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Über dieses Buch

Der abschließende Band dieses Werkes vervollständigt die Überlegungen, die der Bauingenieur anstellen muß, ehe er eine Konstruktion "durchrechnen" und damit für die Ausführung freigeben kann. Während die vorangegangenen Darlegungen den technischen Grundlagen gewidmet waren, wird jetzt stärker auf die Methodik der Ingenieurarbeit im Stahlbetonbau eingegangen. Die Autoren beschränken sich als Ingenieure auf den rationalen Teil des konstruktiven Gestaltens von Bauwerken. Dessen Ziel ist es vor allem, die Brauchbarkeit, Dauerhaftigkeit und Wirtschaftlichkeit zu gewährleisten. Dieser Band schließt eng an den Band II A an und betrachtet Tragwerke unter den Aspekten der Sicherheit und Zuverlässigkeit, des Tragverhaltens unter speziellen äußeren Einwirkungen, der Kombination Bauwerk/Untergrund und der Stabilität. Zu der damit vorliegenden völligen Neubearbeitung dieses wichtigen Themenbereichs haben neben Prof. Franz zwei kompetente Fachleute (Professoren der Hochschule für Architektur und Bauwesen, Weimar, und der Universität Stuttgart) in entscheidendem Maße beigetragen.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Sicherheit und Zuverlässigkeit von Bauwerken

Zusammenfassung
Zur Ableitung der Gesichtspunkte, unter denen auch in Zukunft die Sicherheit und Zuverläissigkeit der Bauwerke gewährleistet werden kann, ist es zweckmäßig, sich den augenblicklichen Entwicklungsstand zu verdeutlichen:
  • Die Bautechnik ist so weit entwickelt, daß sie praktisch jede gegenwärtig erforderliche Bauaufgabe bewältigen kann.
Erhard Hampe

2. Tragverhalten unter speziellen Einwirkungen

Zusammenfassung
Es erweist sich als zweckmäßig, die Einwirkungen in zwei qualitativ unterschiedliche Gruppen einzuteilen:
  • Standardeinwirkungen statischer oder quasistatischer Art und
  • spezielle bzw. extreme Einwirkungen, deren Intensität, zeitlicher und räumlicher Verlauf oder andere Spezifika besondere Anforderungen an die Einwirkungsbeschreibung und die Beschreibung des Bauwerksverhaltens unter diesen Einwirkungen stellen.
Erhard Hampe

3. Abstützung der Tragwerke

Zusammenfassung
Im Vorwort dieses Bandes wird darauf hingewiesen, daß hier Randprobleme behandelt werden. Dazu gehört jene Zone, in der alle Bauwerke mit dem Baugrund in Verbindung stehen. Das verlangt, die Probleme darzusteIlen, die sich aus dem Kontakt des „Geschaffenen“ mit dem „Bestehenden“ ergeben. Es ist versändlich, daß ungenaues Einschätzen der Eigenschaften des letzteren zu einer Quelle von Fehlern werden kann. Deshalb enthält der vorliegende Abschnitt nicht nur Hinweise für die Konstruktion, sondern verweist auch auf Schäden, die an Bauwerken durch falsche Annahmen entstanden sind.
Gotthard Franz

4. Stabilität der Tragwerke (Theorie II. Ordnung)

Verformungen als Ursache von Veränderungen der Schnittgrößen
Zusammenfassung
Im allgemeinen ist es genügend genau, die Schnittgrößen und Beanspruchungen eines Tragwerks für das unverformte Tragwerk zu ermitteln, weil die Verformungen gegenüber den Hebelarmen der Lasten und Stützkräfte vernachlässigbar klein sind; es lohnt sich beispielsweise nicht, die Änderung der Stützweite ∆l eines Trägers infolge seiner Durchbiegungfbei den Momenten zu berücksichtigen (Abb. 4.1/1a). Dieses Vorgehen hat den großen Vorteil, daß die Gleichgewichtsbedingungen linear bleiben (Theorie I. Ordnung). Es ist neben der Linearität des Stoffgesetzes und der kinematischen Bedingungen eine Voraussetzung dafür, daß das ganze Problem der Schnittkraftermittlung linear bleibt („lineare Elästizitiitstheorie“) und das Superpositionsgesetz gilt.
Kurt Schäfer

Backmatter

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