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Über dieses Buch

In diesem Sammelband untersuchen Wissenschaftler und Praktiker aus dem Politikfeld Innere Sicherheit die asymmetrische Bedrohung durch den islamistischen Terrorismus in Deutschland und leiten daraus eine dringend erforderliche Anpassung der deutschen Sicherheitsarchitektur ab.
Der InhaltDas Bedrohungspotenzial durch Islamismus und islamistischen Terrorismus ● Islamistisch-terroristische Radikalisierung ● Recht als Grundlage und Schranke staatlichen Handelns bei der Bekämpfung des Terrorismus ● Terrorismusabwehr und -bekämpfung im Zeitalter strategischer Ungewissheit ● Effekte von Terrorismus und Anarchismus als Führungsproblem ● Politisch motivierte Kriminalität mit CBRN-Tatmitteln ● Reichweite und Methodenspektrum im Zeitalter islamistischer Anschläge
Die HerausgeberDr. Dirk Freudenberg ist Dozent im Referat Strategische Führung und Leitung, Notfallvorsorge und -planung, pädagogische Grundlagen und Qualitätsmanagement an der Akademie für Krisenmanagement, Notfallplanung und Zivilschutz (AKNZ) im Bundesamt für Bevölkerungsschutz- und Katastrophenhilfe (BBK).
Dr. Stefan Goertz ist Beamter der Bundespolizei und Dozent an der Hochschule des Bundes, Fachbereich Bundespolizei, in Lübeck.Dr. Stephan Maninger ist Politikwissenschaftler mit zahlreichen Veröffentlichungen und Vorträgen an diversen akademischen Einrichtungen zu sicherheitspolitischen und militärgeschichtlichen Themen.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Das Bedrohungspotenzial durch Islamismus und islamistischen Terrorismus

Eine Analyse der islamistischen und terroristischen Phänomenbereiche, ihrer Taktiken und Wirkmittel
Dieser Beitrag untersucht islamistische, salafistische und jihadistische Radikalisierung und nutzt dabei neue Analysefragen. Einführend werden Inhalt, Fragen und Ziele von Radikalisierungsforschung des Phänomenbereiches Islamismus und islamistischer Terrorismus dargestellt. Anknüpfend daran werden falsche theoretische Hypothesen islamistischer Radikalisierung benannt, psychische Krankheiten als Radikalisierungfaktor sowie sozio-ökonomische Faktoren wie Bildung, Arbeitslosigkeit und soziale Herkunft als Radikalisierungsfaktor. Später wird die Frage „Islamismus: Ideologie oder Jugendkultur?“ beantwortet. Abschließend wird die herrschende Meinung von Radikalisierungsursachen der internationalen Forschung analysiert, 1) Radikalisierung durch die islamistische und dschihadistische Ideologie, 2) Islamistische Radikalisierung durch den soziale Nahbereich, das Milieu, die Peer Group sowie 3) Radikalisierung durch islamistische und dschihadistische Angebote des Internets.
Stefan Goertz

Islamistisch-terroristische Radikalisierung: Deutsche und internationale Radikalisierungsforschung im Vergleich

Dieser Beitrag untersucht islamistische, salafistische und jihadistische Radikalisierung und nutzt dabei neue Analysefragen. Einführend werden Inhalt, Fragen und Ziele von Radikalisierungsforschung des Phänomenbereiches Islamismus und islamistischer Terrorismus dargestellt. Anknüpfend daran werden falsche theoretische Hypothesen islamistischer Radikalisierung benannt, psychische Krankheiten als Radikalisierungfaktor sowie sozio-ökonomische Faktoren wie Bildung, Arbeitslosigkeit und soziale Herkunft als Radikalisierungsfaktor. Später wird die Frage „Islamismus: Ideologie oder Jugendkultur?“ beantwortet. Abschließend wird die herrschende Meinung von Radikalisierungsursachen der internationalen Forschung analysiert, 1) Radikalisierung durch die islamistische und dschihadistische Ideologie, 2) Islamistische Radikalisierung durch den soziale Nahbereich, das Milieu, die Peer Group sowie 3) Radikalisierung durch islamistische und dschihadistische Angebote des Internets.
Stefan Goertz, Martin Holst

Recht als Grundlage und Schranke staatlichen Handelns bei der Bekämpfung des Terrorismus

Staatliches Handeln zur nachrichtendienstlichen Aufklärung terroristischer Aktivitäten, zur polizeilichen Verhütung oder Verhinderung terroristisch motivierter Straftaten oder zur Verfolgung von bereits begangenen Straftaten ist im Regelfall grundrechtsrelevant und setzt infolgedessen gesetzliche Eingriffsgrundlagen voraus. Das gesetzliche Recht in diesem Sinne ist zugleich Grundlage und Schranke staatlichen Handelns. Diesem doppelfunktionalen Charakter nach ermächtigt und entmächtigt das Gesetz alle staatlichen Organe im Hinblick auf ihre Handlungsoptionen.
Ralf Gnüchtel

Terrorismusabwehr und -bekämpfung im Zeitalter strategischer Ungewissheit

Im Jahr 2016 fanden insgesamt 142 Anschläge bzw. Anschlagsversuche in acht EU-Staaten statt, fünf davon in der Bundesrepublik Deutschland. Während die Anzahl der Anschläge im Vorjahresvergleich sank, stieg gleichzeitig die Anzahl der dschihadistischen Aktivitäten. 718 Verhaftungen fanden innerhalb der EU statt, während es 2014 noch 395 waren.
Stephan Maninger

Effekte von Terrorismus und Anarchismus als Führungsproblem

Einwürfe zur Notwendigkeit eines Paradigmenwechsels der inneren Einstellung von Kräften der polizeilichen und nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr
Die Einstellung von Menschen hat immer auch etwas mit der Interaktion von Handeln und Wahrnehmungen sowie der (Selbst-)Reflexion der Akteure im sozialen Umfeld ihres Wirkens zu tun. Gerade in Extremsituationen können derartige Prozesse zu Führungsproblemen werden. Dementsprechend hat Führung immer auch eine psychologische Komponente.
Dirk Freudenberg

Politisch motivierte Kriminalität mit CBRN-Tatmitteln

Die Perspektive von CBRN-Tatmitteln in den Händen von Terroristen oder anderen gewaltbereiten substaatlichen Akteuren löst nicht nur bei politischen Entscheidungsträgern und Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben traditionell Besorgnis aus. Auch in der wissenschaftlichen Diskussion nimmt der Komplex aufgrund seiner analytischen Besonderheiten, die sich im Wesentlichen aus einer Ambiguität der Empirie sowie aus den in Teilen der hergebrachten Terrorismusforschung üblichen Betrachtungsökonomien ergeben, eine Sonderstellung ein. Verweise auf entsprechende Szenarien sind in sicherheitspolitischen Diskursen mittlerweile indes weit verbreitet.
Jan-Peter Germann

Terrorismus: Reichweite und Methodenspektrum im Zeitalter islamistischer Anschläge

Die Zunahme terroristischer Anschläge in Europa wird der Ausbreitung des islamistischen Terrors zugeschrieben, vor allem der Entstehung des „Islamischen Staates“ (IS). Zwischen 2010 und 2013 hatte sich die Anzahl der dschihadistischen Bewegungen weltweit von 31 auf 49 erhöht, die der Kämpfer von geschätzten 50.000 auf 105.000. Laut dem US-amerikanischen Rand National Defense Research Institute hatte sich die Anzahl der weltweit durch Terrorismus getöteten Menschen von 2007 bis 2015 um 774 % erhöht, von durchschnittlich 3284 auf 28.708 pro Jahr.
Stephan Maninger
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