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Über dieses Buch

Tim Nießer widmet sich in diesem Buch kostenbezogenen Vorgaben für die Konstruktion von Produkten, die für den anonymen Absatzmarkt hergestellt werden, wobei diese Vorgaben insbesondere der daraus resultierenden Risikosituation Rechnung tragen sollen. Als Ergebnis präsentiert er ein auf einer Kombination investitions- und kostenrechnerischer Methoden fußendes und an einem durchgehenden Fallbeispiel veranschaulichtes Simulationsmodell, anhand dessen sich Risikoziele entscheidungslogisch fundiert präzisieren lassen und das auch EDV-technisch leicht umsetzbar ist.​

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Zur Methodik der konstruktiven Produktfestlegung bei Produktion für den anonymen Absatzmarkt

Zusammenfassung
Die traditionelle Arbeitsweise in der Konstruktion, bei der der Konstrukteur seine Lösungsidee unter Zuhilfenahme von Zeichenbrett, Schablonen und Zirkel in Form von zweidimensionalen technischen Zeichnungen des Entwurfsobjekts auf Papier dokumentiert (vgl. zu diesem Bild Zäpfel [Strategie] 158), gehört längst der Vergangenheit an. Unterdessen haben bedeutende Fortschritte in der Informations- und Kommunikationstechnologie dazu geführt, dass zur Lösung von Konstruktionsaufgaben zunehmend Systeme der computerunterstützten Konstruktion (CAD und CAE – Computer Aided Design bzw. Engineering) als wichtige Bausteine des Computer-Integrated-Manufacturing (CIM)-Konzepts eingesetzt werden (vgl. Lossack [Konstruktion] 3 ff.; Scheer [EDV-Einsatz]). Der Konstrukteur ist dadurch in die Lage versetzt worden, ausgehend von einem rechnerinternen Modell des Konstruktionsobjekts interaktiv unter Rückgriff auf in Datenbanken gespeicherten und zentral zur Verfügung gestellten Designmodulen im Bildschirmdialog eine Vielzahl an konstruktiven Gestaltungsalternativen zu generieren (vgl. Lackes [Variantenvielfalt] 88).
Tim Nießer

Funktionen risikoorientierter Konstruktionsvorgaben für Produkte des anonymen Absatzmarkts

Zusammenfassung
Für die Konzeption einer adäquaten, d. h. insbesondere auf die speziellen Anwendungsbedingungen einer empirischen Entscheidungssituation zugeschnittenen, Methodik kann eine produktionstypologische Abgrenzung des Untersuchungsgegenstands einen wichtige Grundlage liefern (zum Zweckbezug der Typenbildung vgl. Kosiol [Aktionszentrum] 33 f.; Küpper [Produktionstypen] 1636 f.). Produktionstypen bildet man allgemein, indem die in der Wirklichkeit auftretenden Formen der Produktion durch mehrere, häufig kontinuierlich abgestufte Merkmale gekennzeichnet werden. Dabei ist es in der Literatur üblich, nur ein einziges Merkmal unter einer bestimmten Problemstellung herauszuheben, wobei die verschiedenen Merkmalsausprägungen dann als (Produktions-)Typen (vgl. Riebel [Typen] 663) bzw.
Tim Nießer

Fundierungsansätze risikoorientierter Konstruktionsvorgaben für Produkte des anonymen Absatzmarkts

Zusammenfassung
Innerhalb der Klassen der sachlichen, sozialen, ökologischen und formalen Ziele spielen im Konstruktionsmanagement formale Ziele, dort vor allem Kosten, eine besondere Rolle. So wird Kosten alternativer Ausprägungen der Produktmerkmale in der Fachliteratur zum Management betrieblicher Produktentwicklungsprozesse durchweg eine herausragende Bedeutung beigemessen. Kosten spielen vor allem eine zentrale Rolle für die hierarchisch-organisatorische und verhaltensbezogene Steuerung in der Produktentwicklung (vgl. z. B. Demski/Feltham [Cost]; Hiromoto [hidden edge] 22).
Tim Nießer

Konzeption eines Modells zur entscheidungslogischen Fundierung risikoorientierter Konstruktionsvorgaben für Produkte des anonymen Absatzmarkts

Zusammenfassung
Die vorliegende Arbeit zielt auf die Konzeption eines Entscheidungsmodells zur entscheidungslogischen Fundierung risikoorientierter Konstruktionsvorgaben für Produkte des anonymen Markts. Dabei spielen zwei verschiedene, aber in enger Beziehung zueinanderstehende Teilzusammenhänge eine herausragende Bedeutung: Um modellhaft im Sinne eines „Target Risking” gesamtzielentsprechende Vorgabeziele für die Konstruktion zu definieren und (z. B. auf Ebene einzelner Produktkomponenten) zu präzisieren, soll zunächst ein Lösungsalgorithmus erarbeitet werden, mit dem Informationen über eine Präferenzreihenfolge der komponentenspezifischen Konstruktionsalternativen für die Umsetzung der Zielerreichung bereitgestellt werden können. Damit lassen sich modellgestützt zweckmäßige Handlungsregeln zur Lösung von Entscheidungen über (Um-)Konstruktionsmaßnahmen ableiten.
Tim Nießer

Entscheidungslogische Fundierung risikoorientierter Konstruktionsvorgaben mit dem lebenszyklusbezogenen Simulationsmodell

Zusammenfassung
Kennzeichnend für die Lebenszyklusrechnung ist, dass, wie generell in der dynamischen Investitionsrechnung üblich, zur Erfassung der Zeitpräferenz des Entscheidungsträgers mit zeitlich differenzierten Einnahmen- und Ausgabengrößen gearbeitet wird. Diese liegen jedoch im betrieblichen Rechnungswesen nicht unmittelbar vor. So sind die Standardkonzepte der Finanzrechnung, die zur Erfassung dieser Zahlen in Frage kämen – insbesondere Finanzpläne verschiedener zeitlicher Ausdehnung –, einerseits methodisch wenig ausgeprägt; andererseits verfolgen sie mit dem Management der betrieblichen Liquidität durch Analyse- und Prognoseaufgaben einen ganz anderen Rechenzweck als entscheidungsorientierte Rechnungen (vgl. Troßmann/Baumeister [Rechnungswesen] 9).
Tim Nießer

Ausnutzung verbesserter Informationsstände im Prozess der Fundierung risikoangepasster Konstruktionsvorgaben

Zusammenfassung
Aus einer unzulänglichen Erfassung und Abbildung der tatsächlichen Risikolage in der Konstruktion können Fehlentscheidungen erwachsen. Mängel in der Risikoabbildung können einerseits aus unzutreffenden Wahrscheinlichkeitsinformationen der Eingangsgrößen im Modell resultieren, andererseits aber auch Ausfluss von im Zeitablauf zunächst nicht absehbaren Änderungen im Wahrscheinlichkeitsprofil der betrachteten Größen sein. Grundsätzlich sogar bewusst herbeigeführt sind die Veränderungen der Informationsbasis, insoweit sie eine unmittelbare Folge der konstruktionsphasen- und iterationsspezifischen Hypothesenprüfungen sind (vgl. Kern/Schröder [Forschung] 21).
Tim Nießer

Backmatter

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