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Über dieses Buch

Stress muss nicht krank machen!

Stress ist eine der größten Gesundheitsgefahren des 21. Jahrhunderts. Und die Hauptstressquelle ist häufig das Arbeitsleben: Unter Leistungs- und Zeitdruck entsteht Konkurrenz, die Mobbing begünstigt; Veränderungsdruck und Überforderung erzeugen Dauerstress. Wer sich vom Stress auffressen lässt, "brennt aus", hat das Gefühl, er kann nicht mehr.

Aber wir wollen auch gefordert werden, unsere Fähigkeiten unter Beweis stellen – unter den passenden Bedingungen kann Stress sogar positiv wirken! Sven Litzcke, Horst Schuh und Matthias Pletke helfen, den eigenen Weg zwischen krankmachendem Stress und positiven Herausforderungen zu finden.

Mit Rat und Tat

- Was müssen Sie wissen, wenn Sie von Stress, Mobbing oder Burn-out betroffen sind?

- Grundlagenwissen hilft verstehen: Stressentstehung, Stressfolgen und Stressbewältigung, Mobbing als ein extremer sozialer Stressor, das Burn-out-Syndrom als extreme Stressfolge

- Praxisorientierte Methoden zeigen Ihnen, wie Sie Stress bewältigen, mit Mobbing umgehen und Burn-out vermeiden können

- Tagesprotokolle, Übungen, Arbeitsblätter für die Selbsthilfe

Geschrieben für Menschen, die von Stress, Mobbing und Burn-out betroffen sind; Therapeuten und Berater, die das Buch ihren Patienten und Klienten begleitend empfehlen möchten.

Neu in der 6. Auflage

Vollständig überarbeitet, jetzt auch mit Übungsmaterial für Mobbing und Burn-out sowie mit Ausführungen zur Rechtssituation, speziell bei Mobbing.

Schwierige Situationen im Beruf meistern – Stress, Mobbing und Burn-out bewältigen!

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Stress

Zusammenfassung
Das lateinische Verb stringere heißt zusammendrücken oder zusammenziehen. Der Begriff Stress in seiner heutigen Bedeutung stammt aus dem Englischen und bezeichnete ursprünglich das Testen von Materialien auf ihre Belastbarkeit. Der Biochemiker Selye (1907–1982) übertrug den Begriff in die Psychologie und Medizin. Selye stellte fest, dass der Organismus bei starken Umweltbelastungen, wie z.B. Hitze oder Kälte, eine unspezifische Alarmreaktion zeigt. Selye hat ein neutrales Stressverständnis. Er spricht von Stress, wenn der Körper auf einen Reiz mit Aktivierung reagiert. Das kann sowohl bei negativen als auch bei positiven Erlebnissen der Fall sein (Selye 1974).
Sven Litzcke, Matthias Pletke, Horst Schuh

kapitel 2. Stressbewältigung

Zusammenfassung
Wie gehen Sie mit Stress um? Notieren Sie Ihre Stressbewältigungsstrategien bitte auf einem Blatt Papier. Vergleichen Sie Ihre Strategien mit den nachfolgend vorgestellten Methoden der Stressbewältigung. Erweitern Sie dann Ihr Repertoire. Je mehr Stressbewältigungsstrategien Ihnen vertraut sind, desto flexibler können Sie auf Stress reagieren.
Sven Litzcke, Matthias Pletke, Horst Schuh

Kapitel 3. Mobbing

Zusammenfassung
Was hat Mobbing mit Stress zu tun? Mobbing ist ein extremer sozialer Stressor (Esser 2003; Holz et al. 2004; Knorz u. Zapf 1996; Zuschlag 2001). Nach Willingstorfer et al. (2002) besteht ein hoher Zusammenhang zwischen sozialen Stressoren und Mobbing. Soziale Stressoren werden durch ihre Dauer, Häufigkeit und Systematik zu Mobbing (Holz et al. 2004). Wegen der Alltagsrelevanz von Mobbing wird hier in einem eigenen Kapitel vertieft auf dieses Thema eingegangen. So schreibt beispielsweise Premper (2002), dass gut ein Viertel der Patienten in psychosomatischen Kliniken von Problemen am Arbeitsplatz berichtet. Ohne direkt danach gefragt zu werden, gaben gut 10 Prozent der Patienten an, gemobbt zu werden. Ein weiterer Grund für ein eigenes Mobbingkapitel sind die im Alltag regelmäßig relevanten Rechtsfragen, die bei Mobbing einen größeren Raum einnehmen als bei Stress und Burn-out.
Sven Litzcke, Matthias Pletke, Horst Schuh

Kapitel 4. Burn-out

Zusammenfassung
Der folgende, einer Studie von Kämpf et al. (2011) entnommene Ausschnitt aus einem Interview (IT-Branche) veranschaulicht die Wirkung von Dauerstress und das Entstehen von Burn-out:
… es ist halt so, die Verantwortung erzeugt hohen Druck, und diesen Druck, den nimmt man halt mit, wenn man hier das Unternehmen verlässt. Dann fängt man zu Hause an, die Gedanken weiterzuspinnen … ich schlafe schlecht, ich bin in der Früh zu zeitig wach, ich bin hier schon um sechs wieder bei der Arbeit, und dann geht es weiter, und man kommt nicht mehr zur Ruhe, und das ist halt, das geht halt irgendwo nicht mehr (Kämpf et al. 2011, S. 122).
Sven Litzcke, Matthias Pletke, Horst Schuh

Kapitel 5. Adressen

Ohne Zusammenfassung
Sven Litzcke, Matthias Pletke, Horst Schuh

Backmatter

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