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Katrin Leifels untersucht soziale Stressoren und Ressourcen, die in der Zusammenarbeit in multikulturellen Teams von Bedeutung sind. Dabei berücksichtigt sie Spezifika, die bei der Interaktion von Menschen unterschiedlicher kultureller Hintergründe zum Tragen kommen. Mittels einer Kombination aus qualitativen und quantitativen Methoden arbeitet sie soziale Stressoren und Ressourcen heraus und unterzieht sie verschiedenen statistischen Tests. Die Autorin leitet daraus Hinweise ab, wie Stress entgegengewirkt werden kann, der durch kulturelle Diversität in Teams begünstigt wird.
Nach einer aktuellen Untersuchung der Techniker Krankenkasse fühlen sich sechs von zehn Menschen in Deutschland gestresst (Wohlers & Hombrecher, 2016, S. 6). Den größten Anteil bilden dabei die befragten 30- bis 39-Jährigen, von denen 82% ihren Zustand als mindestens manchmal gestresst bewerten – 23% sogar häufig gestresst (Wohlers & Hombrecher, 2016, S. 7). Die Anzahl stressbedingter Krankschreibungen ist in den vergangenen 15 Jahren stetig gestiegen und liegt aktuell im Durchschnitt bei zweieinhalb Tagen pro Versichertem und Jahr.
Um sich kultureller Diversität nähern zu können, ist es zunächst notwendig, den dieser Arbeit zu Grunde liegenden Diversitätsbegriff zu definieren. Der Ursprung für das Wort Diversität findet sich im englischsprachigen Begriff diversity. Übersetzt bedeutet dieser Verschiedenartigkeit, Ungleichheit (Langenscheidt GmbH & Co. KG, 2016).
Nachdem sich die vorangegangenen Kapitel mit den Grundlagen der Teamarbeit und den Auswirkungen von Diversität darauf befassten, soll dieses Kapitel einen Überblick über verschiedene theoretische Modelle und Konzepte der Stressforschung geben.
Die beiden Themenschwerpunkte der kulturellen Diversität in Teams und Stress werden in diesem Kapitel zusammengeführt und zu einem Themengebiet miteinander verbunden. In einem ersten Abschnitt werden zunächst mögliche Zusammenhänge zwischen der Zusammenarbeit in einem Team und der Entstehung von Stress herausgearbeitet. Eine Vorstellung des Einflusses von Kultur auf die Bewertung von auftretenden Stressoren, Ressourcen und Bewältigungsstrategien bildet im Anschluss den Übergang zur Spezifizierung des Untersuchungsgegenstandes: Mögliche Zusammenhänge und Besonderheiten zwischen der Zusammenarbeit in multikulturellen Teams und der Entstehung und der Bewältigung von Stress.
Nachdem die vorherigen Kapitel die theoretischen Grundlagen dieser Arbeit behandelt haben, baut der folgende Teil auf diesen Kenntnissen auf. Im weiteren Verlauf werden nun die Besonderheiten, die sich aus der Zusammenarbeit in multikulturellen Teams ergeben und in einem Zusammenhang mit dem individuellen Wohlbefinden stehen, untersucht.
Die zuvor formulierten Untersuchungshypothesen sollen im Rahmen einer breiter angelegten quantitativen Hauptuntersuchung überprüft werden. Dieses Kapitel widmet sich in einem ersten Schritt der Konzeption der quantitativen Untersuchung – von der Entwicklung des Messinstruments bis zu dessen Gütekriterien.
Nachdem die Ergebnisse der einzelnen Analysen vorgestellt wurden, werden sie im Weiteren diskutiert. Neben einer Interpretation der Aussagekraft der einzelnen Ergebnisse werden auch deren Ursachen erörtert und die Ergebnisse in die Forschungsliteratur eingeordnet.
Der Einsatz multikultureller Teams und die Interaktion mit Angehörigen anderer Nationalitäten sind integrale Bestandteile in Unternehmen und unserer internationalisierten Gesellschaft. Der Einsatz moderner Kommunikationstechnologien ermöglicht es Arbeitnehmern, neben der persönlichen Interaktion, zeitgleich mit Akteuren in unterschiedlichen Ländern und in verschiedenen Zeitzonen zusammenzuarbeiten. Im Zuge der Globalisierung werden diese Erscheinungsformen der modernen Arbeitswelt weiter ansteigen.
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