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Über dieses Buch

Die vorliegende Studie befasst sich mit Stereotypen als kontextbezogene Auslöser von Faultlines und ihren Einfluss auf die Kommunikation und den Erfolg eines Teams. Dabei untersucht Susann Räcke im Mixed-Methods-Ansatz auf Basis der Faultline-Theorie, inwiefern sich Stärke und Art der Faultline in einem bestimmten Kontext bezüglich der Attribute Geschlecht und Fachkultur auf die Teamarbeit auswirken. Es wird angenommen, dass Faultlines vor allem durch Stereotype und daraus resultierende Vorurteile je nach Kontext aktiviert und wahrgenommen werden. Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass bestimmte Diversity-Attribute nicht per se eine Faultline aktivieren, sondern es auf den Kontext ankommt, in dem ein Team operiert.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Diversity in Teams – ein zweischneidiges Schwert

Zusammenfassung
Optimal zusammengesetzte Gruppen und Teams sind für viele Aufgabenstellungen in komplexen, dynamischen und digitalen Umfeldern häufig die effizienteste Form der Arbeitsorganisation. Um im internationalen Wettbewerb bestehen zu können, sind Unternehmen daher zunehmend auf den Einsatz von Teams angewiesen. Der Wunsch nach flexiblen und anpassungsfähigeren Organisationsformen macht Teams attraktiv für das Management.
Susann Räcke

Kapitel 2. Teams – Begriffe und Effektivitätsmodelle

Zusammenfassung
Mehr als 60 Jahre Teamforschung haben zu zahlreichen Definitionen und Kategorisierungen des Teambegriffs in den verschiedensten Forschungsdisziplinen geführt. Relevant für die vorliegende Untersuchung, sind vor allem die Definitionen aus den Arbeiten der Betriebswirtschaftslehre und der Psychologie. STOCK teilte für ihre Dissertationsschrift bereits die Erkenntnisziele der verschiedenen Disziplinen mit ihren jeweiligen Forschungsrichtungen, dargestellt in ABBILDUNG 3, anschaulich ein.
Susann Räcke

Kapitel 3. Input- und Prozessfaktoren im Analysekontext

Zusammenfassung
Wie sich die Teamzusammensetzung auf den Erfolg eines Teams auswirken kann, wurde bereits in einer großen Bandbreite von Studien als zentraler Inputfaktor untersucht. Die Diskussion über positive und negative Effekte reicht weit zurück und die Ergebnisse sind vielfältig. Obwohl sich die Anzahl an Publikationen bezüglich Diversity und Teamerfolg seit Beginn der Analysen alle fünf Jahre verdoppelt hat, die Theorien fortgeschrittener und die Modelle anspruchsvoller geworden sind, beschreiben Autoren die Ergebnisse nach wie vor als nicht aussagekräftig und enttäuschend.
Susann Räcke

Kapitel 4. Modellbildung und Fragestellung

Zusammenfassung
Aufbauend auf den zuvor erläuterten theoretischen Grundlagen und empirischen Evidenzen stellt die vorliegende Studie das Team als Untersuchungsgegenstand in den Mittelpunkt. Ähnlich wie in der Definition von KOZLOWSKI & BELL wird ein Team oder eine Gruppe als ein Kollektiv verstanden, das die Gründungsabsicht verfolgt, relevante unternehmensbezogene Aufgaben zu übernehmen. Dabei hat es ein oder mehrere gemeinsame Ziele zu verfolgen, sozial zu interagieren und weist Aufgabeninterdependenzen auf. Dabei muss das Team Grenzen erhalten und diese managen und in einer Organisation eingebettet sein, welche ihr Handeln einschränken.
Susann Räcke

Kapitel 5. Methodik der Untersuchung

Zusammenfassung
Im Folgenden wird die vorliegende Studie, welche als eine quasi-experimentelle Felduntersuchung in drei Erhebungszeiträumen im Mixed-Methode-Ansatz konzipiert und durchgeführt wurde, näher beschrieben. Es konnten die strengen Anforderungen an ein „echtes“ experimentelles Design nicht erfüllt werden, da es aufgrund der Anlage der Studie nicht möglich war, die Zuteilung der Versuchspersonen auf die Untersuchungsgruppen randomisiert vorzunehmen. Zudem erfolgte die Auswahl der Personen durch eine selbstbestimmte Einschreibung der Studierenden in die Übungen und es musste somit mit bereits „vorgefundenen Gruppen“ gearbeitet werden.
Susann Räcke

Kapitel 6. Ergebnisse der Studie

Zusammenfassung
An der Studie nahmen in drei Untersuchungswellen (a), (b) und (c) insgesamt n = 358 Studierende (36% Frauen) teil. Die Studierenden, welche entsprechende Angaben in den Fragebögen getätigt hatten, waren im ersten bis zehnten Fachsemester (n = 344; M = 3; SD = 1,2) und im Alter von 18 bis 36 Jahren (n = 351; M = 22; SD = 2,2). In der Untersuchungswelle (a) wurden n = 108 Studierende (39% Frauen) untersucht.
Susann Räcke

Kapitel 7. Diskussion

Zusammenfassung
Die vorliegende Studie befasst sich mit der Teamzusammensetzung als Determinante von Teamprozessen und Teamerfolgsgrößen. Dabei wurde auf Basis der Faultline-Theorie untersucht, inwiefern sich Stärke und Art der Faultline bezüglich der Attribute Geschlecht und Fachkultur auf die Teamprozesse und den Teamerfolg von Studierenden auswirken. Neben der Stärke der Faultline wurde die Art der Diversity-Attribute in einem bestimmten Kontext in den Vordergrund gestellt.
Susann Räcke

Backmatter

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