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Über dieses Buch

Dieses Buch wurde in erster Linie für den langjährigerUnterrichtsarbeitundpraktischer Berufsschulunterricht der Stuckateure und ErfahrungaufderBaustellewurdederStoff Trockenbauer geschrieben. Es baut auf den praxisnah, schülergerecht und verständlich GrundlagenderBautechnikaufundbehandelt aufbereitet. Insinnvollerundhandlungsbe- infachlicher,rechnerischerundzeichnerischer generSichtwurdeOrdnungindieVielfaltder HinsichtdieStoffgebiete,diezurFachausbil- Ausbildungsinhalte gebracht. Firmen und dung gehören. Auch dem Gesellen wird es Verbändehabendankenswerterweisezahlr- zumNachschlagenoderzurVorbereitungauf che Bilder und Informationsmaterialien zur dieMeisterprüfungnützlichsein. DerStoffist Verfügung gestellt. Dieses Werk folgt der in11Themenkreisegegliedert. InjedemAb- reformierten Rechtschreibung. Ausnahmen schnittfolgenaufdietextlicheundbebilderte bildenTexte,beidenenkünstlerische,philolo- DarstellungzahlreicheAufgabenzurÜbung, gischeundlizenzrechtlicheGründeeinerÄn- WiederholungundLernkontrolle. DieseAuf- derungentgegenstehen. gaben sind in Technologie (T), Technische Bearbeiter und Verlag hoffen mit diesem Mathematik (M) und Technisches Zeichnen Fachbuch die gleiche verständnisvolle und (Z)unterteilt. RechnenundZeichnensindalso anerkennende Aufnahme in den Fach- und handlungsorientiertdemjeweiligenfachlichen Berufskreisenzufindenwiemitdemvorge- Themenkreiszugeordnet. hendenTeilGrundlagenderBautechnik,so- ImAnhangsindzudeneinzelnenLernfeldern wiebeiderAus-undWeiterbildungdesBe- Projektaufgaben formuliert. Sieberücksichti- rufsnachwuchses eine wertvolle Lehr- und gendieUnterrichtsinhaltederländerübergrei- Lernhilfezusein. WirsindfürjedeAnregung fendenLehrpläneimBereichderStuckateur- undKritikdankbar. ausbildung. Berücksichtigt sind die aktuellen Normen, Wallerfangen,imSommer2009 Werkstoffe und Arbeitsverfahren. Aufgrund GerhardRupp DieLösungenzudenAufgabenindiesemBuchkönnendirektvomAutorGerhardRupp- zogenwerden. WeitereInformationendazuerhaltenSieunterfolgenderE-Mail-Adresse: Gerhard. Rupp@t-online. de AlsguteVorbereitungfürKlassenarbeitenundPrüfungendientdasBuch„Prüfungsaufgaben undAntwortenfürStuckateure“. Dortgibteszuüber1000fachtheoretischenFragenentsp- chendeAntworten. BezugüberdenBuchhandeloderdenVerlag:www. viewegteubner. de Inhaltsverzeichnis 1 Baubetrieb. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1 1. 1 Vergabe-undVertragsordnungfürBauleistungen(VOB). . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1 1. 1. 1 VOBTeilA. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1 1. 1. 2 VOBTeilB. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5 1. 1. 3 VOBTeilC. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5 1. 1. 4 AbrechnungPutz-undStuckarbeiten. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7 1. 2 Bauplanung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11 1. 2. 1 Arbeitsvorbereitung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11 1. 2. 2 Protokolle,Aufmaße,Berichte. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13 1. 3 Unfallverhütung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14 2 Gerüste. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19 2. 1 Allgemeines. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19 2. 2 Arbeitsgerüste. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22 2. 2. 1 Allgemeines. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22 2. 2. 2 BaulicheDurchbildung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23 2. 3 Schutzgerüste. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 27 2. 4 Fahrgerüste. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 28 2. 5 GerüstbauartennachdemTragsystem. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 29 2. 6 GerüstbauartennachderAusführungsart. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 30 2. 7 Absturzsicherungen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 36 2. 8 Leitern. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 37 2. 9 Hebebühnen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 39 3 Bautenschutz. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 43 3. 1 Brandschutz. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Baubetrieb

Zusammenfassung
Übliche Vertragsformen im Bauwesen sind
  • der Werkvertrag, der Unternehmer verpflichtet sich zur Herstellung eines bestimmten Werkes gegen Entgelt
  • der Kaufvertrag, der Unternehmer oder der Bauherr kauft Baustoffe
  • der Mietvertrag, der Unternehmer oder der Bauherr mieten sich ein Gerät zur Ausführung einer Baumaßnahme
  • der Leasingvertrag, der Unternehmer least eine Maschine oder ein Fahrzeug.
Gerhard Rupp

2. Gerüste

Zusammenfassung
Gerüste sind vorübergehend errichtete Baukonstruktionen, an die hohe bau- und sicherheitstechnische Anforderungen gestellt werden. Entwurf, Berechnung und Aufbau verlangen den Einsatz von Fachleuten, die eine sorgfältige Planung und Ausführung gewährleisten. Grundsätzlich können Bauunternehmen die Gerüste in eigener Regie aufstellen. Wegen der ständig steigenden Sicherheitsvorschriften und aus wirtschaftlichen Erwägungen überlässt man es mehr und mehr speziellen Gerüstbaufirmen, besonders das Aufstellen der großen und schwierigen Gerüste. Die bau- und sicherheitstechnischen Regeln und Vorschriften sind in DIN EN 12 811 festgeschrieben.
Gerhard Rupp

3. Bautenschutz

Zusammenfassung
Die Vorschriften des baulichen Brandschutzes finden sich vor allem in den Landesbauordnungen der Bundesländer. Ihr Ziel ist es, Entstehung und Ausbreitung von Schadenfeuer vorzubeugen, um damit Leben und Gesundheit des Menschen zu bewahren. Die fortschreitende technische Entwicklung, der Einsatz neuer Baustoffe und die mehr und mehr verdichteten Wohn- und Arbeitsräume erfordern verstärkte Anstrengungen, um die Sicherheit der Menschen zu gewährleisten.
Gerhard Rupp

4. Putzarbeiten

Zusammenfassung
Angemachter Mörtel ist ein Gemenge aus Bindemittel, Gesteinskörnungen und Wasser. Bei Gipsmörtel kann die Gesteinskörnung entfallen. Die Art des Verwendungszwecks bestimmt das Mischungsverhältnis von Bindemittel und Gesteinskörnung. Die Mörtelbezeichnung kann nach dem Ort der Herstellung, dem verwendeten Bindemittel oder nach dem Anwendungsgebiet erfolgen.
Gerhard Rupp

5. Estriche

Zusammenfassung
„Estrich ist ein auf einem tragenden Untergrund oder auf einer zwischenliegenden Trenn- oder Dämmschicht hergestelltes Bauteil, das unmittelbar als Boden nutzfähig ist oder mit einem Belag, gegebenenfalls frisch in frisch, versehen werden kann“ (DIN 18560).
Gerhard Rupp

6. Stuckarbeiten

Zusammenfassung
Die Geschichte des Stucks lässt sich bis ins Altertum zurückverfolgen. Dort war die Verwendung von Stuck als handwerkliches und künstlerisches Gestaltungselement weit verbreitet. In Griechenland wurden bereits im 4. Jahrhundert vor Chr. Zierglieder aus Stuck angefertigt Säulen, Balken und Wände mit Stuck überzogen, Quaderwände durch Stuckverkleidungen vorgetäuscht.
Gerhard Rupp

7. Nichttragende innere Trennwände

Zusammenfassung
Nichttragende innere Trennwände (kurz Trennwände oder auch Leichtbauwände genannt) sind nach DIN 4103-1 Bauteile „die nur der Raumtrennung dienen“. Nicht zulässig sind also statische Funktionen (z. B. Belastungen aus Decken oder Gebäudeaussteifung). Trennwände können aber auch Aufgaben des Wärme-, Schall-, Brand- und Feuchtigkeitsschutzes übernehmen. Von ihrer Konstruktion her gibt es ein- und mehrschalige Trennwände. Sie sind umsetzbar, können aber auch fest eingebaut werden. In diesem Abschnitt behandeln wir ausschließlich nichttragende innere Trennwände und Vorsatzschalen aus Gipsbaustoffen. Hierbei sind zu unterscheiden:
  • Leichtbauwände aus Gipsplatten, Gipsfaserplatten bzw. Gips-Verbundplatten,
  • Leichtbauwände aus Gips-Wandbauplatten,
  • Putzwände.
Gerhard Rupp

8. Deckenbekleidungen und Unterdecken

Zusammenfassung
Dies sind eben oder anders geformte Decken mit glatter oder gegliederter Fläche, die aus einer Unterkonstruktion und einer flächenbildenden Decklage bestehen. Deckenbekleidungen unterscheiden sich von Unterdecken durch die Verbindung zum tragenden Bauteil. Die Unterkonstruktion wird unmittelbar am tragenden Bauteil befestigt (8.1), während Unterdecken über Abhänger (8.2) mit dem tragenden Bauteil verbunden sind. Solche Deckenbekleidungen und Unterdecken besitzen keine wesentliche Tragfähigkeit. Sie dürfen keinesfalls betreten werden. Ihr maximales Flächengewicht (Eigenlast + Einbauten) ist auf 50 kg/m2 begrenzt. Hängende Drahtputzdecken sind davon nicht betroffen; diese sind in DIN 4121 erfasst.
Gerhard Rupp

9. Gewölbe

Zusammenfassung
Bogenförmig bzw. kugelförmig ausgebildete Raumdecken werden als Gewölbe bezeichnet. Das Gewölbe besteht in der Regel aus Steinen, die sich zwischen den Widerlagern verspannen. Dies bewirkt, dass ein Gewölbe – statisch gesehen – nur auf Druck beansprucht wird. Gewölbe aus Rabitzkonstruktionen (abgehängte Drahtputzdecken, s. Abschn. 8) werden an der tragenden Decke und dem Raumumfassungswänden befestigt. Diese haben nur ihre Eigenlast zu tragen.
Gerhard Rupp

10. Farbgestaltung

Zusammenfassung
Farbe ist ein durch das Auge vermittelter Sinneseindruck, also eine Gesichtsempfindung. Eine Farbe ist durch Buntton, Sättigung und Helligkeit gekennzeichnet (DIN 5033-1).
Gerhard Rupp

11. Baustilkunde

Zusammenfassung
Der Stuckateur findet bei der Rekonstruktion bzw. der Sanierung alter Bausubstanz ein Arbeitsgebiet vor, das hohe Ansprüche an ihn stellt. Um eine fach-, sach- und stilgerechte Ausführung zu gewährleisten, ist es zwingend notwendig, sich mit den Stilelementen der verschiedenen Bauepochen zu beschäftigen. Aber nicht nur das Einordnen der Form in eine bestimmte Bauphase gilt es zu beherrschen, sondern auch der Umgang mit für uns heute ungewohnten Materialien und Arbeitstechniken. Das Wort „Stil“ stammt aus dem lateinischen „Stilus“ und bedeutet „Griffel“.
Gerhard Rupp

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