Skip to main content

2023 | Buch

Survival Guide Wissenschaft

(Über-)Lebenstipps für akademische Karrieren

verfasst von: Kai Noeske, Benjamin Rott, Katrin Hille

Verlag: Springer Berlin Heidelberg

insite
SUCHEN

Über dieses Buch

Survival Guide Wissenschaft – der unverzichtbare Begleiter für angehende Wissenschaftler:innen! Wertvolle Ratschläge, bewährte Strategien und Insiderwissen aus vielen Jahrzehnten akademischer Laufbahnen mit Kurven, Ecken und Kanten. Tipps und Tricks, Dos and Don’ts, um wissenschaftliche Karrieren an Universitäten und anderen Forschungseinrichtungen zu starten, zu überleben und erfolgreich voranzutreiben. Von der Forschungsplanung bis zur Bewerbung um Stipendien und Stellen, von der Netzwerkbildung bis zur Work-Life-Balance, aber auch Exit-Strategien – dieser Survival Guide liefert die entscheidenden (Über-)Lebenstipps für ein Leben in Academia.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Auf dem Weg in die Wissenschaft

Frontmatter
Kapitel 1. Erste Weichenstellungen: Anlauf schon im Studium nehmen?
Zusammenfassung
Nach dem Ende der Schulzeit bzw. zu Beginn der Studienzeit wissen sicherlich die wenigsten, wie der Wissenschaftsbetrieb konkret aussieht. Wer keine Wissenschaftler:innen in der Verwandtschaft hat, die von ihrem täglichen Leben berichten können, kann oft nur auf das wenig repräsentative Bild des klischeebehafteten Professors aus dem Film (in der Regel weiß und männlich) oder des Wissenschaftsmoderators aus dem Fernsehen zurückgreifen (viele denken erst seit Mai Thi Nguyen-Kim vielleicht auch mal an Frauen).
Kai Noeske, Benjamin Rott, Katrin Hille
Kapitel 2. Die Promotion: Ja, nein, jein?
Zusammenfassung
Wenn du über den Bachelor oder Master hinaus wissenschaftlich weiterarbeiten möchtest, ist der nächste Schritt normalerweise die Promotion. Sie ist der notwendige Schritt in beinahe alle akademischen Laufbahnen.
Kai Noeske, Benjamin Rott, Katrin Hille
Kapitel 3. Der Postdoc: Auf zu wilden Wanderjahren?
Zusammenfassung
Man schnalle sich an, was folgt, ist ein wilder Ritt durch die Zeit, in der man die Promotion erfolgreich hinter sich gebracht, aber immer noch nicht genug von der Wissenschaft hat …
Kai Noeske, Benjamin Rott, Katrin Hille
Kapitel 4. Der Weg zur Professur: Ob über Oberammergau oder aber über Unterammergau oder überhaupt?
Zusammenfassung
Wenn du nach der Promotion unbefristet an der Universität bleiben möchtest, bleiben als Alternativen eigentlich nur der Mittelbau (wissenschaftliche Mitarbeiter:innen, Lehrkräfte für besondere Aufgaben, Akademische Rät:innen und vergleichbare Stellen) oder die Professor:innenlaufbahn. Letzteres ist für viele Wissenschaftler:innen das Traumziel, das wir hier beleuchten wollen.
Kai Noeske, Benjamin Rott, Katrin Hille
Kapitel 5. Die Uni verlassen: War’s das jetzt?
Zusammenfassung
Was hat ein Kapitel über das Verlassen der akademischen Karriere in einem Buch zu suchen, das dir doch Ratschläge für eine erfolgreiche Karriere geben soll? Dieses Kapitel gibt es, weil ein erheblicher Teil der akademischen Karrieren deutlich vor dem Rentenalter endet und wir auch den Übergang in die richtige Welt behandeln wollen.
Kai Noeske, Benjamin Rott, Katrin Hille

Der wissenschaftliche Werkzeugkoffer

Frontmatter
Kapitel 6. Literaturarbeit: Muss ich das alles lesen?
Zusammenfassung
Ob du experimentierst, Interviews auswertest oder Ausgrabungen machst, eines müssen alle Wissenschaftler:innen können: Literaturarbeit – nicht nur korrekt, sondern auch effizient.
Kai Noeske, Benjamin Rott, Katrin Hille
Kapitel 7. Grundqualifikationen: Was brauche ich unbedingt?
Zusammenfassung
Möglicherweise müssen Wissenschaftler:innen nicht unbedingt gut Englisch können; man kann ja auch auf einem Fahrrad mit plattem Vorderrad von A nach B kommen. Aber mit Englisch (und aufgepumpten Rädern) ist alles so viel einfacher – weil alles darauf ausgelegt ist. Die wichtigsten wissenschaftlichen Artikel sind in englischer Sprache verfasst.
Kai Noeske, Benjamin Rott, Katrin Hille
Kapitel 8. Weiterlernen: Hat das denn nie ein Ende?
Zusammenfassung
Auf der wissenschaftlichen Karriereleiter hat man nie ausgelernt. Aber gerade am Anfang ist es sinnvoll, sich so gut wie möglich weiterzubilden, wobei man hier an viele Bereiche denken kann: Workshops zu wissenschaftlichen Methoden, selbst wenn man diese Methoden nicht aktiv für die eigene Dissertation braucht, Einführung in wissenschaftliches Schreiben, Informationsveranstaltungen zum Stellen von Drittmittelanträgen, Schulungen zur Kommunikation von wissenschaftlichen Erkenntnissen für ein Laienpublikum, Workshops zum Projekt- oder Zeitmanagement. Die Liste lässt sich beliebig fortsetzen.
Kai Noeske, Benjamin Rott, Katrin Hille
Kapitel 9. Work-Life-Balance: Alles unter einem Hut?
Zusammenfassung
Die akademische Laufbahn kann sehr belastend sein. Wir erfahren existenzielle Unsicherheit, Leistungs- und Konkurrenzdruck und Selbstzweifel, Abhängigkeit von Betreuer:innen – all das wiederholt und über Jahre hinweg. Damit wächst das Risiko von psychischen Problemen. Diese gefährden nicht nur unsere Lebensqualität und die unserer Familien: Angesichts des angespannten Arbeitsmarkts in der akademischen Welt kann ein psychisches Problem eine ernsthafte Angelegenheit sein, weil sie deine Leistungsfähigkeit wesentlich beeinträchtigt.
Kai Noeske, Benjamin Rott, Katrin Hille
Kapitel 10. Konferenzen und Tagungen: Sehen und gesehen werden?
Zusammenfassung
Konferenzen besuchen – im Rahmen einer Dienstreise, also auf Unikosten, in ferne Länder fliegen – das klingt fast zu schön, um wahr zu sein. Ist aber fast wahr.
Kai Noeske, Benjamin Rott, Katrin Hille
Kapitel 11. Standortwechsel: Zum Nomadentum verdammt?
Zusammenfassung
Für dich als angehende:r Wissenschaftler:in werden Reisen und Umzüge bald ein großer und ganz normaler Teil des Lebens werden. Die zahlreichen Karriereabschnitte – Bachelor, Master, Promotion, Postdoc(s), eventuell Junior-Arbeitsgruppenleiter:in, (Junior-)Professor:in/Dauerstelle und mögliche weitere Stellenwechsel – verbringt man normalerweise nicht am selben Institut, und oft auch nicht alle in einem Land. Covid mag die Reisekultur verändern, aber oft bleibt keine Wahl, und Reisen sind Teil des Forschungsprojekts, an dem man beteiligt ist.
Kai Noeske, Benjamin Rott, Katrin Hille
Kapitel 12. Akademischen Nachwuchs und Arbeitsgruppen betreuen: Wissenschaftsmanager, Lehre, Academic-Life-Coach?
Zusammenfassung
Vielleicht schon als Postdoc, spätestens aber als Juniorprofessor:in wird die Betreuung des akademischen Nachwuchses Teil unserer Aufgaben: Studierende, Doktorand:innen, Postdocs, einzeln oder als Arbeitsgruppe. Betreuung ist zeitintensiv. Es gibt Professor:innen, die in ihrer gesamten Karriere keine einzige Abschlussarbeit betreut haben, aber daran wollen wir uns kein Beispiel nehmen. Neben eventuellen dienstlichen Aufgaben, Abschlussarbeiten zu betreuen, und der moralischen Verpflichtung, die nächste Generation an die Wissenschaft heranzuführen, hat die Betreuungsarbeit viele gute Seiten.
Kai Noeske, Benjamin Rott, Katrin Hille
Kapitel 13. Forschung präsentieren: Auf dem Weg zur Rampensau?
Zusammenfassung
Der große Auftritt. Endlich können wir erzählen, woran wir Monate und Jahre gearbeitet haben, unsere Brillanz zeigen und gute Ideen verkünden. Alle müssen zuhören und stillsitzen, selbst die Leute, bei denen man sonst nicht zu Wort kommt.
Kai Noeske, Benjamin Rott, Katrin Hille
Kapitel 14. Publikationen: Schreibe um dein Berufsleben?
Zusammenfassung
Im Wissenschaftsbetrieb gilt: Publish or Perish! bzw. auf Deutsch: Veröffentliche oder gehe unter! Man könnte es auch so sagen: Wer schreibt, der bleibt, wer nicht schreibt, eben nicht. Erfolg und Überleben in der Wissenschaft erfordern Publikationen – ordentliche, erfolgreiche und vor allem viele.
Kai Noeske, Benjamin Rott, Katrin Hille
Kapitel 15. Anträge: Money, money, money?
Zusammenfassung
Das Schreiben von Anträgen für Fördermittel gehört buchstäblich zum (fast) täglichen Broterwerb im Forschungsalltag. Akademische Forschung ist nun einmal zu einem großen Teil durch „Drittmittel” finanziert, das bedeutet „Mittel, die von Dritten (nicht von einem selbst oder der eigenen Uni), also von außen, kommen”. Damit die von außen kommen, muss man sie so gut wie immer beantragen.
Kai Noeske, Benjamin Rott, Katrin Hille
Kapitel 16. Öffentlichkeitsarbeit: Wie erzähl ich es meiner Tante?
Zusammenfassung
Öffentlichkeitsarbeit ist so ein Thema, um das du inzwischen kaum noch herumkommst. Es wird dieser Tage allenthalben als „Wissenschaftskommunikation“ durchs akademische Dorf getrieben
Kai Noeske, Benjamin Rott, Katrin Hille
Kapitel 17. Netzwerke: Kennen und gekannt werden?
Zusammenfassung
Wie du schon gemerkt hast, spielen die Themen Kommunikation, soziale Kontakte und Netzwerke in diesem Buch eine der Hauptrollen. Wissenschaft ist nun mal ein Prozess, der innerhalb eines Netzwerks kommunizierender Menschen stattfindet. Das betrifft nicht nur den Informationsfluss, sondern auch die Organisation und Arbeitsteilung.
Kai Noeske, Benjamin Rott, Katrin Hille
Kapitel 18. Bewerbungen: Wie funktioniert der Jobmarkt?
Zusammenfassung
Freie Stellen für Professor:innen entstehen nicht in regelmäßigen Abständen. Anders als neue Triebe im Dschungel wachsen Professuren nicht kontinuierlich nach.
Kai Noeske, Benjamin Rott, Katrin Hille
Kapitel 19. Systemische Benachteiligungen: Frauen auf der Wissenschaftsleiter?
Zusammenfassung
Wer das Buch bis hierhin gelesen hat, wundert sich vielleicht über den Inhalt dieses Kapitels – zumindest, soweit es die Überschrift erahnen lässt. Warum enthält der Survival Guide Wissenschaft ein extra Kapitel über Wissenschaftlerinnen (hier ganz bewusst ohne Binnen-I, Gender-Sternchen oder Gender-Doppelpunkt) – über Frauen also, die sich anschicken, die Wissenschaftsleiter hochzuklettern? Schließlich gelten doch die Inhalte aller anderen Kapitel auch für Frauen.
Kai Noeske, Benjamin Rott, Katrin Hille
Kapitel 20. Wissenschaftliche Werdegänge
Kai Noeske, Benjamin Rott, Katrin Hille
Metadaten
Titel
Survival Guide Wissenschaft
verfasst von
Kai Noeske
Benjamin Rott
Katrin Hille
Copyright-Jahr
2023
Verlag
Springer Berlin Heidelberg
Electronic ISBN
978-3-662-67797-1
Print ISBN
978-3-662-67796-4
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-662-67797-1

    Marktübersichten

    Die im Laufe eines Jahres in der „adhäsion“ veröffentlichten Marktübersichten helfen Anwendern verschiedenster Branchen, sich einen gezielten Überblick über Lieferantenangebote zu verschaffen.