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Effizienz und Effektivität sind wesentliche Garanten, um im Wirtschaftsgeschehen langfristig überleben zu können. Ein dynamisches Umfeld verlangt dabei die Abkehr von einer einseitig strategischen hin zu einer beidseitig strategischen Ausrichtung. Im SCM-Kontext erfolgt dies in Form der Adaption eines lean-agilen Supply Chain-Designs. Sandra Meta Tandler untersucht die Unsicherheitsfaktoren, die diesen Supply Chain-Typ charakterisieren und entwickelt ein Konzept zur Erhöhung der Versorgungssicherheit. Es werden u.a. Bezüge zu institutionellen, strategischen und zu informationsökonomischen Ansätzen sowie zur Ambidexteritätsforschung hergestellt.
Unsicherheiten sind nicht neu, sondern bereits seit jeher unmittelbar mit betriebswirtschaftlichem Handeln verbunden. Diese kommen darin zum Ausdruck, dass „[…] durch eigene Entscheidungen, durch Entscheidungen Dritter sowie durch Einwirkungen der Umwelt negative Konsequenzen für das Unternehmen herbeigeführt werden können.“ Unsicherheiten bilden damit ein charakteristisches Merkmal des Erfahrungsgegenstands der Betriebswirtschaftslehre.
Die im Zuge dieser Arbeit unternommene Literaturanalyse dient der Identifikation und Analyse von Konzepten, welche konkret das Management von Unsicherheiten für spezifische Supply Chain-Typen (hier in der Ausprägung von leanagilen Supply Chains) zum Gegenstand haben.
Auf Basis der in Kapitel 2.1 formulierten und in Kapitel 2.2 nachgewiesenen Forschungslücke bedarf es nun der Entwicklung eines Supply Chain Safety Management-Konzepts zur Erhöhung der Versorgungssicherheit von lean-agilen Supply Chains. Konzeptionelle Bezugsrahmen stellen hierfür ein in der empirisch orientierten Betriebswirtschaftslehre weit verbreitetes Forschungsinstrument dar.
Die in Kapitel 3 untersuchten Dimensionen beschreiben die im Zuge der Entwicklung eines auf Netzwerkebene wahrgenommenen, ganzheitlich-integrativen Konzepts zur Erhöhung der Versorgungssicherheit von lean-agilen Supply Chains zu berücksichtigenden Elemente. Diese werden nun zum Konzept des Supply Chain Safety Managements zusammengeführt.
Wesentliche Grundlage für die Gewinnung von Erkenntnissen über das jeweils untersuchte Phänomen bildet die Forschungsmethode. Dabei stellt Grochla (1972) im Hinblick auf den Einsatz von Forschungsmethoden in der betriebswirtschaftlichen Forschung fest, dass es weder gute noch schlechte Forschungsmethoden gibt – vielmehr verweist er auf die Existenz von Forschungsmethoden, denen in Abhängigkeit der jeweils vorherrschenden Rahmenbedingungen eine gegenüber anderen Forschungsmethoden erhöhte Eignung zugesprochen wird.“
Die Ausführungen in den vorangegangenen Kapiteln haben gezeigt, dass leanagile Supply Chains mit dem Vorliegen von Inkonsistenzen bzgl. der Koordination spezifischen Unsicherheiten unterliegen, welche entsprechende Maßnahmen erfordern.
Übergeordnetes Ziel dieser Arbeit war es, lean-agile Supply Chains in einem von Unsicherheiten gekennzeichneten Umfeld zu einer erhöhten Versorgungssicherheit zu befähigen.
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