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Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Ausgangslage

Wenn man sich mit dem Thema Wirtschaftskriminalität beschäftigt, so muss man sich bei der Frage nach der Bedeutung auch den zugrunde liegenden Zahlen widmen. Zwangsläufig kommt man dabei schnell auf polizeiliche Angaben über Wirtschaftskriminalität und hier insbesondere auf die in der Regel jährlich veröffentlichten Bundeslagebilder Wirtschaftskriminalität und die polizeilichen Kriminalstatistiken.
Christian Hlavica, Uwe Klapproth, Frank M. Hülsberg

2. Grundlagen zum Phänomen Wirtschaftskriminalität

Aufgrund der in der Öffentlichkeit intensiv diskutierten jüngsten Korruptions- und Bilanzskandale mag das Thema Wirtschaftskriminalität und deren strafrechtliche Verfolgung als ein zeitgenössisches Problemfeld erscheinen.
Christian Hlavica, Uwe Klapproth, Frank M. Hülsberg

3. Tax Fraud

Der angloamerikanische Begriff „tax fraud“ ist aktuell zunehmend auch in deutschsprachigen Quellen zu finden. Übersetzung und Verwendung sind jedoch nicht immer einheitlich. Was kann also unter „tax fraud“ verstanden werden?
Christian Hlavica, Uwe Klapproth, Frank M. Hülsberg

4. Rechtliche Fragestellungen für den Steuerpflichtigen, Steuerberater und Wirtschaftsprüfer

Die Internationalisierung der Geschäftsbeziehungen der Unternehmen sowie die zunehmende Komplexität und Dynamisierung des Unternehmensumfelds und die damit einhergehenden steigenden Anforderungen an die Unternehmensleitung haben auch das Aufgabenprofil des Steuerberaters beeinflusst. Die Zeiten, in denen der Steuerberater als Organ der Steuerrechtspflege ausschließlich mit klassischer Steuerberatung der Mandanten betraut war, sind vorbei.
Die Anforderungen an den Steuerberater sind immens gewachsen, vor allem im Hinblick auf die Beratung von Unternehmen. Zwar nimmt die Hilfeleistung in steuerrechtlichen Angelegenheiten immer noch einen Gutteil der Beratungsleistung ein, jedoch werden, gerade bei der Beratung von Unternehmen, betriebswirtschaftliche Beratungsfelder immer bedeutender.
Durch die kontinuierliche Nähe zum Mandanten und aufgrund seiner Ausbildung ist der Steuerberater prädestiniert, sich auch mit betriebswirtschaftlichen Problemstellungen zu befassen. Durch die laufende Steuerberatung und die ggf. damit verbundene Verantwortung für das betriebliche Rechnungswesen hat der Steuerberater Einblick in die Unternehmens- und Finanzsituation wie kein anderer externer Berater, so dass sich für ihn umfangreiche Möglichkeiten für weitergehende Beratungsansätze eröffnen. Es gibt mannigfaltige Beratungsansätze zur Steuerung betrieblicher, nicht unbedingt nur rechnungswesennaher Prozesse. Zudem sind steuerliche und betriebswirtschaftliche Fragestellungen in mancher Hinsicht eng mit einander verknüpft, so dass eine steueroptimale Lösung nicht ohne Berücksichtigung betriebswirtschaftlicher Aspekte erfolgen kann.
Christian Hlavica, Uwe Klapproth, Frank M. Hülsberg

5. Fraud: Aufdeckung und Prävention durch Forensic Accounting

Ursprünglich bezeichnet der angelsächsische Begriff Forensic eine kriminalistische Dienstleistung an Tatorten zur Sicherung von Beweisen. Kriminalität findet heutzutage jedoch nicht nur „auf der Straße“, sondern auch im wirtschaft lichen Verkehr statt. Die Tatorte und auch die Beteiligten sind im Wirtschaftsverkehr jedoch meist nicht so off ensichtlich; kriminelle Handlungen verbergen sich hinter Verträgen, Zahlungen und anderen geschäft lichen Vorfällen. Entsprechend weichen auch die notwendigen Kompetenzen zum Umgang mit einem klassischen kriminalistischen Delikt von denen eines wirtschaft skriminellen Deliktes ab. Neben der klassischen staatlichen Aufgabe der Bekämpfung der Kriminalität, die üblicherweise von Staatsanwaltschaft und Polizei durchgeführt wird, hat sich ein weiteres Tätigkeitsbild herausgebildet: das Forensic Accounting.
Christian Hlavica, Uwe Klapproth, Frank M. Hülsberg

6. Rahmenordnungsbestrebungen als Mittel der Fraud-Bekämpfung

Wirtschaft skriminalität war in allen Zeitepochen ein Problem und ist kein Phänomen der Neuzeit. Die grundsätzliche Einstellung dazu hat sich jedoch im Verlauf der Zeit aufgrund verschiedener Ereignisse, insbesondere zahlreicher Skandale (u. a. Lockheed, Enron, WorldCom) grundlegend geändert. Davor wurde Wirtschaft skriminalität allgemein mehr oder weniger toleriert oder in manchen Bereichen und Ländern auch als notwendiges Übel angesehen.
Christian Hlavica, Uwe Klapproth, Frank M. Hülsberg

7. Anti-Fraud Management als Risikomanagementdisziplin

Die anhaltende öffentliche Diskussion um Risiko- und Compliance Management, die bereits dargestellten Anforderungen aus dem regulatorischen Umfeld sowie die trotz zunehmend verbesserter Anti-Fraud Management Maßnahmen in Unternehmen weiterhin auft retenden Fraud-Fälle zeigen ganz deutlich, dass Fraud eine ernsthafte Bedrohung für Unternehmen darstellt, der mit entsprechender Risikoprävention begegnet werden muss. Wesentliche Ziele solcher Präventionsmaßnahmen sind die frühzeitige Identifikation und Bewältigung von potenziellen Fraud-Risiken und damit letztlich die Reduktion persönlicher Haft ungsrisiken für die Unternehmensorgane sowie die Vermeidung von durch Fraud verursachten direkten oder indirekten finaniziellen Schäden. Wie groß dieses Schadenspotenzial ist zeigt u. a. die Association of Certified Fraud Examiners (ACFE) in ihrer regelmäßig, alle zwei Jahre erscheinenden Untersuchung „Report to the Nation on Occupational Fraud and Abuse“. Nach Schätzungen der Teilnehmer der letzten Studie beliefen sich die Schäden von Organisationen in den USA auf 7 % ihrer jährlichen Umsatzerlöse.
Christian Hlavica, Uwe Klapproth, Frank M. Hülsberg

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