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Über dieses Buch

Ziel der Arbeit von Julian Ilg ist die Entwicklung einer systematischen Eignungsanalyse zum Einsatz additiver Fertigungsverfahren im unternehmensspezifischen Kontext. Der Autor fasst die gängigsten additiven Fertigungsverfahren zusammen und liefert einen Überblick über die derzeitige Anwendung dieser Verfahren sowie über die Herausforderungen bei deren Einsatz am Beispiel von Unternehmen aus der Medizintechnik. Basierend auf diesen Erkenntnissen gelingt es dem Autor, interessierten Unternehmen eine quantifizierende Entscheidungshilfe zu liefern, die gleichermaßen sowohl die ingenieurswissenschaftlichen Punkte als auch die wirtschaftlichen Aspekte beim Umstieg vom herkömmlichen Herstellungsverfahren auf additive Fertigungsverfahren berücksichtigt.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Einleitung

Zusammenfassung
Industrieunternehmen in Deutschland sehen sich mit einem zunehmenden nationalen und internationalen Wettbewerb konfrontiert, der eine ständige Anpassung von Fabriken und Produkten erfordert [LGK14]. Um die Wettbewerbsfähigkeit dieser Unternehmen und des Produktionsstandortes Deutschland zu sichern, hat die Bundesregierung im Rahmen der Hightech-Strategie das Zukunftsprojekt „Industrie 4.0“ initiiert [Rot16], [BMB13], [SKC17]. Diese vierte industrielle Revolution orientiert sich mit einer individualisierten und vernetzten Produktion auf Grundlage cyberphysischer Systeme an den individuellen Wünschen des Kunden [BMB13].
Julian Ilg

Kapitel 2. Additive Fertigungsverfahren

Zusammenfassung
Innerhalb dieses Kapitels wird ein grundlegendes Verständnis für additive Fertigungsverfahren geschaffen. Dafür wird zunächst der Begriff der additiven Fertigung erläutert und die prinzipielle Vorgehensweise der Fertigungsverfahren vorgestellt. Anschließend werden die verschiedenen, industriell eingesetzten additiven Fertigungsverfahren näher beschrieben und anhand verschiedener Eigenschaften bewertet.
Julian Ilg

Kapitel 3. Medizintechnik

Zusammenfassung
Da sich Medizintechnikunternehmen durch die Herstellung von Medizinprodukten auszeichnen, wird in diesem Kapitel zunächst der Begriff des Medizinproduktes definiert. Darüber hinaus wird die Klassifizierung dieser Medizinprodukte in verschiedene Risikoklassen vorgestellt. Abschließend werden die innerhalb der Recherche identifizierten typischen Eigenschaften der Medizintechnikbranche dargelegt.
Julian Ilg

Kapitel 4. Studie zur additiven Fertigung in der Medizintechnik

Zusammenfassung
In diesem Kapitel werden die betrachteten Grundlagen in Zusammenhang gebracht und der aktuelle Stand von additiven Fertigungsverfahren in der Medizintechnik untersucht. Dabei sollen Herausforderungen bei der additiven Fertigung von Medizintechnikprodukten identifiziert werden. Zur Ermittlung des Status Quo und dieser Herausforderungen wird eine empirische Datenerhebung unter Medizintechnikunternehmen in Deutschland durchgeführt.
Julian Ilg

Kapitel 5. Eignungsanalyse für additive Fertigungsverfahren

Zusammenfassung
Um den in der empirischen Umfrage identifizierten Bedarf zu decken, wird in diesem Kapitel ein strukturiertes und anwenderfreundliches Vorgehensmodell zur Überprüfung der Eignung eines Produktes zur additiven Fertigung in Verbindung mit der Auswahl geeigneter Materialien und Verfahren sowie qualitativen, fertigungstechnischen und wirtschaftlichen Analysen vorgestellt. Dieses Vorgehensmodell, wie die Eignungsanalyse im Rahmen dieser Arbeit auch synonym genannt wird, wird im Anschluss von vier Experten der additiven Fertigung begutachtet und validiert. Die zentrale Leitfrage dieses Kapitel lautet somit.
Julian Ilg

Kapitel 6. Praktische Anwendung der Eignungsanalyse

Zusammenfassung
Neben der theoretischen Validierung durch Experten der additiven Fertigung wird im Zuge dieser Arbeit das entwickelte Vorgehensmodell zur Validierung ebenfalls praktisch angewendet. Dafür wird das Modell bei einem Medizintechnikunternehmen eingesetzt, um so eine fundierte Bewertung vorzunehmen und Verbesserungspotenziale zu identifizieren.
Julian Ilg

Kapitel 7. Zusammenfassung

Zusammenfassung
Im Rahmen dieser Arbeit wird eine systematische Eignungsanalyse zum Einsatz additiver Fertigungsverfahren mit dazu entwickelten Auswahlwerkzeugen erarbeitet und vorgestellt. Interessierten Unternehmen wird damit eine schrittweise, anwendungsorientierte Hilfestellung gegeben, um gezielt den Einsatz von additiven Fertigungsverfahren im unternehmensspezifischen Kontext zu prüfen. Das entwickelte Modell besteht aus den Phasen Produkteignung, Verfahrensauswahl, Materialauswahl, Prototypendruck, qualitative Analyse, fertigungstechnische Analyse und der wirtschaftlichen Analyse, welche schrittweise nacheinander durchlaufen werden.
Julian Ilg

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