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16.06.2020 | Ausgabe 2/2020

Zeitschrift für Energiewirtschaft 2/2020

Strukturierte Analyse von Nachfrageflexibilität im Stromsystem und Ableitung eines generischen Geschäftsmodells für (stromintensive) Unternehmen

Zeitschrift:
Zeitschrift für Energiewirtschaft > Ausgabe 2/2020
Autoren:
Leon Haupt, Marc-Fabian Körner, Michael Schöpf, Paul Schott, Gilbert Fridgen

Zusammenfassung

Im Zuge des Ausbaus erneuerbarer Energien bedarf es im Stromsystem entsprechender Flexibilität, um das Gleichgewicht von Stromerzeugung und -verbrauch jederzeit aufrechterhalten zu können. Gleichzeitig nimmt der Industriesektor aufgrund der stromintensiven Prozesse und dem daraus resultierenden hohen Strombedarf eine zentrale Rolle für eine erfolgreiche Energiewende ein. Industrielle Nachfrageflexibilität kann im Vergleich zu anderen Flexibilitätsoptionen eine kostengünstige Alternative darstellen. Unternehmen können wiederum durch die Bereitstellung von Flexibilität die eigenen Strombeschaffungskosten reduzieren. Aufgrund eines komplexen Entscheidungsumfelds sowie mangelnder Planungssicherheit nutzen aktuell nur wenige Unternehmen das vorhandene Potenzial. Zum Erreichen der Ziele der Energiewende muss das genutzte Potenzial noch deutlich gehoben werden, d. h. die Unternehmen müssen die Stromnachfrage zukünftig stärker an das vorhandene Stromangebot anpassen. Der vorliegende Artikel soll Unternehmen bei diesem Transformationsprozess unterstützen, indem Dimensionen und Ausprägungen eines generischen Geschäftsmodells für Nachfrageflexibilität aufgezeigt werden. Durch eine Literaturstudie und anschließende Expertenworkshops wird ein generisches Geschäftsmodell für Unternehmen abgeleitet, welches Transparenz hinsichtlich der notwendigen Aktivitäten und Ressourcen für die Befähigung sowie der Umsetzung von Nachfrageflexibilität schafft. Die Ergebnisse wurden mithilfe des etablierten Business Model Canvas erarbeitet. Dadurch werden Unternehmen, die sich bislang noch nicht mit Nachfrageflexibilität auseinandersetzen, bei der Einführung unterstützt, und somit Einstiegsbarrieren reduziert. Die vorgestellten Ergebnisse tragen dadurch zu einer Steigerung des Nachfrageflexibilitätspotenzials der Industrie bei.

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