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Über dieses Buch

Bauvorhaben führen nicht selten zu Streitigkeiten zwischen Bauherren, Bauträgern, Behörden oder der Nachbarschaft. Dieser Leitfaden verhilft zu einem Überblick über Möglichkeiten der außer- und vorgerichtlichen Streitbeilegung - mit Checklisten, Adressen, Arbeitsansätzen und Verweisen auf die Rechtsgrundlagen.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Streitigkeiten in und um Bauvorhaben

Zusammenfassung
Die deutsche Bauwirtschaft hat Schnittmengen mit allen wichtigen Wirtschaftskreisläufen und ist mit knapp 900.000 Erwerbstätigen in etwa 80.000 Unternehmen ein wichtiger Arbeitsmarkt; in der Grundstücks-/Wohnungswirtschaft sind es etwa 480.000 Beschäftigte in 170.000 Unternehmen. Beide Wirtschaftszweige sind wesentlich beteiligt an der Siedlungsentwicklung und der Vermögensbildung in diesem Land; Gebäude (9,4 Billionen EUR) sowie Grund und Boden (5,3 Billionen EUR) bilden 88 % des Sachvermögens in der deutschen Volkswirtschaft.
Mario H. Kraus

Kapitel 2. Begrifflichkeiten und Abgrenzungen

Zusammenfassung
Ein Konflikt (lat. confligere, kämpfen, zusammenstoßen) entsteht zwischen mindestens zwei Menschen (Konfliktparteien), die sich miteinander in einem Spannungs- oder Abhängigkeitsverhältnis befinden – weil sie beispielsweise im gleichen Siedlungsraum leben, aber unterschiedlichen Gruppen der Bevölkerung angehören, weil sie gegensätzliche Ziele verfolgen oder anderweitig ihre jeweiligen Bedürfnisse verkennen oder missachten. Solche Bedürfnisse umfassen
Mario H. Kraus

Kapitel 3. Rechtsgrundlagen

Zusammenfassung
Seit Beginn der Sesshaftigkeit gab es in allen Kulturen Ansätze der einvernehmlichen Streitbeilegung. Gerichte entstanden in Europa in den letzten etwa 1500 Jahren – sie nutzten teils brachiale Mittel wie Schuldhaft und Folter, doch in Streitigkeiten um Erbschaften, Grundstücke, Weg-, Weide- und Wasserrechte wurde auch in alten Zeiten durchaus lange (und kostspielig) verhandelt.
Mario H. Kraus

Kapitel 4. Arbeitsansatz der Vermittlung

Zusammenfassung
Die einvernehmliche Streitbeilegung soll den Beteiligten ermöglichen, ihre Vorhaben auch unter Schwierigkeiten zu beenden.
Mario H. Kraus

Kapitel 5. Suche nach dem Wesentlichen

Zusammenfassung
Welcher Verfahrensansatz auch gewählt wird – gelangen die Beteiligten nicht zum Kern ihres Streitfalls, zum „Eigentlichen“, wird nichts gelöst. Das muss nicht immer verwickelt sein. Im Geschäftsleben geht es vorrangig um Bezifferbares: Geld gegen Lieferung oder Leistung, das lässt sich nachprüfen und verhandeln, gegebenenfalls nach fachlicher Begutachtung und rechtlicher Beratung. Das heißt nicht, dass Bedürfnisse und Befürchtungen, Verärgerungen und Enttäuschungen der Beteiligten übergangen werden; ganz im Gegenteil müssen sie im Vermittlungsversuch berücksichtigt werden.
Mario H. Kraus

Kapitel 6. Einigungen und Vereinbarungen

Zusammenfassung
Eine Einigung ist entweder ein Konsens (lat. consensus, Übereinstimmung, Zustimmung) oder ein Kompromiss (lat. compromissum, Versprechen zur Unterordnung oder Befolgung etwa eines Schiedsspruchs). Letzterer beinhaltet zumeist einen teilweisen gegenseitigen Verzicht auf ursprünglich Gefordertes, wie im Vergleich üblich. Im Fall einer Streitbeilegung kann die abschließende Vereinbarung der Beteiligten eine Anpassung bereits bestehender Verträge regeln; sie kann darüber hinaus weitere Ziele benennen.
Mario H. Kraus

Kapitel 7. Zusammenfassung

Zusammenfassung
In Deutschland wie in fast ganz Europa wandeln sich die Städte; dies wird sich in den kommenden Jahren fortsetzen. Es verändern sich die Bevölkerungen und das Wirtschaftsleben, damit auch Lebensentwürfe und Fortschrittsbegriffe. Städtische Siedlungsräume werden dichter und vernetzter, wenngleich hierzulande bereits über die Wiederbelebung ausgedünnter ländlicher Räume nachgedacht wird – Zuwanderung und „Stadtflucht“ verlangen nach schöpferischen Lösungen.
Mario H. Kraus

Backmatter

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