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Findet Dokumente, in denen beide Begriffe in beliebiger Reihenfolge innerhalb von maximal n Worten zueinander stehen. Empfehlung: Wählen Sie zwischen 15 und 30 als maximale Wortanzahl (z.B. NEAR(hybrid, antrieb, 20)).
Findet Dokumente, in denen der Begriff in Wortvarianten vorkommt, wobei diese VOR, HINTER oder VOR und HINTER dem Suchbegriff anschließen können (z.B., leichtbau*, *leichtbau, *leichtbau*).
Technisches Zeichnen – so machen Sie es richtig! Technische Zeichnungen sind Dokumente, die in grafischer Form alle notwendigen Informationen für die Herstellung eines Einzelteils, einer Baugruppe oder eines kompletten Produkts zeigen. Das Lesen und Verstehen ebenso wie das Erstellen dieser Zeichnungen gehört zu den essenziellen Aufgaben eines Maschinenbauers und stellt eine notwendige Voraussetzung der Technik dar. Aufgabe dieses Lehrbuches ist es, die Grundlagen für die Erstellung von technischen Zeichnungen und die Dokumentation bis hin zur rechnergestützten Arbeit zu erläutern. Dabei spielt insbesondere die Normung eine wichtige Rolle, auf die entsprechend eingegangen wird. Das Buch richtet sich dabei vor allem an Studierende der Fachrichtung Maschinenbau an Universitäten, Hochschulen und Technikerschulen, begleitend zu Vorlesungen und Übungen, kann aber ebenso zum Selbststudium genutzt werden. In der 5. Auflage wurde der Abschnitt zu den Tolerierungsprinzipien aktualisiert.
Im Maschinenbau spielt die mit „Technisches Zeichnen“ benannte Disziplin eine wichtige Rolle. Sie umfasst alle zur Erstellung von technischen Zeichnungen erforderlichen Kenntnisse, Fertigkeiten und Hilfsmittel. Die nach festgelegten Regeln (meist Normen) erstellten technischen Zeichnungen sind Dokumente mit vorwiegend grafischen Inhalten, die zur Herstellung von Bauteilen, Baugruppen oder vollständiger Maschinen unverzichtbar sind. Technische Zeichnungen als Bestandteile der technischen Produktdokumentation eines Unternehmens weisen einen hohen Informationsgrad mit produkt- und firmenspezifischen Details (Know-how) auf, weshalb die Weitergabe dieser Dokumente an Dritte von Firmen nur zögerlich gehandhabt wird. Als Beispiel für eine technische Zeichnung zeigt Bild 1.1 das mit „Riegel“ bezeichnete Bauteil. Es handelt sich hierbei um eine Einzelteilzeichnung mit allen für die Herstellung dieses Bauteils erforderlichen Angaben.
Die Anfertigung technischer Zeichnungen erfordert die Beachtung von Regeln, die in Normen niedergelegt sind. Normen sind von Fachleuten erstellte Dokumente. Vor ihrer Herausgabe müssen diese von der Organisation Deutsches Institut für Normung e. V. (DIN) mit Sitz in Berlin genehmigt werden.
Zur Erstellung technischer Zeichnungen bedient man sich unterschiedlicher Darstellungsmethoden, die nach DIN ISO 5456-2 mit Projektionsmethode 1, Projektionsmethode 3, Pfeilmethode und gespiegelte orthogonale Darstellung bezeichnet werden. Zur vollständigen Darstellung eines Bauteils können bis zu sechs Ansichten aus den Richtungen a, b, c, d, e und f erforderlich sein (Bild 3.1).
Zur Darstellung der in den Bildern 4.1 bis 4.5 gezeigten Bauteile wird die Projektionsmethode 1 verwendet. In der unteren rechten Ecke eines jeden Bildes wird das Bauteil zur besseren Vorstellung in isometrischer (räumlicher) Darstellung gezeigt. Durch Betrachtung dieser Darstellung aus den jeweiligen Blickrichtungen lassen sich die einzelnen Ansichten des betreffenden Bauteils zeichnen.
Die qualitative Beschreibung der geometrischen Eigenschaften eines Bauteils erfolgt durch seine zeichnerische Darstellung in unterschiedlichen Ansichten, wobei auch Schnittdarstellungen von Vorteil sein können (Kapitel 3 und 4). Zur Festlegung der konkreten (quantitativen) Geometrie des Bauteils sind maßliche Angaben erforderlich, die unter dem Oberbegriff „Bemaßung“ zusammengefasst werden.
Ein Gewinde ist eine wendelförmige – um einen Außen- oder Innenzylinder gelegte – Einkerbung (Kerbe) mit speziell gestaltetem Profil. Das in einen Außenzylinder eingearbeitete Gewinde heißt Außengewinde (Gewindebolzen), der mit einem Gewinde versehene Innenzylinder heißt Innengewinde (Mutter).
Bild 7.1 zeigt ein quaderförmiges Bauteil, dessen Maße 70, 40 und 30 mit zusätzlichen Angaben, den Abmaßen + 0,2/+0,1, + 0,3/– 0,1 und + 0,05/– 0,1 versehen sind. Die Maße 70, 40 und 30 werden auch Nennmaße genannt.
Die in Zeichnungen dargestellten Bauteile werden vielfach mit Symboliken versehen, die zur Form- bzw. Lagetolerierung bestimmter Bauteilelemente dienen. Bei den solcherart tolerierten Elementen kann es sich z. B. um die Fläche oder Achse eines Bauteils handeln. Mit den nach DIN EN ISO 1101 für die Form- und Lagetolerierung genormten Symbolen werden Zonen (Toleranzzonen) definiert, innerhalb derer die tolerierten Elemente zwecks Einhaltung der Toleranz liegen müssen. Wichtig zu beachten ist, dass Form- und Lagetoleranzen nur dann in Bauteilzeichnungen eingetragen werden sollten, wenn diese unter den Aspekten der Funktion, der Austauschbarkeit und der Fertigung der Bauteile unbedingt erforderlich sind. Wie für die Maßtoleranzen gibt es auch für die Form- und Lagetoleranzen Allgemeintoleranzen, auf die in Abschnitt 8.5 eingegangen wird.
Die wirkliche (reale) Gestalt einer Bauteiloberfläche stimmt nie mit der denkbar idealen Gestalt überein. Bei den in technischen Zeichnungen dargestellten Bauteilen werden deshalb durch Symbole die zur Funktionserfüllung geforderten Oberflächenbeschaffenheiten angegeben. Welche Oberflächenbeschaffenheit (Oberflächenqualität) „die Richtige“ ist, hängt von vielfältig zu beachtenden Gesichtspunkten ab, auf die hier im Detail nicht näher eingegangen wird. Vielmehr soll auf die wichtigsten Begriffe und Kenngrößen und die in den Zeichnungen zur Kennzeichnung der Oberflächenbeschaffenheit zu verwendenden Symbole hingewiesen werden.
Bei dem Erstellen von technischen Zeichnungen ist sich über das Tolerierungsprinzip Gedanken zu machen, das zur Anwendung kommen soll, da diese Auswirkungen auf die Tolerierung haben. Es gibt das Hüllprinzip und das Unabhängigkeitsprinzip.
Als Passung wird nach DIN EN ISO 286-1 die Differenz der Maße zweier zu fügender Formelemente bezeichnet. In der Regel handelt es sich dabei um zylinderförmige Formelemente wie die Paarung einer Welle mit einer Bohrung mit gleichem Nennmaß. Aber auch andere Formelemente können miteinander gefügt (gepaart) werden, z. B. solche mit quadratischen oder elliptischen Formen. Die zu fügenden Teile werden als Passteile bezeichnet.
Basierend auf der Norm DIN ISO 13715 (Werkstückkanten mit unbestimmter Form) werden nachfolgend die für Werkstückkanten gültigen Begriffe und die hierfür in technischen Zeichnungen zu erfolgenden Angaben vorgestellt.
Mit Tabelle 13.1 werden einige der in technischen Zeichnungen für Schweißverbindungen verwendeten Symbole vorgestellt. Es handelt sich hierbei um eine Auswahl von Schweißnähten, die im Maschinenbau anzutreffen sind.
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Die im Laufe eines Jahres in der „adhäsion“ veröffentlichten Marktübersichten helfen Anwendern verschiedenster Branchen, sich einen gezielten Überblick über Lieferantenangebote zu verschaffen.