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08.02.2013 | Technische Informatik | Im Fokus | Onlineartikel

Die spezielle Qualität des Cloud Computing

Autor:
Peter Pagel

Auch wenn das Wachstumssegment der Cloud-Services derzeit in aller Munde ist, bei der begrifflichen Abgrenzung gegenüber sonstigen Web-Anwendungen herrscht häufig Konfusion. Die Bestimmung der qualitativen Eigenschaften sorgt für Klarheit.

Die ersten Anwendungen zur Datenverarbeitung über das Internet gab es bereits in den 1990er Jahren. Doch erst mit der systematischen Vermarktung freier Speicherkapazitäten durch große Internetfirmen wie Amazon oder Google war das Cloud Computing geboren. Mittlerweile wird unter dem Modebegriff der Datenwolke eine bunte Sammlung von Produkten und Nutzungsmodellen zusammengefasst. Nicht immer passt die Zuordnung. Dabei gibt es qualitative Eigenschaften, die das Cloud Computing klar von anderen Anwendungen und Services im Netz abgrenzt.

Leistung nach dem Self-Service-Prinzip

Zwingende technische Voraussetzungen für das Cloud Computing ist zunächst die Bereitstellung des jeweiligen Dienstes über eine durchgängige Breitbandverbindung (Broadband) zwischen Service-Anbieter und User. Da Cloud-Services in der Regel dynamisch aus einem Ressourcenpool bereitgestellt werden, müssen sie zudem mandantenfähig sein, um die strikte Trennung der Daten und Verarbeitungsprozesse jedes Nutzers zu gewährleisten. Die eigentliche Qualität des Cloud-Computing liegt jedoch in der einfachen Verfügbarkeit für den Nutzer. Im Kern geht es darum, IT-Ressourcen nutzungs- und bedarfsorientiert anzubieten. Die Schlüsselbegriffe On-Demand, Pay-per-Use und Elasticity beschreiben die qualitativen Merkmale. Cloud-Services werden demnach kurzfristig bereitgestellt und sind jederzeit kündbar. Die Bezahlung erfolgt in direktem Verhältnis zur tatsächlichen Nutzung und die abrufbare Leistung ist praktisch unbegrenzt skalierbar, kann also je nach Bedarf in erweitertem oder reduziertem Umfang beansprucht werden.

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