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07.02.2013 | Telekommunikationstechnik | Im Fokus | Onlineartikel

Vom Outsourcing zum Cloud Computing

Autor:
Andreas Burkert

Noch immer ist das Cloud Computing vielen Unternehmern ein großes Rätsel. Wer es entschlüsselt, kommt in den Genuss zahlreicher Vorteile. In ihrem Buch ‚Daten- und Identitätsschutz in Cloud Computing, E-Government und E-Commerce‘ beschreiben Georg Borges und Jörg Schwenk sämtliche Funktionen der Cloud-Technik.

Bereits im Jahr 2009 veröffentlichte das National Institute for Standards and Technology (NIST) eine Definition für das Cloud Computing. Der Begriff wurde dabei geprägt als eine zwar nicht scharfe, aber dennoch technisch fundierte Beschreibung verschiedener neuer Outsourcing-Technologien. Mittlerweile ist daraus ein reiner Marketingbegriff geworden, der auf alle möglichen Arten von Webanwendungen, insbesondere auf Web Storage, angewandt wird, sagen Georg Borges und Jörg Schwenk. Die beiden Autoren haben die Angebote des Cloud Computing analysiert und in ihrem Fachbuch ‚Daten- und Identitätsschutz in Cloud Computing, E-Government und E-Commerce‘ zusammengefasst.

Sie beschreiben das Cloud Computing als ein Modell, um einfach und on demand über ein Netzwerk Zugriff auf einen Pool von konfigurierbaren Computing-Ressourcen (beispielsweise Netzwerke, (virtuelle) Server, Speicherplatz, Anwendungen und Dienste) zu gewähren. Diese Ressourcen sollen schnell bereitgestellt und freigegeben werden, mit minimalem Managementaufwand und minimaler Interaktion mit dem Cloud Provider.

Früher Outsourcing heute Cloud Computing

Diese etwas schwammige Definition dient zunächst einmal zur Abgrenzung gegenüber einem älteren Begriff: Outsourcing ist im Gegensatz zu Cloud Computing ein langwieriger Prozess, der mit hohem Managementaufwand und in intensiver Interaktion mit dem Outsourcing-Provider durchgeführt wird. Traditionell werden für das Cloud Computing die drei Bereiche Infrastructure-as-a-Service (IaaS), Platform-as-a-Service (PaaS) und Software-as-a-Service (SaaS) unterschieden. Typische IaaS-Angebote sind Elastic Cloud Computing von Amazon Web Services (AWS EC2, Public Cloud)2 oder Eucalyptus-basierte Angebote (Private Cloud).3 Microsoft hat mit seiner AZURE-Plattform4 ein wichtiges PaaS-Angebot geschaffen. Bei SaaS verschwimmen die Grenzen hin zu fortgeschrittenen Web 2.0-Anwendungen: Google Docs oder Salesforce könnte man in beide Kategorien einordnen.

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