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Über dieses Buch

Die Digitalisierung verändert nachhaltig Wertschöpfungsketten in Unternehmen oder sogar ganze Geschäftsmodelle. Diese Entwicklungen bleiben nicht ohne Auswirkungen auf die Unternehmenssteuerung und damit auch auf das Controlling. Das Buch stellt eine Systematik vor, wie die Digitalisierung das strategische Controlling in Unternehmen verändert und welche Entwicklungspfade hin zu einem „Strategischen Controlling 4.0“ führen.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Einleitung

Zusammenfassung
Die Wirtschaft befindet sich in einem tief greifenden Wandel: Digitale Technologien wie das Internet der Dinge, das Cloud-Computing oder die Künstliche Intelligenz verändern nachhaltig Wertschöpfungsketten in Unternehmen oder sogar ganze Geschäftsmodelle. Die Industrie ist auf dem Weg zur Industrie 4.0. Sie verfolgt dabei die Vision einer selbststeuernden Fabrik; letztendlich sollen individuelle Kundenwünsche zum Preis von Massenwaren auf hohem Qualitätsniveau anboten werden. Zudem gibt es neue Möglichkeiten durch BigData: Unternehmen können wesentlich datengestützter betriebswirtschaftliche Probleme lösen. Die Durchgängigkeit aller Daten – bspw. Beschreibung technischer und betriebswirtschaftlicher Sachverhalte durch genau gleiche Daten – ist eine wesentliche Voraussetzung für die digitale Abbildung ganzer Geschäftsprozesse.
Stephan Abée, Silvio Andrae, Ralf B. Schlemminger

Kapitel 2. Grundlagen

Zusammenfassung
Der Begriff Digitalisierung umfasste ursprünglich nur die Überführung analoger Werte in digitale Formate mit einer anschließenden IT-gestützten Verarbeitung oder Speicherung. Mittlerweile haben sich drei Ausprägungen der Digitalisierung herauskristallisiert. Digitizations-, Digitalizations- und digitale Transformationsansätze haben zu verschiedenen, heute wahrgenommenen Facetten des Digitalisierungszeitalters wie etwa Künstliche Intelligenz, Industrie 4.0, Big Data oder das Internet der Dinge geführt. Unternehmen haben diese Elemente genutzt und recht erfolgreiche digitale Geschäftsmodelle geschaffen. Das strategische Controlling sollte diese Ansätze aufgreifen, um das Management bei der Geschäftsmodellweiterentwicklung effizient und effektiv unterstützten zu können.
Stephan Abée, Silvio Andrae, Ralf B. Schlemminger

Kapitel 3. Ansätze zur Digitalisierung des Controllings

Zusammenfassung
Um noch effizienter, effektiver und schneller das Management unterstützen zu können, sollte das strategische Controlling die drei Ausprägungen der Digitalisierung nutzen. Sie haben Auswirkungen auf die Erledigung strategischer Controlling-Aufgaben – oder etwas konkreter – auf die Wahrnehmung der Aktivitäten im Rahmen der Controlling-Prozesse, auf anzuwendende Controlling-Instrumente sowie generell auf die Gestaltung der Steuerungssysteme. Insgesamt können sieben Ansätze zur Digitalisierung im strategischen Controlling ausgemacht werden.
Stephan Abée, Silvio Andrae, Ralf B. Schlemminger

Kapitel 4. Ansätze zum Controlling der Digitalisierung

Zusammenfassung
Strategische Controllerinnen und Controller haben nicht nur die dargestellten Ansätze „zur“ Digitalisierung, sprich die „Digitalisierung des Controllings“, im Auge zu behalten, sondern auch die Ansätze „aus“ der Digitalisierung – und zwar der Geschäftsmodelle. Wenn die digitale Weiterentwicklung der Geschäftsmodelle erfolgreich verlaufen soll, dann ist ein „Strategisches Controlling der Digitalisierung“ notwendig. Das Digital-Business-Management-Modell (DBM) hilft dabei die Bereiche zu identifizieren, wo das strategische Controlling die digitale Transformation einer Organisation antreiben bzw. wie dieser Wandel überwacht und gesteuert werden kann.
Stephan Abée, Silvio Andrae, Ralf B. Schlemminger

Kapitel 5. Gestaltung des Entwicklungsprozesses hin zum strategischen Controlling 4.0

Zusammenfassung
Die Gestaltung des Entwicklungsprozesses hin zu einem Strategischen Controlling 4.0 setzt eine Veränderung der Denkweise und Einstellung zur Digitalisierung sowie bestimmte Kompetenzen voraus. Ausgehend von einer veränderten Unternehmenskultur, in der Ausprobieren und Fehlermachen erlaubt sind (Trial-and-Error), nimmt das strategische Controlling (zusammen mit der IT-Abteilung) in seiner Koordinations- und Change-Agent-Funktion nunmehr eine gestaltende Rolle ein, insbesondere mit Blick auf die Datenstrategie. Der Kultur- und Strategiewandel bedingt, dass das strategische Controlling andere Kompetenzen benötigt. Letztendlich hat jedes Unternehmen eine Roadmap mit einzelnen Schritten hin zum Strategischen Controlling 4.0 zu entwickeln – angelehnt an einer Best-Practice-Vorgehensweise.
Stephan Abée, Silvio Andrae, Ralf B. Schlemminger

Kapitel 6. Fazit und Ausblick

Zusammenfassung
Ein Strategisches Controlling 4.0, das dem visionären Anspruch dieser Bezeichnung gerecht werden möchte, sollte zwei grundlegende Ansätze oder Entwicklungsstränge nutzen: „Digitalisierung des Controllings“ sowie „Controlling der Digitalisierung“. Im Hinblick auf den ersten Entwicklungsstrang lassen sich sieben Ansätze „zur“ Digitalisierung herauskristallisieren. Beim zweiten geht es darum, dass strategische Controllerinnen und Controller die „richtigen“ Stellschrauben finden, um die Digitalisierung des Geschäftsmodells erfolgsversprechend voranzubringen. Das Digital-Business-Management-Modell bietet hierfür eine gute Grundlage. Auf dem Weg hin zu einem Strategischen Controlling 4.0 sollte eine Kultur des Trial-and-Error gelten sowie eine enge Zusammenarbeit mit der IT-Abteilung erfolgen. Es liegt auf der Hand, dass ein Strategisches Controlling 4.0 ein anderes Kompetenzgefüge benötigt – neben den klassischen Kompetenzfeldern zusätzlich Kenntnisse über digitale Geschäftsmodelle sowie IT- und Data-Science-Know how. Für eine Entwicklung hin zum Strategischen Controllings 4.0 wird eine Roadmap mit sieben Schritten als Grundlage für einen unternehmensindividuellen Fahrplan empfohlen.
Stephan Abée, Silvio Andrae, Ralf B. Schlemminger

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