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Über dieses Buch

Dieses Lehrbuch bearbeitet in leicht verständlicher Art die Themen der Transport- und Lagerbereiche nach funktionellem Aufbau, Vor- und Nachteilen, sowie deren Einsatzgebieten. Besondere Berücksichtigung finden flexible Transportmittel, neue Lagersysteme und Automatisierungsmöglichkeiten bei der Kommissioniertechnik.
Die Zielgruppen
- Studierende des Maschinenbaus im Fach Fördertechnik sowie technischer Fachrichtungen
- Studierende des Wirtschaftsingenieurwesens im Fach Logistik an Fachhochschulen und Universitäten
- Produktions-, Planungs- und Wirtschaftsingenieure der Industrie und der Beratungsbranche, die sich mit der planerischen Seite dieses Fachgebiets beschäftigen

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Unternehmen und Logistik

Zusammenfassung
Ein Unternehmen ist ein offenes, sozio-technisches System, das eine Organisation besitzt und den Zweck verfolgt, Leistungen für Dritte bei Erzielung eines Gewinns zu erbringen. Als offenes System sind Abhängigkeiten und Beziehungen zum Umfeld vorhanden, die über Schnittstellen beschrieben werden können (Bild 1.1).
Heinrich Martin

2. Materialflusslogistik

Zusammenfassung
Der Begriff des Materialflusses kann zunächst sehr weit gesehen werden. In Anlehnung an die VDI-Richtlinie 3300 ist der Materialfluss die räumliche, zeitliche und organisatorische Verkettung aller Vorgänge bei der Gewinnung, Bearbeitung und Verteilung von Gütern innerhalb festgelegter Bereiche. So gesehen, ist aus der Sicht des Unternehmens zwischen einem externen Güterfluss und einem innerbetrieblichen Materialfluss (MF) zu unterscheiden. Die hierfür eingesetzte Technik für den Stück- und Schüttguttransport ergibt sich aus Bild 2.1.
Heinrich Martin

3. Transportgut – Verpackung – Ladeeinheit

Zusammenfassung
Für die Auswahl und Festlegung eines Transportmittels bei vorgegebener Transportaufgabe spielt das Transportgut eine entscheidende Rolle. Dies gilt gleichermaßen für die Planung eines Lagers. Transport- und Lagergut des innerbetrieblichen Materialflusses sind feste, flüssige und gasförmige Stoffe.
Heinrich Martin

4. Transportlogistik

Zusammenfassung
Die primäre Aufgabe des innerbetrieblichen Transports ist die Raumüberbrückung zwischen dem Transportursprung, der Quelle und dem Transportziel, der Senke. Die Raumüberbrückung entspricht der Funktion Transportieren (synonym hierfür ist Fördern) als logistische Funktion des Materialflusses (vgl. Abschn. 2.​1).
Heinrich Martin

5. Lager- und Kommissionierlogistik

Zusammenfassung
In einem Produktionsbetrieb ist zwischen ungewollter Lagerung (Aufenthalt) und gewollter Lagerung (Abschn. 2.​1) zu unterscheiden. Wenn aber Güter, aus welchem Grund auch immer, lagern, dann ist dadurch Kapital gebunden, Fläche belegt und Betriebsmittel beansprucht, was Kosten bedeutet. Man müsste also versuchen, Lagerungen zu vermeiden, d. h., für Fertigung und Montage wird das benötigte Material erst bei Bedarf beschafft bzw. angeliefert. Diese verbrauchssynchrone Materialanlieferung spart z. B. Kapitalbindungs- und Lagerkosten. Nachteile entstehen durch Störung des Produktionsablaufes z. B. bei verzögerter Anlieferung (Witterung, Unfall, Streik usw.). Diese Art eines Lagerhaltungsprinzips lässt sich bei lang anhaltendem Produktionsprogramm und guter Organisation durchführen, z. B. in Teilbereichen der Automobilindustrie. Im Produktionsbetrieb wird in der Regel das Prinzip der Vorratshaltung aus verschiedenen Gründen benutzt, z. B.
Heinrich Martin

6. Umschlaglogistik

Zusammenfassung
Beim externen Gütertransport sind folgende Verkehrsträger vorhanden: Lkw, Bahn, Schiff und Flugzeuge. Bis auf Flugzeuge haben diese Verkehrsträger direkten Kontakt mit Unternehmen über den Wareneingang und Warenausgang.
Heinrich Martin

Backmatter

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