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Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Einleitung

1. Einleitung

Zusammenfassung
In den großen Industrienationen bilden die Entwicklung und marktnahe Umsetzung von Innovationen eine der wesentlichen Säulen des Wirtschaftsgefüges. Ein sich verschärfendes globales Wettbewerbsumfeld, getrieben von aufstrebenden Volkswirtschaften in China, Indien, Südasien, Südamerika und Osteuropa, konfrontiert die heimische Unternehmenslandschaft mit kürzeren Produktlebens- und Wertschöpfungszyklen sowie gleichsam knapperen Entwicklungshorizonten. Ebenso verschärft sich der internationale Wettbewerb um Wissen und Innovation. Angesichts des hierzulande relativ hohen Wohlstands- und Lohnniveaus und der damit verbundenen hohen Arbeitskosten erscheint eine auf Kostenführerschaft basierende Unternehmensstrategie kaum zielführend und weist gleichsam einer Marktbearbeitung über Produktqualität und nutzenstiftende Funktionalität den Weg: „Wir benötigen Differenzierungsmerkmale, um dem wachsenden Druck der aufstrebenden Staaten in Asien, Lateinamerika und Osteuropa auszuweichen, die uns in den traditionellen Bereichen immer stärker Konkurrenz machen.“ Damit erschließt sich mit der marktorientierten Steuerung und der Beschleunigung von Innovation das entscheidende kompetitive Element für den künftigen Unternehmenserfolg.
Dominik von Au

Grundlagen und Aufgabenbereiche des Innovationsmanagements

2. Definitorische und inhaltliche Abgrenzung

Zusammenfassung
Im Mittelpunkt dieser Forschungsarbeit stehen zentrale Begriffe, die im weiteren Verlauf der Ausführungen hinreichend erläutert werden, um ein Grundverständnis zu schaffen, mit dem sich die weiteren Sachzusammenhänge gezielter untersuchen lassen. Wesentliche zu klärende Begrifflichkeiten sind Innovation und Innovationsmanagement. Eine Abgrenzung zu anderen verwandten Termini wie Invention, Technologiemanagement oder Forschung und Entwicklung ist ebenfalls erforderlich, um Klarheit über die Vorgänge zu erlangen. Im Folgenden soll mit dem Begriff Invention begonnen werden.
Dominik von Au

3. Charakterisierung von Innovation im Unternehmen

Zusammenfassung
Innovationen treiben die wirtschaftliche Entwicklung voran. Im unternehmerischen Bereich umfasst dieser Vorgang nicht nur Produkte und Prozesse, sondern innovative Dienstleistungen, Verfahren, Marketing-Strategien oder innovative Arbeitsmodelle. Im gegenwärtigen wissenschaftlichen Diskurs findet sich eine Reihe von Definitionen, die im Folgenden vorgestellt werden. Auf das komplett Neue kommt folgende Erklärung zu sprechen: „An innovation is […] any thought, behavior or thing that is new because it is qualitatively different from existing forms.“ Neu bezieht sich auch auf die erstmalige Einführung und Verwendung: „An innovation is an invention brought to its first use, its first introduction into the market.“ Auf die gleichzeitige Innovation bei Angebot und Nachfrage weist folgende Definition hin: „Daraus wird deutlich, dass mit Innovation eigentlich das Ergebnis zweier Prozesse beschrieben wird. Auf der einen Seite steht der potentielle Wandel der Verfügbarkeit bzw. des Angebots von Problemlösungen durch neue Ideen, Erfindungen und Entdeckungen, auf der anderen Seite die Nachfrage nach Problemlösungen, die ebenfalls veränderlich ist. Werden beide Seiten zur Deckung gebracht, also eine Anwendung bzw. Verwendung erreicht bzw. durchgesetzt, wobei auf mindestens einer Seite etwas ‚Neues’ auftritt, so spricht man von Innovation.“ Es wird hervorgehoben, dass nicht nur Unternehmen etwas Neues erzeugen, sondern Kunden neue Anforderungen entwickeln können, indem sie ihr Nachfrageverhalten verändern und weiterentwickeln.
Dominik von Au

4. Innovationsmanagement als Querschnittsfunktion und Treiber des Geschäftserfolges

Zusammenfassung
Die bisherige Analyse hat gezeigt, dass das Innovationsmanagement einen sehr weit gefassten Ansatz verfolgt. Im Kern steht zwar die Entwicklung und Vermarktung von Innovationen, allerdings wird das Ziel des Innovationsmanagements mit der Entwicklung von Erfolgspotenzialen sehr umfassend formuliert. Es sind in den Phasen des Wertschöpfungsprozesses die Voraussetzungen zu schaffen, die den Mitarbeitern eine effiziente und effektive Generierung von Innovationen ermöglichen. Dem Innovationsmanagement obliegt es, ein solches Innovationssystem mit entsprechenden Strukturen zu gestalten und in den jeweiligen Prozessen zu steuern.
Dominik von Au

5. Der Innovationsprozess als zentraler Bestandteil des Innovationssystems

Zusammenfassung
Innovationen sind das Produkt einer Entwicklung, die von Menschen und Maschinen gestaltet und vollzogen wird. Die unterschiedlichen Interaktionen führen zu Aktivitäten, die Zwischenergebnisse erzeugen. Diese wiederum initiieren weitere Handlungen und Abläufe. Die Innovationsgenerierung impliziert einen Startpunkt mit aufeinander folgenden Phasen, so dass eine prozessuale Sichtweise nahe liegt. In der Literatur wird dies unter dem Stichwort Innovationsprozess diskutiert. Darunter sind alle Abläufe, Aktivitäten und Handlungen zu verstehen, die zur Entwicklung, Einführung und Durchsetzung von Innovationen beitragen. Es kann sich um einen einzelnen Prozess oder um eine Fülle von Teilprozessen handeln, die zu den Innovationen führen. Die einzelnen Prozesse sind als Querschnittsaufgabe in einem Unternehmen anzusehen, die nicht immer direkt dem Innovationsmanagement unterstellt sein müssen. Entsprechend ergibt sich ein Netzwerk von Aktivitäten, die eine Innovationsprozesskette bilden. Daher gibt es nicht den einen Prozess, sondern es besteht vielmehr eine Landschaft von Prozessen, die Innovationen erzeugen. Prozesse, die sich vorwiegend der Innovationsentwicklung widmen, werden als Bestandteil des betrieblichen Innovationssystems angesehen. Innovationsprozesse kennzeichnet zudem ihre große Unsicherheit, da etwas Einmaliges und Neues geschaffen werden soll. Entsprechend ist der Routineanteil in diesen einzelnen Prozessschritten oftmals verschwindend gering, wodurch ein Komplexitätsgrad verursacht wird, den es zu reduzieren gilt, um zielgerechte Ergebnisse zu erlangen. Ohne ein Mindestmaß mechanistischer Elemente in den Innovationsprozessen leidet die Systematik und somit die Effizienz.
Dominik von Au

Darstellung, Analyse und Entwicklung des Innovationssystems anhand ausgewählter Fallstudien

6. Gegenstand und Zielsetzung der empirischen Untersuchung

Zusammenfassung
Das Innovationsmanagement in der chemischen Industrie ist als eine jüngere Erscheinung anzusehen, wobei das Thema Innovationen im Rahmen der betrieblichen Forschung und Entwicklung bereits verankert war. Die Tatsache, dass auf Vorstandsebene zunehmend Posten mit dem Kompetenzbereich Innovationsmanagement geschaffen werden, spricht für das Entstehen von etwas Neuartigem.
Dominik von Au

7. Konkretisieren der Konzeption anhand empirischer Erkenntnisse

Zusammenfassung
Auf Grundlage der theoretischen Inhalte aus dem ersten Teil dieser Forschungsarbeit lässt sich ein Modellentwurf für ein Innovationssystem entwickeln. Dies wurde in Abschnitt 5.3. erstmals skizziert. Im weiteren Verlauf werden nun die Modellparameter als Ganzes vorgestellt, ehe im Anschluss daran die Diskussion der Interviewergebnisse aus der empirischen Untersuchung erfolgt. Daraus können schließlich Anforderungen aus der Praxis abgeleitet werden, die als Weiterentwicklung in das Modell einfließen und ein integriertes state-of-the-art Innovationssystem entwickeln. In der folgenden Abbildung 37 sind die Parameter des Innovationssystems dargestellt. Fünf entscheidende Elemente des betrieblichen Innovationssystems konnten identifiziert werden:
Dominik von Au

8. Skizze eines modellbasierten integrierten Innovationssystems in der Spezialchemie

Zusammenfassung
Die wesentlichen Anforderungen an ein betriebliches integriertes Innovationssystem, die aus der Diskussion der Fallstudien abgeleitet werden, sind in aggregierter Form auf den folgenden Seiten abgebildet. Um diese als Handlungsempfehlungen strukturiert diskutieren zu können, erfolgt gleichzeitig eine thematische Einordnung der jeweiligen Anforderungen.
Dominik von Au

9. Schlussbetrachtung

Zusammenfassung
Bei dem in dieser Forschungsarbeit entwickelten Modellansatz handelt es sich um eine ganzheitliche Betrachtung, die auf theoretischen Ausführungen und einer anschließenden qualitativen Untersuchung ausgewählter Unternehmen der Spezialchemie basiert. Dieses Modell bildet einen Ausschnitt der Innovationserzeugung der jeweiligen Unternehmen in einer ganz bestimmten Branche. Zwar resultieren aus der vorliegenden Studie eine außerordentlich umfassende Übersicht und zahlreiche Erkenntnisse in Bezug auf Innovationssysteme in der spezialchemischen Industrie, doch ist an dieser Stelle auf weiteren Forschungsbedarf zu den einzelnen Themenstellungen innerhalb des integrierten Innovationssystems hinzuweisen.
Dominik von Au

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