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Über dieses Buch

Die Einführung des Gesundheitsfonds 2009 mit einem einheitlichen B- tragssatz hat die Verhältnisse im Wettbewerb der Krankenkassen verändert. Welche Chancen und Risiken entstehen für die gesetzlichen Krank- kassen? Welche Stärken können sie nutzen, auf welche Schwächen sollten sie reagieren? Welche strategischen Möglichkeiten haben die Kassen um sich im Wettbewerb erfolgreich von ihren Mitbewerbern abzusetzen? Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich auf systematische und sehr - schauliche Weise mit dem „Strategischen Management bei gesetzlichen Krankenkassen“. Neben einer externen und internen strategischen Analyse der gesetzlichen Krankenkassen wird der Frage nachgegangen, welche Wettbewerbsstrategien für die Kassen anwendbar sind. Die Arbeit wurde mit dem Unikosmos Marketing Award für das Wint- semester 2009/2010 ausgezeichnet. Dieser Preis wird für innovative Marketing-Ideen an junge Wissenschaftler von der Techniker Krankenkasse in Zusammenarbeit mit der Agentur Public Address vergeben. Matthias Dressler Vorwort Die gesetzlichen Krankenkassen sind, als Körperschaften des öffentlichen Rechts, nicht mit Unternehmen am freien Markt zu vergleichen. Die E- führung eines einheitlichen Beitragssatzes hat die Krankenkassen vor neue Herausforderungen gestellt. In dieser Arbeit sind die Einflussfaktoren auf die Krankenkassen und die Auswirkungen des einheitlichen Beitragssatzes auf die wettbewerbliche Ausrichtung der gesetzlichen Krankenkassen von besonderem Interesse. Die Idee dieser Diplomarbeit entstand zusammen mit Herrn Dr. Martin Emmert. Ich möchte mich auf diesem Wege noch einmal bei ihm für seine großartige Unterstützung, seine kritischen Durchsichten und seine konstruktiven Verbesserungsvorschläge bedanken. Ich danke auch Herrn Prof. Dr. Schöffski für das Vorschlagen meiner Diplomarbeit für den Unikosmos Marketing Award sowie Herrn Prof. Dr.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Einleitung

Die Zukunft zu durchdenken, Handlungsoptionen und Einflüsse sichtbar zu machen, die Auswirkungen von Handlungsoptionen zu verdeutlichen und aus Entwicklungen zu lernen sind die wesentlichen Merkmale des strategischen Managements. Diese Faktoren spielen auch im deutschen GKV-System eine wichtige Rolle. Die gesetzlichen Krankenkassen wurden in den letzten Jahren mit vielen Veränderungen konfrontiert, die ein neues Denken von ihnen erforderten. Als Körperschaften des öffentlichen Rechts unterliegen sie einerseits einer starken staatlichen Regulierung, verfügen nur in einem begrenzten Rahmen über eigene Entscheidungsmöglichkeiten und sind keine privatwirtschaftlichen Unternehmen mit Gewinnerzielungsabsicht. Andererseits erfordert der Wettbewerb innerhalb des GKV-Systems von den Kassen, dass diese wie Wirtschaftsunternehmen handeln um erfolgreich zu sein und zu bleiben.
Anne-Katrin Meckel

2. Theoretische Grundlagen zum strategischen Management bei gesetzlichen Krankenkassen

Der Markt, in dem sich Krankenkassen bewegen, ist nicht mit der freien Marktwirtschaft zu vergleichen. Gesetzliche Krankenkassen sind Körperschaften des öffentlichen Rechts und unterliegen einer starken staatlichen Regulierung. Kap. 2.1.1 gibt daher einen Überblick über die gesetzlichen Änderungen und Reformen seit 1989. Darauf aufbauend folgen die wichtigsten Zahlen und Fakten zum GKV-Markt (Kap. 2.1.2) und die Rahmenbedingungen für die gesetzlichen Krankenkassen (Kap. 2.1.3).
Anne-Katrin Meckel

3. Strategische Analyse gesetzlicher Krankenkassen

Unternehmen sind jeweils Teil einer Branche, agieren in einem rechtlichen und gesellschaftlichen Umfeld und werden in diesem von makroökonomischen Faktoren beeinflusst. Daher ist die externe Analyse (Kapitel 3.1) eine wichtige Informationsbasis für das strategische Management. Da ein Unternehmen aber auch abhängig ist von verschiedenen personellen und materiellen Ressourcen, ist die interne Analyse (Kapitel 3.2) von ebenso großer Bedeutung für eine erfolgreiche Geschäftstätigkeit. Die strategische Analyse hilft dem Unternehmen Chancen zu entdecken und zu nutzen, auf Risiken aufmerksam zu werden, die eigenen Stärken und Schwächen zu erkennen und daran zu arbeiten.
Anne-Katrin Meckel

4. Wettbewerbsstrategien und ihre Anwendbarkeit auf die gesetzlichen Krankenkassen

Die Formulierung und die Auswahl einer Strategie bauen auf der externen (Kap. 3.1) und der internen (Kap. 3.2) Analyse auf. Die Entwicklung einer Wettbewerbsstrategie steht dabei im Mittelpunkt. Sie beschreibt die Maßnahmen, die dem Unternehmen eine vorteilhafte Position im Wettbewerb verschaffen können.
Anne-Katrin Meckel

5. Zusammenfassung und Ausblick

Die Einführung des Gesundheitsfonds mit einem einheitlichen Beitragssatz für alle Krankenkassen bedeutete für das strategische Management der Kassen ein Umdenken. Das zuvor geltende Preisargument im Wettbewerb der Krankenkassen wurde relativiert. Das Ziel dieser Arbeit war es daher, Ansätze möglicher Wettbewerbsstrategien für die Krankenkassen unter den aktuellen Bedingungen aufzuzeigen.
Anne-Katrin Meckel

Backmatter

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