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Über dieses Buch

Die Steuerung strategischer Währungsrisiken schien lange Zeit ein nur schwer zu handhabendes Problem für Unternehmen zu sein. Zu viele Informationen und Daten müssen aus unterschiedlichen Unternehmensbereichen gesammelt, verdichtet und interpretiert werden, um das entstehende Risiko abzuschätzen. Die heute zur Verfügung stehenden großen Datenmengen und die immer weiter voranschreitenden Entwicklungen in der Auswertung und Analyse (Business Analytics) tragen dazu bei, dass diese Defizite behoben werden können. Die Arbeit widmet sich der Untersuchung, in wie fern die Nutzung von Business Analytics im Controlling zu einer Steuerung des strategischen Währungsrisikos beitragen kann.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Einleitung

Zusammenfassung
Unternehmen sind heute in ein dynamisches und von Komplexität geprägtes, internationales Marktumfeld eingebunden. Die Ländergrenzen für die Geschäftstätigkeit sowohl von großen, mittelständischen, aber auch Kleinunternehmen verschwimmen zunehmend. Produktion, Einkauf und Vertrieb finden nicht mehr in einem Währungsraum statt, sondern verteilen sich auf unterschiedliche Währungsräume.
Eva Reitelshöfer-Hendel

Kapitel 2. Währungsrisiken: Steuerungsrelevanter Einfluss

Zusammenfassung
Der erste Schritt des explikativen Forschungsprozesses ist in der Schaffung eines einheitlichen Verständnisses von Risiko im Allgemeinen und Währungsrisiko im Besonderen (Abschnitt 2.1) zu sehen. Zudem soll auf die Risikobedeutung für Unternehmen (Abschnitt 2.2) eingegangen werden. Die Ableitung von Möglichkeiten zum Umgang mit Währungsrisiken (Abschnitt 2.3) setzt sie aus systemtheoretischer Perspektive in den Rahmen des Handlungsfeldes der Unternehmensführung.
Eva Reitelshöfer-Hendel

Kapitel 3. Währungsrisikosteuerung: Unterstützung durch das Controlling

Zusammenfassung
Im folgenden Abschnitt ist abzuleiten, warum Controlling der Währungsrisikosteuerung dienen kann. Dazu ist zunächst darzulegen, dass die Unternehmenssteuerung (Abschnitt 3.1) sich aufgrund der herrschenden Dynamik und Komplexität, also dem bereits beschriebenen Komplexitätsgefälle zwischen Unternehmenssystem, -umsystem und internen Führungs- sowie Ausführungssystem, eines wertschöpfungsorientierten Controllings (Abschnitt 3.2 und 3.3) bedienen kann.
Eva Reitelshöfer-Hendel

Kapitel 4. Nutzwertorientierte Auswahl möglicher Business Analytics-Techniken zur Steuerung von Währungsrisiken

Zusammenfassung
Die zu nutzenden Instrumente zielen darauf ab, die jeweils aus dem Unternehmenskontext entstehenden Zielsetzungen zu verfolgen und ihr Erreichen unter Berücksichtigung von Risiken zu messen, also die eben erwähnte Steuerung sowie Regelung zu ermöglichen. Es soll Informationskongruenz erreicht und dadurch die Abstimmung ermöglicht werden. Es gibt für überschneidende Bereiche des Controllings unterschiedliche Techniken.
Eva Reitelshöfer-Hendel

Kapitel 5. Empirische Überprüfung

Zusammenfassung
Der systematische Vergleich der unterschiedlichen Business Analytics Techniken zeigt, dass aus theoretischer Perspektive kaum Unterschiede zwischen der Nutzbarkeit von Monte-Carlo-Simulation, Neuronalen Netzen und Bayes Netzen zu bestehen scheinen. Dennoch überwiegen die positiven Eigenschaften der Bayes Netze vor allem durch die ihr unterstellte Praktikabilität. Deshalb soll im folgenden Abschnitt nach der Modellierung eines Bayes Netzes für das Beispielunternehmen (Abschnitt 5.1) die empirische Untersuchung erfolgen, um den Praxisnutzen herauszuarbeiten.
Eva Reitelshöfer-Hendel

Kapitel 6. Schlussbetrachtung

Zusammenfassung
Der Erkenntnisgewinn der vorliegenden Forschungsarbeit basiert auf einer deskriptiven Analyse und soll der Formulierung von Gestaltungsempfehlungen dienen. Diese basieren auf der theoriegeleiteten Darlegung von Anforderungskriterien an Instrumente für die Unternehmenssteuerung unter der Prämisse strategischer Währungsrisiken.
Eva Reitelshöfer-Hendel

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