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Erschienen in: Bankmagazin 8/2012

01.08.2012

STUDIEN

Erschienen in: Bankmagazin | Ausgabe 8/2012

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Auszug

Vier Jahre nach dem Höhepunkt der Finanzkrise schwindet das Vertrauen der Deutschen in die Bankbranche weiter. Wie aus einer Studie von Ernst & Young hervorgeht, haben derzeit 58 % der Kunden in Deutschland weniger Vertrauen in die Banken als vor zwölf Monaten. Als wichtigste Gründe für ihren Vertrauensverlust nennen sie ihre Unzufriedenheit mit Art und Umfang der Bonuszahlungen ihrer Banken (56 %) sowie makroökonomische Gründe (55 %). Bei 42 % ist zudem eine schlechte Beratungsqualität der Anlass für den Vertrauensverlust. Weiterhin gab jeder fünfte Befragte an, nur wenig Vertrauen in die Sicherheit von Bankeinlagen zu haben. Und: Statt alle gewünschten Bankdienstleistungen und Produkte bei einem einzigen Bankhaus zu beziehen, suchen sich die Kunden für jedes Produkt den passenden Anbieter. Nahezu jeder zweite deutsche Bankkunde hat bereits einmal seine Hausbank gewechselt (45 %) oder plant einen Wechsel (6 %). Mehr als die Hälfte (62 %) unterhält Geschäftsbeziehungen zu mindestens zwei Banken. Der häufigste Grund sind der Studie zufolge zu hohe Gebühren des bisherigen Bankpartners. 13 % der Befragten verteilen ihre Geldeinlage auf mehrere Banken, um Risiken zu reduzieren. 10 % wollen eine neue Bank zudem erst einmal durch den Kauf einzelner Produkte testen, bevor sie dem Institut ihre gesamten Einlagen anvertrauen. Mehr zur Studie unter www.​bankmagazin.​de.
Metadaten
Titel
STUDIEN
Publikationsdatum
01.08.2012
Verlag
Gabler Verlag
Erschienen in
Bankmagazin / Ausgabe 8/2012
Print ISSN: 0944-3223
Elektronische ISSN: 2192-8770
DOI
https://doi.org/10.1365/s35127-012-0436-6

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