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2016 | OriginalPaper | Buchkapitel

6. Suchen, Spielen und Probleme lösen

verfasst von : Wolfgang Ertel

Erschienen in: Grundkurs Künstliche Intelligenz

Verlag: Springer Fachmedien Wiesbaden

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Zusammenfassung

Bei fast allen Inferenzsystemen stellt die Suche nach einer Lösung, bedingt durch die extrem großen Suchbäume, ein Problem dar. Aus dem Startzustand gibt es für den ersten Inferenzschritt viele Möglichkeiten. Für jede dieser Möglichkeiten gibt es im nächsten Schritt wieder viele Möglichkeiten und so weiter. Schon beim Beweis einer ganz einfachen Formel aus Ert93 mit drei Hornklauseln mit maximal drei Literalen hat der Suchbaum für SLD-Resolution folgende Gestalt:
Der Baum wurde bei einer Tiefe von 14 abgeschnitten und besitzt in dem mit * markierten Blattknoten eine Lösung. Nur durch den kleinen Verzweigungsfaktor von maximal zwei und das Abschneiden des Suchbaumes auf Tiefe 14 ist er überhaupt darstellbar. Bei realistischen Problemen können Verzweigungsfaktor und Tiefe der ersten Lösung deutlich größer werden.
Fußnoten
1
Der mittlere Verzweigungsfaktor eines Baumes ist der Verzweigungsfaktor, den ein Baum mit konstantem Verzweigunsfaktor, gleicher Tiefe und gleich vielen Blattknoten hätte.
 
2
Beim 8-Puzzle hängt der mittlere Verzweigungsfaktor vom Startzustand ab (siehe Aufgabe 2).
 
3
Während des Einsortierens eines neuen Knotens in die Knotenliste kann es eventuell vorteilhaft sein, zu prüfen, ob der neue Knoten schon vorhanden ist und gegebenenfalls das Duplikat zu löschen.
 
4
Beide Graphen in Abb. 6.18 wurden von A. Batzill mit dem in [Bat16] beschriebenen System erzeugt.
 
Metadaten
Titel
Suchen, Spielen und Probleme lösen
verfasst von
Wolfgang Ertel
Copyright-Jahr
2016
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-658-13549-2_6

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