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29.04.2020 | Suchmaschinenmarketing | Infografik | Onlineartikel

Diese Begriffe dominieren derzeit die Web-Suche

Autor:
Johanna Leitherer
1:30 Min. Lesedauer

Die Corona-Pandemie prägt maßgeblich das Web-Suchverhalten der Deutschen, wie eine neue Untersuchung zeigt. Demnach boomen vor allem Schlagworte rund um Einsamkeit und Home Office.

Die Auswirkungen von Covid-19 und die damit verbundenen politischen Maßnahmen beschäftigten die Deutschen nun bereits seit Monaten. Das spiegeln auch die Begriffe wider, die Bundesbürger in die Online-Suchmaschinen eingeben. Sie geben vor allem für das Marketing interessanten Aufschluss, welche Themen Konsumenten aktuell beschäftigen. Eine Auswertung der Online-Visibility-Management-Plattform Semrush zeigt beispielsweise: Das Suchvolumen des Schlagworts "Selbstisolation" schnellte von Null im Februar 2020 auf 2.900 Abfragen im März hoch. Auch der Begriff "einsam" wird seitdem häufiger gesucht.

Neben dem seelischen Wohlbefinden hat auch die von der Corona-Krise beeinflusste Jobsituation bei vielen Verbrauchern eine große Bedeutung. So verdoppelte sich das Suchvolumen für "Homeoffice Jobs" von 14.800 auf 27.100 Anfragen binnen der vergangenen zwei Monate. Sogar fünf mal so oft durchsuchten die Deutschen das Web nach dem Wort "unbezahlter Urlaub". Hier gab es einen sprunghaften Anstieg von 6.600 auf 33.100 Abrufe.

Großes Informationsbedürfnis der Verbraucher

Ebenso rasant stieg das Suchvolumen für den Begriff "Solidarität" an: Während im Februar 17.910 Websuchen registriert wurden, waren es im März bereits 82.350. Fast hundertmal so oft wie noch im Februar suchten die Deutschen in den vergangenen Wochen nach "Social Distancing". Der Zuwachs von 120 auf 118.680 Klicks ist damit ganz besonders eklatant.

"Der sprunghafte Anstieg, den wir bei der Suche nach all diesen Begrifflichkeiten beobachten konnten, legt einen kausalen Zusammenhang zur Corona-Pandemie und den damit verbundenen Maßnahmen und Auswirkungen natürlich nahe", meint Olga Andrienko, Head of Global Marketing bei Semrush. "Dies belegt das hohe Informationsbedürfnis, das die deutschen Bundesbürger während dieser schwierigen Zeit offensichtlich haben. Speziell, wenn es um das eigene Wohlbefinden, den eigenen Job, aber auch um das Verhalten gegenüber ihren Mitmenschen geht."

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