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Über dieses Buch

Die 19 Beiträge in dem Herausgeberband analysieren die Zusammenhänge zwischen Innovation und Globalisierung sowie die Chancen und Potenziale dieser beiden Megatrends für Unternehmen. Sie zeigen auf, welche Geschäftsmodelle, Organisations- und Führungskonzepte global tätige Technologieunternehmen realisieren. Rahmenbedingungen und Auswirkungen von Innovationen werden beleuchtet sowie Stand und Perspektiven der Innovationsforschung rezipiert. Die Einzelbeiträge stammen von den führenden Experten und Expertinnen im Innovationsmanagement und Internationalen Management. Anlass für die Publikation ist der 65. Geburtstag von Prof. Dr. Alexander Gerybadze. Ihm und seiner wissenschaftlichen Leistung ist diese Festschrift gewidmet.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Leben und Werk von Alexander Gerybadze

Alexander Gerybadze hat am 28.06.2016 seinen 65. Geburtstag gefeiert. In diesem Jahr 2016 gibt es noch ein zweites Jubiläum für ihn zu feiern: Alexander Gerybadze ist nun seit fünfundzwanzig Jahren Hochschullehrer! Als Hochschullehrer und Wissenschaftler hat er die Entwicklung der ökonomischen und betriebswirtschaftlichen Innovationsforschung maßgeblich mitgeprägt und auch im Internationalen Management wichtige Beiträge geleistet. Seine wissenschaftliche Laufbahn führte Alexander Gerybadze über verschiedene Stationen im In- und Ausland.
Wolfgang Burr, Michael Stephan

Theoretische und fachhistorische Grundlagen der Innovationsforschung

Frontmatter

Entwicklung und Stand der deutschsprachigen betriebswirtschaftlichen Innovationsforschung

Der Beitrag ist eine überarbeitete Fassung eines Vortrags, den der Autor im Rahmen der Ringvorlesung der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät aus Anlass des 350-Jahres-Jubiläums der Universität Kiel am 18. Juni 2015 gehalten hat.
Oskar Grün

Evolution, Innovation und Wettbewerb: Beiträge von Alexander Gerybadze zur Entwicklung einer evolutorischen Theorie der Unternehmung

Das wissenschaftliche Oeuvre von Alexander Gerybadze ist groß und umfasst zahlreiche Monographien und Herausgeberwerke sowie eine Vielzahl von Artikeln, die in wissenschaftlichen Zeitschriften und Sammelwerken veröffentlich wurden. Gerybadze hat national und international publiziert, in den renommiertesten Verlagen und auch in den führenden wirtschaftswissenschaftlichen Fachzeitschriften. Das ist für einen angesehenen Wissenschaftler seiner Zunft, der sein Fach maßgeblich mitgeprägt hat, zunächst noch nichts ungewöhnliches.
Michael Stephan

A Resource-based View of Entrepreneurial Ecosystems

Entrepreneurial ecosystems are typically defined as an agglomeration, bound to a certain region with business inter-relations between the actors (Spilling, 1996). As actors, entrepreneurs, companies and support institutions interact and nurture the creation of new start-up companies (Stam 2014). Prior research suggests without thorough specification and theoretical foundation that interrelationships and certain ‘capitals’ (human capital, financial capital) play a role (Isenberg 2011; ANDE 2013).
Jörg Freiling, Thomas Baron

Innovation: Strategie und Organisation

Frontmatter

Digitalisierung als Herausforderung für die Industrie – Das Beispiel der Automotive Branche

Die Digitalisierung führt zu tiefgreifenden Veränderungen in der Wirtschaft. Insbesondere der zunehmend digitale Anteil an Produkten, Dienstleistungen und Prozessen bildet die Grundlage eines technisch-ökonomischem Paradigmenwechsels, dessen Ausmaß mit fundamentalen Technologiesprüngen wie der Einführung der Dampfmaschine (vgl. Brynjolfsson/McAfee 2014, S. 6 ff.) verglichen wird.
Arnold Picot, Stefan Hopf, Joachim Sedlmeir

Geschäftsmodellinnovationen durch Digitalisierung – Neue Herausforderungen an den Controller

Die Digitalisierung verändert auch das Funktionsgefüge des Managements in den Unternehmen, weil sie nicht nur alle Prozesse und Strukturen neu formt, sondern auch die Kompetenzanforderungen an alle Aufgabenträger in der Führung auf den Prüfstand stellt. Dies gilt insbesondere für die steuernden und informationsversorgenden Aufgaben.
Péter Horváth

Innovationen bei der Deutschen Bahn AG

In der Zwischenkriegszeit war die Deutsche Reichsbahn Gesellschaft (DRG), die nach ihrer Rechtsstruktur einer AG nachgebildet war, wenn auch als Reparationslastträger „unter Wahrung der Interessen der deutschen Volkswirtschaft nach kaufmännischen Grundsätzen zu führen“ (§2 Deutsche Reichsbahn Gesetz 1924, vgl. Hölzinger 2003, S. 79), Innovationsführer in Europa: Mit dem Rheingold-Express setzte sie Maßstäbe im Luxus-Segment mit noch größeren Abständen zwischen den Sitzen als in den legendären Pullman-Wagen der Internationalen Schlafwagengesellschaft (vgl. Stöckl 1964, S. 114). Der zweiteilige Triebwagen „Fliegender Hamburger“ und seine drei- und vierteiligen Weiterentwicklungen realisierten zwischen Berlin und Hamburg die schnellsten Reisezeiten in Europa (vgl. Stöckl 1964, S. 76). Mit 200,3 km/h errang eine Dampflok der DRG am 11. Mai 1936 Weltrekord (vgl. Gottwaldt 2011) und die spätere Kriegsbaulok der Reihe 52 wurde durch Ablösung der Niet- und Schmiedetechnik durch die Schweißtechnik sowie die Reduzierung der Teilevielfalt zu noch nie gekannten niedrigen Selbstkosten hergestellt: „Bestand die Vorgängerreihe 50 noch aus 6000 Einzelteilen, so gab es bei der Reihe 52 nur noch 5000, davon 300 stark vereinfachte.
Bernd H. Kortschak

Der moderierende Einfluss des Managementteams auf das Innovationsverhalten großer Familienunternehmen – eine explorative Analyse

Familienunternehmen stellen mit über 90 Prozent die häufigste Form der Unternehmensorganisation in Deutschland dar (vgl. Wallau et al. 2007) und spielen daher eine zentrale Rolle für die deutsche Wirtschaft. Von einem Familienunternehmen wird im Folgenden gesprochen, wenn maximal drei natürliche Personen mindestens 50 Prozent am stimmberechtigten Kapital eines Unternehmens halten und mindestens zwei dieser Personen den gleichen Nachnamen führen (vgl. Niefert et al. 2009; Wallau et al. 2007). Empirische Studien haben gezeigt, dass sich Familienunternehmen mit Blick auf die Unternehmens- und Innovationskultur sowie das Innovationsverhalten deutlich von Nicht-Familienunternehmen unterscheiden.
Wolfgang Burr, Christopher Sauerhoff, Johann Valentowitsch

Die Rolle der dualen Berufsausbildung für das Innovationssystem in Deutschland

Eine der Stärken des deutschen Produktions- und Innovationsmodells ist eine spezifische Verbindung von im dualen Berufsausbildungssystem ausgebildeten Facharbeitern mit Absolventen aus dem Hochschulsystem vor allem aus natur- und ingenieurwissenschaftlichen Fachrichtungen (vgl. EFI 2014, S. 30 ff.). Diese Stärke des deutschen Innovationssystems wurde in jüngster Zeit auch von einer detaillierten Studie des Massachusetts Institute of Technology (MIT) „Making in America – From Innovation to Market“ hervorgehoben (vgl. Berger 2013). Der auf intensiven Fallstudien basierende Vergleich der Innovationsquellen der deutschen und der US-amerikanischen Industrie arbeitet drei wesentliche Unterschiede heraus: die Business Models, die Paths to Innovation und die Industrial Ecosystems.
Uschi Backes-Gellner

Vertrauensbasierte Führung als Grundlage nachhaltiger Innovationsleistung und organisationaler Flexibilität

Rückblickend auf über 40 Jahre Erfahrung in der Innovationsberatung unterscheide ich eine Folge von Entwicklungsstufen des Innovationsmanagements, die jeweils vom Wandel des Markt- und Wettbewerbsumfelds bedingt waren. Aus diesem Rückblick leite ich ab, dass der gravierende Wandel im aktuellen Umfeld, der sich heute im Zuge der Digitalisierung vollzieht, auch wieder neuartige Anforderungen an das Innovationsmanagement stellt, die die Innovationsberatung treffsicher erkennen und befriedigen muss.
Tom Sommerlatte

Strategische Unternehmensführung zur Ko-Evolution von Unternehmen und Umwelt

Der Beitrag thematisiert einen Kernbereich der Strategischen Unternehmensführung unter sich laufend verändernden Umweltbedingungen. Ausgehend von der Einbettung der Institution Unternehmung in ein dynamisch komplexes ‚Business Ecosystem‘ werden zunächst Aspekte der Wettbewerbsdynamik sowie die Rolle dynamischer Strategien für eine erfolgreiche Evolution der Unternehmung, die Bedeutung der Exploitation bestehender und der Exploration neuer Geschäftspotenziale, die Problematik einer kontextadäquaten Balance zwischen beiden Aufgaben, die Mechanismen zu reaktiven und proaktiven Balance-Anpassungen auf der Ebene der Organisation und der Ebene des Unternehmers bzw. des Top-Managements beleuchtet.
Erich Zahn

Innovation und internationale Unternehmenstätigkeit

Frontmatter

Innovating for Emerging Markets? An Assessment of German Hidden Champions’ Strategies

The quote above, taken from a paper co-authored by Alexander Gerybadze, highlights a difficult dilemma for western firms. For, growing strategic importance of emerging markets requires western multinational companies (MNCs) to reassess their product-portfolio strategy as well as the innovation strategy. Increasing purchasing power is creating demand for “sophisticated” solutions that simultaneously cater to specific local tastes and needs (Contractor, 2013).
Cornelius Herstatt, Rajnish Tiwari, Stephan Buse

Nachhaltigkeitsinnovationen durch länder- und sektorübergreifende Partnerschaften

In den letzten Jahren haben deutsche Unternehmen zahlreiche bedeutende Entwicklungen in den Bereichen Energietechnik, erneuerbare Energien, Sanitärtechnik und Wasseraufbereitung, Medizintechnik, etc. hervorgebracht, die zur nachhaltigen Entwicklung beitragen können. Gemessen an Patentanmeldungen kommt deutschen Unternehmen weltweit eine Vorreiterrolle auf dem Weg zu einer Green Economy zu.
Dirk Holtbrügge, Markus Beckmann

Institutional Voids als Herausforderung internationaler Unternehmenstätigkeit in Entwicklungs- und Schwellenländern

In den vergangenen Jahren haben multinationale Unternehmen (Multinational Enterprises, MNEs) ihr Engagement in Entwicklungs- und Schwellenländern erheblich ausgebaut (vgl. Bruche 2009); sie zielten damit vornehmlich auf den Zugang zu (natürlichen) Ressourcen und die Erschließung von Absatzmärkten ab. Es ist damit zu rechnen, dass diese Länder für MNEs auch zukünftig von hoher Attraktivität sein werden; allerdings dürften sich die Motive eines unternehmerischen Engagements partiell ändern.
Michael-Jörg Oesterle, Björn Röber

Airbus – Managing the legacy of a complex international merger

When two or more firms engage in a merger, it is usually a highly complex and challenging transaction. It is common wisdom that approximately 50% of all mergers are considered failures (Schuler/Jackson 2001, p. 240, Buckley/Ghauri 2002, p. 1 and Kumar 2009, p. 115). In an international merger, the potential difficulties are often even greater, and they can be due to, for instance, cultural, geographic, or economic differences (Barmeyer/Mayrhofer 2008, pp. 28–29).
Stefan Schmid, Frederic Altfeld

Interdisziplinäre Bezüge der Innovationsforschung

Frontmatter

Gescheiterte Innovationen als Gegenstand technikhistorischer Forschung

Bereits im Jahr 1959 forderte der US-amerikanische Schriftsteller, Anglist und (Technik-)Historiograf Howard Mumford Jones in einem programmatischen Artikel in der ersten Ausgabe der bis heute maßgeblichen technikhistorischen Zeitschrift „Technology and Culture“, dass sich die historische Zunft in Zukunft stärker mit fehlgeschlagenen Innovationen auseinandersetzen solle (Mumford 1959, S. 25). In den folgenden Jahrzehnten ist diese Forderung dann mit einiger Regelmäßigkeit wiederholt worden (vgl. u. a. Ferguson 1974; Rürup 1974; Schwartz Cowan 1987; Staudenmaier 1989), was im Grunde bereits zweierlei zeigt: Zum Ersten, dass das Thema des innovatorischen Scheiterns über inzwischen mehrere Wissenschaftlergeneration hinweg anhaltend als ein relevantes wahrgenommen wurde und zum Zweiten, dass es ebenso anhaltend der Aufforderung bedurfte, sich dieses Gegenstandes auch tatsächlich anzunehmen.
Reinhold Bauer

Die Transformation zur wissensbasierten Bioökonomie

Im Jahr 1982 erschien das zwischenzeitlich weltweit am häufigsten zitierte wirtschaftswissenschaftliche Werk von Richard Nelson und Sidney Winter: An Evolutionary Theory of Economic Change und bereitete das Feld für die mittlerweile prosperierende Evolutionsökonomik bzw. Schumpeterianische Ökonomik (vgl. Hanusch/Pyka, 2006a, 2007a).
Andreas Pyka, Tobias Buchmann

Beschäftigungswirkungen neuer Technologien – Pro und Contra

„Das Gespenst der technologischen Arbeitslosigkeit ist wieder da. Aber es gibt gute Gründe zu glauben, dass es sich dieses Mal nicht zurückziehen wird.“ Diese Aussage könnte ohne Weiteres aus der aktuellen Diskussion über die Zukunft der Arbeit im Zeitalter von Industrie 4.0 oder der „vierten Industriellen Revolution“ stammen, in der die Angst vor einem stärkeren Abbau von Arbeitsplätzen durch die enge Verzahnung der Produktion mit modernen Informations- und Kommunikationstechnologien und einem daraus resultierenden Freisetzungsprozess durch Roboter und Computer weit verbreitet ist. Sie wird durch international bekannte Studien wie die von Frey und Osborne (2013) genährt, die für den US-amerikanischen Arbeitsmarkt zum Ergebnis kommen, dass 47% der gesamten Arbeitsplätze durch die Digitalisierung bedroht sind.
Harald Hagemann

Diffusion der Informations- und Kommunikationstechnik in die industrielle Produktion

Vor mehr als 50 Jahren begann eine grundlegende Veränderung der industriellen Produktion, die fast ausschließlich durch die Elektronik getrieben wurde. Die Elektronik fand ein breites, technisches Anwendungsfeld bei Produkten und in der Produktionstechnik, welche das private Leben und die Lebensweisen ebenso veränderte wie die Arbeit und das Arbeiten mit elektronisch gestützten Werkzeugen in den Fabriken bzw. in den wertschöpfenden Prozessen. Kein Arbeitsplatz blieb ohne Elektronik und kaum ein Produkt enthielt keine elektronischen Elemente.
Engelbert Westkämper

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