Skip to main content
main-content

09.07.2015 | Telekommunikationstechnik | Im Fokus | Onlineartikel

IT-basierte Konzepte für den Katastrophenfall

Autor:
Andreas Burkert

Im Katastrophenfall muss vor allem die Kommunikation gewährleistet sein. Auch damit Freiwillige in das Krisenmanagement offizieller Stellen eingebunden werden können. Im Fokus des Forschungsprojekts KOKOS steht deshalb die IT-gestützte und systematische Integration bestehender Strukturen.

Katastrophen haben es an sich, dass sie in den ersten Stunden und Tagen für erhebliches Chaos sorgen. Vor allem lang andauernde Stromausfälle und Beschädigungen der Kommunikationsinfrastruktur zeigen, wie anfällig die Gesellschaft bei solchen Schadensereignissen ist. Um möglichst effektiv auf solche Szenarien reagieren zu können, müssen die beteiligten Hilfsorganisationen richtig koordiniert werden. Vor diesem Hintergrund forschen Wissenschaftler am Projekt „Kokos“. Im Fokus steht dabei die IT-gestützte und systematische Integration bestehender Strukturen, etwa in Vereinen, Unternehmen oder Bürgerinitiativen.

Konkret sollen im Forschungsprojekt Kokos (Unterstützung der Kooperation mit freiwilligen Helfern in komplexen Schadenslagen) Methoden, technische Konzepte sowie IT-Werkzeuge, wie sie unter anderem Klaus-Rainer Müller in Kapitel „Sicherheitsziele / Sicherheitsanforderungen“ ab Seite 97 beschreibt, entwickelt werden, um die Öffentlichkeit und dabei insbesondere zivil-gesellschaftliche Akteure wie Vereine als aktive Partner in das Krisenmanagement einzubeziehen und eine Kooperation anzustreben

Eine App für Katastrophenfälle

Weitere Artikel zum Thema sichere IT

Der Fokus liegt dabei auf vorhandenen gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und zivilen Strukturen wie Vereinen, Verbänden oder Unternehmen. Am Projekt beteiligt sind neben dem Institut für Arbeitswissenschaft und Technologiemanagement IAT der Universität Stuttgart die Universität Siegen mit den Instituten für Wirtschaftsinformatik und für Medienforschung, der Softwarehersteller Vomatec, der Softwareentwickler Ruatti Systems sowie eine Vielzahl an Anwenderorganisationen. Interessant aber ist die vom Forschungsteam der Vomatec erarbeitete App. Damit ist es möglich, Angebote und Bedarfe einzustellen und zu suchen. Somit hilft die mobile App Bürgern dabei, sich zu lokalen Selbsthilfegruppen zu organisieren.

Weiterführende Themen

Die Hintergründe zu diesem Inhalt

Premium Partner

BranchenIndex Online

Die B2B-Firmensuche für Industrie und Wirtschaft: Kostenfrei in Firmenprofilen nach Lieferanten, Herstellern, Dienstleistern und Händlern recherchieren.

Whitepaper

- ANZEIGE -

Best Practices für die Mitarbeiter-Partizipation in der Produktentwicklung

Unternehmen haben das Innovationspotenzial der eigenen Mitarbeiter auch außerhalb der F&E-Abteilung erkannt. Viele Initiativen zur Partizipation scheitern in der Praxis jedoch häufig. Lesen Sie hier  - basierend auf einer qualitativ-explorativen Expertenstudie - mehr über die wesentlichen Problemfelder der mitarbeiterzentrierten Produktentwicklung und profitieren Sie von konkreten Handlungsempfehlungen aus der Praxis.
Jetzt gratis downloaden!

Bildnachweise