanning zur strategischen Personalplanung
Zusammenfassung
In einer Arbeitswelt, die sich im beständigen Wandel befindet, ist es unerlässlich einschätzen zu können, welche Trends und Entwicklungen das eigene Unternehmen und die eigene Belegschaft in welchem Ausmaß beeinflussen und welche Maßnahmen gegebenenfalls zu ergreifen sind, um mit den anstehenden Herausforderungen adäquat umzugehen. Zum einen zeigt sich bei näherer Betrachtung der Trends, dass kein Unternehmen – und sei es noch so klein – umhin kommt, strategisch in die Zukunft zu planen, um das richtige Personal in ausreichender Quantität zur Verfügung zu haben und so seine Wettbewerbsfähigkeit zu sichern. Zum anderen stellt eine solche eingehende Auseinandersetzung das Fundament einer jeden strategischen Personalplanung dar.
Jutta Rump, Silke Eilers

Grundlagen

Frontmatter
Praktische Umsetzung der strategischen Personalplanung in kleinen und mittelständischen Unternehmen
Zusammenfassung
Um den disruptiven Wandel in der Arbeitswelt zu bewältigen und aktiv zu gestalten, geht es vor allem um den Erhalt guter Arbeitsbedingungen und die Schaffung nachhaltiger Beschäftigungsstrukturen. Der Beitrag zeigt auf, wie eine strategische Personalplanung hier als Basis dienen kann, welche Schritte im Einzelnen zu beachten sind und wie sie sich in der Praxis umsetzen lassen.
Jutta Rump, Stefan Stracke, Gaby Wilms, David Zapp
Strategische Personalplanung: ein Thema für Betriebs- und Personalräte!
Zusammenfassung
Im Zuge des demografischen Wandels und der Digitalisierung gewinnt strategische Personalplanung für Unternehmen und öffentliche Verwaltungen an Bedeutung. Die demografische Entwicklung führt zu einem erhöhten Bedarf, frei werdende Stellen nachzubesetzen. Die digitale Transformation stellt die Personalentwicklung vor neue Herausforderungen. Kompetenzlücken müssen frühzeitig identifiziert werden, um die Qualifizierung der Beschäftigten auf neue Arbeitsplatzanforderungen auszurichten. Durch den rasanten Wandel wird es zwar immer schwieriger, den zukünftigen Personal- und Kompetenzbedarf zu analysieren. Es wird aber immer wichtiger, sich schon heute auf Anforderungen von morgen vorzubereiten. Eine Herausforderung besteht darin, den Wandel sozial gerecht zu gestalten und dienstliche und betriebliche Erfordernisse mit den Interessen der Beschäftigten in Einklang zu bringen. Dies ist eine zentrale Aufgabe von Betriebs- und Personalräten. Im vorliegenden Beitrag wird dargestellt, welche Rechte Interessenvertretungen in Bezug auf strategische Personalplanung nutzen und wie sie aktiv werden können.
Stefan Stracke, Cornelia Rieke, Katharina Schöneberg

Stimmen aus der Praxis

Frontmatter
Einführung in die strategische Personalplanung in der Altenhilfe
Zusammenfassung
Der demografische Wandel sowie der bestehende Fachkräftemangel erschweren eine Besetzung von freien Stellen für Pflegefachkräfte in Deutschland zunehmend. In Dienstleistungsunternehmen zählt die Humanressource jedoch zu den zentralen Erfolgsfaktoren. Hohe Kosten aufgrund vakanter Stellen und rückläufiges Unternehmenswachstum sowie Schwierigkeiten beim Sicherstellen des Kerngeschäftes könnten die Folgen sein. Vor allem Anbieter von professioneller Pflege für z. B. ältere Menschen haben zunehmend Schwierigkeiten mit der Verfügbarkeit von qualifiziertem Personal.
Durch eine strategische und damit langfristige Planung des Personalbedarfs soll nun diesen Herausforderungen begegnet und proaktiv entgegengewirkt werden. Die Entwicklung eines computergestützten Modells zur strategischen Personalplanung für den Bereich der Altenhilfe soll eine möglichst genaue Prognose des Personalbedarfs ermöglichen. Die Risiken sollen so über Jahre hinweg im Voraus dargestellt und einkalkuliert werden können. Ebenso soll dadurch eine gezielte Ausrichtung und Durchführung von Maßnahmen zur Sicherstellung des Personals angestrebt werden.
Melanie Riester
Erfahrungen im Einführungsprozess der Strategischen Personalplanung
Zusammenfassung
Die Vorgehensweise der Strategischen Personalplanung (SPP) verfolgt die Übersetzung der Unternehmens- oder Geschäftsbereichsstrategie in eine Personalstrategie. Es können mit ihr langfristig wirkende Entscheidungen vorgedacht, bestätigt, nachverfolgt oder hinterfragt werden. Neben der Vorgehensweise der SPP erörtern die Autorinnen insbesondere die Voraussetzungen in der HR-Organisation, die für die Implementierung einer Strategischen Personalplanung zu schaffen sind, und welche sonstigen Einflussfaktoren von den verantwortlichen Akteuren zu berücksichtigen sind. Dabei betrachten sie die SPP weniger als klassisches Planungsinstrument, sondern eher als Instrument, das eine fundierte Entscheidung zur Strategiebildung ermöglicht.
Eine in den Planungsprozessen des Unternehmens integrierte Strategische Personalplanung schafft die Möglichkeit, geeignete HR-Maßnahmen frühzeitig einzusetzen, damit sie rechtzeitig wirken können. Basierend auf der Unternehmensstrategie ist das Ziel, die zukünftig geforderten Kapazitäten und Kompetenzen im Unternehmen zu erhalten, zu schaffen oder neu zu verorten. Damit ist die SPP ein wertvolles Instrument, um den Kurs der Personalstrategie zu bestimmen.
Traudel de la Roi, Jasmin Krabat
Strategische Personalplanung und agile Teams im Amt für Soziale Dienste der Stadt Bremen
Ein Interview mit Amtsleiter Frank Nerz
Zusammenfassung
Das Amt für Soziale Dienste (AfSD) der Stadt Bremen hat sich im Rahmen des Projektes FührDIV – Führung in der digitalisierten Öffentlichen Verwaltung, gefördert vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) – unter anderem mit dem Thema „Strategische Personalplanung“ beschäftigt. Dabei bestand das Ziel insbesondere darin, die Potenziale der Mitarbeitenden zu ermitteln und bestmöglich zu nutzen. Dazu gehört auch die Einführung agiler Teams, die parallel zur klassischen Linienorganisation an innovativen Fragestellungen arbeiten.
Frank Nerz, Jutta Rump, Silke Eilers
Bausparkasse Schwäbisch Hall AG
Strategische Personalplanung in der digitalen Transformation – ein Praxisbericht
Zusammenfassung
Mit dem Instrument der strategischen Personalplanung identifiziert die Bausparkasse Schwäbisch Hall durch die Anwendung von Szenariotechnik mögliche Personalrisiken in Veränderungsprozessen. Auf Basis von Jobclustern wird aufgezeigt, welches Know-how heute verfügbar ist und welche Skills künftig zu erfüllen sind. Entlang der gesamten Wertschöpfungskette des Personalmanagements werden gezielte Maßnahmen abgeleitet, um die notwendigen Personalressourcen für die Umsetzung der Unternehmensstrategie sicherzustellen.
Cornelia Malisi, Jürgen Ley
Personalpolitik in der Corona-Krise
Eine Herausforderung auch für die strategische Personalplanung
Zusammenfassung
Zu Beginn des Jahres 2020 nahm eine Entwicklung ihren Lauf, deren Dimensionen zunächst nur den wenigsten bewusst waren und die doch innerhalb kurzer Zeit das Leben und Arbeiten der meisten Menschen in nahezu allen Ländern der Welt nachhaltig veränderte. Die Corona-Pandemie und die mit ihr einhergehenden Shutdowns stellen nicht zuletzt Unternehmen vor eine Herausforderung, die jede noch so vorsichtige und vorausschauende strategische Personalplanung nicht antizipieren konnte. Anstelle von Bemühungen zur Gewinnung und Bindung von Fachkräften oder umfangreichen Weiterbildungsaktivitäten, die für das Jahr 2020 auf der Agenda zahlreicher Arbeitgeber standen, treten nun erhebliche Existenzängste, drastische Maßnahmen wie Kurzarbeit für weite Teile der Belegschaft und die Ungewissheit angesichts der Dauer der Krise, die keinerlei strategische Personalplanung mehr möglich macht. Immer häufiger hört oder liest man den Satz „Die Welt wird nach der Corona-Krise nicht mehr so sein wie zuvor“. Wie gehen Unternehmen in Deutschland mit dieser Situation um? Welche Maßnahmen halten sie für sinnvoll, von welchen nehmen sie Abstand? Welche Ängste und Befürchtungen treiben sie um, welche Chancen sehen sie aber auch in der Krise? All diesen Fragen ging das Institut für Beschäftigung und Employability IBE im März 2020 in einer Befragung nach, an der sich 400 Personen beteiligt haben. Festzuhalten bleibt: Auch disruptive, unvorhersehbare Entwicklungen wie die Corona-Krise sind besser zu handhaben, wenn im Unternehmen grundsätzlich eine solide Basis im Sinne einer strategischen Personalplanung besteht.
Jutta Rump, Marc Brandt, Silke Eilers
Metadaten
Titel
Strategische Personalplanung
herausgegeben von
Prof. Dr. Jutta Rump
Silke Eilers
Copyright-Jahr
2020
Verlag
Springer Berlin Heidelberg
Electronic ISBN
978-3-662-61903-2
Print ISBN
978-3-662-61902-5
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-662-61903-2

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