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Über dieses Buch

Dieses Buch bietet fundierte Einblicke in eine faszinierende neue Methode, mit der Systeme erfasst, abgebildet und erprobt werden können. Inhaltlicher Schwerpunkt sind betriebswirtschaftliche und organisationale Faktoren. Die Autorin beschreibt Entscheidungsherausforderungen in den Bereichen Individuum, Organisation und System. Sie zeigt verschiedene Aufstellungsformate für das systemische Arbeiten im Managementkontext. Neben der theoretischen Aufbereitung werden praktische Beispiele auf allen drei Ebenen (Person, Organisation und System) anschaulich dargestellt und visualisiert. Prägnante Bilder der Aufstellungen unterstützen das Verständnis und veranschaulichen, wo konkrete Nutzungspotenziale liegen.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Die Organisation und ihr Management

Zusammenfassung
Im ersten Kapitel wird der Bedarf an neuen Methoden im Umgang mit unbewussten bzw. nicht-rationalen oder explizierbaren Informationen aufgezeigt und ins Buch eingeführt. Heutiges Management braucht hinsichtlich Beratung und Forschung neue Zugänge, um neues Wissen zu generieren, Entscheidungen ganzheitlich zu treffen und systemische Verstrickungen oder Relationen besser und früher zu erkennen. Das vorliegende Buch möchte einen Einblick in eine faszinierende neue Methode geben, mit der Systeme neu erfasst, abgebildet und erprobt werden können – Systemische Strukturaufstellungen in Managementberatung und Managementforschung. Systemische Strukturaufstellungen haben sich mittlerweile wachsend aus systemisch-evolutionären Wurzeln in allen Wissenschaftsbereichen emporgerankt. Im Buch soll insbesondere auf Entscheidungsherausforderungen in den Bereichen Individuum, Organisation und System in Managementkontexten eingegangen werden.
Marlen Gabriele Arnold

Kapitel 2. Systemische Strukturaufstellungen

Zusammenfassung
Kap. 2 bringt den gegenwärtigen Stand der Aufstellungsarbeit näher. Nach einem kurzen Überblick zu den aktuellen Entwicklungen werden systemische Heuristiken – u. a. Systemdynamiken, Systemausrichtungen und Systemischer Ausgleich – kurz und knapp dargelegt. Der Teilabschnitt Prozessarbeit widmet sich primär philosophischen Themen wie Wahrheit, Wirklichkeit und dem Phänomen der repräsentierenden Wahrnehmung. Prozessarbeit ist auch stets Interventionsarbeit und geht mit einer methodischen Reflexion der Systemischen Strukturaufstellungen einher. Final werden Besonderheiten beim Arbeiten in Organisationen aufgezeigt und rücken somit auch die Relativität von systemischen Heuristiken in den Vordergrund.
Marlen Gabriele Arnold

Kapitel 3. Aufstellungsformate

Zusammenfassung
Die Aufstellungsarbeit ist mehrschichtig und vielfältig. Diese Fülle geht mit unterschiedlichen Aufstellungsformaten einher. Einige bedeutende sind hier kurz zusammengefasst und bildlich dargestellt, sodass ein kleiner Ein- und Überblick über den Möglichkeitenraum in Aufstellungskontexten gegeben wird. Die Anwendung der Formate hängt stets von eigenen Vorlieben, konkreten Anliegen und Bedarfen oder inneren und äußeren Notwendigkeiten ab. In diesem Kapitel wird auch die Bedeutung und Wirkkraft der Geisteshaltungen der Aufstellungsleitung betont. Dabei werden Erfahrungen mit verschiedenen Aufstellungsausrichtungen und -persönlichkeiten festgehalten.
Marlen Gabriele Arnold

Kapitel 4. Anwendungsfelder in Management, Beratung und Praxis

Zusammenfassung
Vielfältige Beispiele im Managementbereich auf den Ebenen Individuum, Organisation und System sollen konkrete Formatumsetzungen verdeutlichen und Anregungen zur Ausgestaltung von Formaten geben. Neben einer kurzen Einführung in das Aufstellungsthema und einer überblicksartigen Darstellung der Prozessarbeit stehen die Visualisierungen verschiedenartiger Aufstellungsarbeiten im Mittelpunkt.
Marlen Gabriele Arnold

Kapitel 5. Deutungshoheit, Erfahrungswerte und was sonst noch zu sagen ist

Zusammenfassung
Kap. 5 wirft einen abschließenden Blick auf die Herausforderung der Deutungshoheit und gibt kleine Einblicke in helfende Assistenz und Erfahrungswerte im Aufstellungskontext. Unabhängig von der Frage, ob Systemaufstellungen phänomenologisch, realistisch oder konstruktiv zu sehen sind, sollte zunächst stets auf Deutungen der Aufstellungsleitung verzichtet werden. Zugleich gibt es in der und für die systemische Arbeit mehrere leitende Orientierungen und Prinzipien, die nützlich sind, um Lösungen zu finden und verschiedene Arten von Systemen weiterzuentwickeln. Sie stellen Heuristiken dar, d. h. sie sind als Muster zu verstehen, die regelmäßig in Aufstellungen vorkommen oder hilfreich in der Lösungsfindung sein können, es aber nicht sein müssen. Es kann stets anders sein. Systemische Strukturaufstellungen erfordern und fordern einen offenen Geist und ein waches Auge und (be-)fördern ein weites Herz.
Marlen Gabriele Arnold
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