The European Union’s Geopolitics
The Lackluster World Power
- 2024
- Buch
- Herausgegeben von
- Mathias Jopp
- Johannes Pollak
- Buchreihe
- The Future of Europe
- Verlag
- Springer Nature Switzerland
Über dieses Buch
Über dieses Buch
The book deals with the urgent need for the EU to position itself globally in the wake of Brexit, a rapidly worsening climate crisis, the COVID-19 pandemic, an aggressive Russia, and an ever more assertive China. After 60 years of intensive navel gazing that focused on institutional design more than world politics, the EU is now forced to defend its liberal democratic values, which have come under attack from inside and outside the European integration project. Moreover, Realpolitik is back on the agenda. Europe’s content negligence of defense matters in the past few decades has been revealed by Russia’s war of aggression against Ukraine.
Inhaltsverzeichnis
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Frontmatter
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Introduction: The EU’s Geopolitics—Where Ambition Exceeds Ability
Mathias Jopp, Johannes PollakDas Kapitel untersucht die Bemühungen der EU, sich in komplexen geopolitischen Landschaften zurechtzufinden und dabei ihre wirtschaftliche Stärke mit ihren geopolitischen Ambitionen ins Gleichgewicht zu bringen. Er diskutiert die Reaktion der EU auf Krisen wie den Krieg in der Ukraine, die Klimakrise und die COVID-19-Pandemie sowie die von Russland und China ausgehenden Herausforderungen. Der Text untersucht auch den Kampf der EU um strategische Autonomie und ihre Versuche, Partnerschaften mit gleichgesinnten Ländern aufzubauen. Das Kapitel bietet eine detaillierte Analyse der Handelspolitik, Verteidigungskapazitäten und außenpolitischen Strategien der EU und beleuchtet die Komplexitäten und Widersprüche in der geopolitischen Haltung der EU.KI-Generiert
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AbstractThe book deals with the urgent need of the European Union’s (EU) positioning in the world in the wake of the terrorist attack on Israel on October 7, 2023 and the following war in Gaza, a quickly worsening climate crises, the COVID-19 pandemic, a bellicose Russia, and an ever more assertive China. After 60 years of intensive navel gazing that focused more on institutional design than world politics, the EU is forced to defend its liberal democratic values that have come under attack from inside and outside the European integration project. Inside, the electoral success of parties that are clearly opposing central achievements of integration pose a significant challenge to the deepening of this very integration—a deepening made necessary by the various unprecedented crises and stronger geopolitical rivalry in recent years. Outside, the Russian war of aggression has opened up a chapter of a book most commentators thought long closed: the discussion of direct confrontation between Russia and NATO. It seems as if Europe faces multiple dilemmas at the same time: a mixture of crises that trigger nationalist responses in addition to ever more pleas for more cooperation and even the end of unanimity in key policy areas of the Union. -
Puzzle Pieces
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Frontmatter
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Can the EEAS Deliver Diplomacy for the Era of Grey Zones and Intensified Geopolitical Competition?
Jozef BátoraDas Kapitel behandelt die Reaktion der EU auf den verschärften geopolitischen Wettbewerb und Grauzonen und konzentriert sich dabei auf den Europäischen Auswärtigen Dienst (EAD) als zwischengeschaltete Organisation. Er geht auf die organisatorischen Herausforderungen und Anpassungen des EAD bei der Integration von Diplomatie, Verteidigung und Nachrichtendiensten ein. Die Analyse hebt die einzigartige Position des EAD als nichtstaatliche Einheit, seine sich entwickelnde Rolle bei der Bekämpfung hybrider Bedrohungen und die geopolitische Wende hervor, die er als Reaktion auf die jüngsten globalen Konflikte durchlaufen hat. Das Kapitel schließt mit Empfehlungen, den EAD für eine Welt wachsender geopolitischer Konfrontation fit zu machen.KI-Generiert
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AbstractDoes the European Union (EU) have the right institutional tools to support its external action in a highly turbulent world characterised by intensified geopolitical confrontation? The global security environment has been deteriorating rapidly in the course of the last two decades. With Russia’s attack on Georgia in 2008 and Ukraine since 2014 (and its major escalation into a fully fledged war of aggression in February 2022), full-scale conventional warfare was once again brought back to Europe. The ongoing global confrontation between, on the one side, an increasingly coordinated front of authoritarian powers including Russia, China, Iran, and North Korea and, on the other side, the liberal democracies of the global West, has been characterised by both inter-state- and proxy-warfare in various parts of the world. -
European Defence: Developments, Challenges and Gaps in Institutions, Instruments, and Strategies
Florence Ertel, Daniel GölerDas Kapitel befasst sich mit der Entwicklung der Gemeinsamen Sicherheits- und Verteidigungspolitik (GSVP) und verfolgt ihre Ursprünge von den frühen Versuchen der europäischen Verteidigungsintegration bis hin zur aktuellen geopolitischen Landschaft, die durch den russischen Krieg in der Ukraine geformt wurde. Er untersucht den institutionellen Rahmen der GSVP, der durch Spannungen zwischen supranationalen und zwischenstaatlichen Ansätzen gekennzeichnet ist. Das Kapitel analysiert auch die im Rahmen der GSVP entwickelten Instrumente und Fähigkeiten wie den Europäischen Verteidigungsfonds und die Europäische Friedensfazilität und bewertet ihre Wirksamkeit. Darüber hinaus bewertet er die Sicherheitsstrategien der EU, darunter die Europäische Sicherheitsstrategie (2003), die Globale Strategie der EU (2016) und den Strategischen Kompass (2022), wobei er die Verschiebung des Selbstverständnisses und der Sicherheitsprioritäten der EU hervorhebt. Das Kapitel schließt mit der Identifizierung von Perspektiven und Lücken in der gegenwärtigen GSVP und bietet Einblicke in die zukünftige Richtung der europäischen Verteidigungspolitik.KI-Generiert
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AbstractThe Russian war of aggression against Ukraine has dramatically changed the geopolitical environment in Europe. In this context the High Representative of the European Union (EU) for Foreign Affairs and Security Policy and the Vice President of the European Commission Josep Borrell declared in March 2022 “Europe’s Geopolitical Awakening” (Borrell, 2022). Therefore, the so-called “geopolitical Europe” is seen as the new normal in EU foreign policy, which ascribes a global security responsibility to the EU and has the task of protecting its citizens and supporting its partners (Borrell, 2022). Based on these recent developments and the EU’s new normal, this chapter will take a closer look at the core of geopolitical thinking, security, and defence policy. -
Geopolitical Enlargement
Frank SchimmelfennigDas Kapitel befasst sich mit dem erneuten Fokus auf die EU-Erweiterung, ausgelöst durch die russische Invasion in der Ukraine, und dem Übergang von einem transformativen zu einem geopolitischen Ansatz. Er untersucht die Beschaffenheit dieser geopolitischen Erweiterung, die spezifischen Herausforderungen, die sie mit sich bringt, und die Zielkonflikte zwischen Geschwindigkeit und Einhaltung. Der Autor argumentiert, dass eine differenzierte Integration der Schlüssel zur Bewältigung dieser Herausforderungen und zur Sicherstellung der Effektivität der EU ist. Das Kapitel unterstreicht auch die Notwendigkeit interner Reformen und das Potenzial einer geopolitischen Erweiterung, um die Grenzen der EU als Weltmacht aufzuzeigen. Indem es eine umfassende Analyse dieser Fragen bietet, bietet das Kapitel wertvolle Einblicke in die Zukunft der EU-Erweiterung und ihre geopolitischen Auswirkungen.KI-Generiert
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AbstractIn response to Russia’s full-scale invasion of Ukraine, enlargement has moved back to the top of the European Union’s policy agenda. At the same time, it appears to changing from a transformative “Europeanisation” logic to a security-driven geopolitical logic. The chapter asks how can we understand geopolitical enlargement, and how it differs from the conventional transformative model. Has enlargement become more geopolitical, indeed, and why? Which are the specific challenges and trade-offs that the EU faces in its enlargement policy? And, finally, how can geopolitical enlargement be implemented despite these challenges? I argue that recent enlargement decisions have followed a geopolitical rationale, indeed. However, rather than shifting completely to a geopolitical logic of enlargement, the EU has merely added a geopolitical layer on top of an official enlargement strategy that remains obliged to its transformative approach. This layering creates difficult trade-offs for the EU. To mitigate these trade-offs and maximise the geopolitical potential of enlargement, I suggest that fast-track legal membership combined with extensive institutional and policy differentiation is the most appropriate strategy. -
EU Trade Policy in a Geopolitical Age
Katharina MeissnerDas Kapitel befasst sich mit der Handelspolitik der EU inmitten eines geopolitischen Zeitalters, das von erheblichen Veränderungen in den internationalen Beziehungen und der Handelsdynamik geprägt ist. Er untersucht die Rückkehr der Geopolitik und Geoökonomie und hebt die strategischen Antworten der EU durch die "geopolitische" Europäische Kommission und das Konzept der offenen strategischen Autonomie hervor. Die Analyse umfasst die Handelsstrategie der EU, einschließlich neuer politischer Instrumente zur Bekämpfung wirtschaftlicher Verzerrungen, zur Abwehr wirtschaftlichen Zwangs und zur Gewährleistung kritischer Infrastruktur und Widerstandsfähigkeit der Versorgung. Das Kapitel bewertet auch, ob die Handelspolitik der EU für dieses neue Zeitalter geeignet ist, und diskutiert die Herausforderungen und potenziellen Lösungen für die EU, ein starker Akteur im internationalen System zu bleiben.KI-Generiert
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AbstractEurope continues to face multiple crises which require the EU to develop new strategies and to rethink and adjust many of its policies. Amidst severe crises that hit the EU and its member states, including the COVID-19 pandemic and its implications for European economies, Russia’s war on Ukraine unfolded massive economic, energy-related, and, above all, geopolitical externalities for Europe and the EU. After decades of growing and widened liberalisation, the EU is now in a situation in which it has to re-think its trade strategy and policy. Indeed, European Commission President von der Leyen announced a “geopolitical Commission,” and the Open Strategy Autonomy trade strategy wants to bring the EU into a position to effectively cope with geoeconomic and geopolitical challenges. This contribution takes stock of the EU’s trade policy in a geopolitical age and in how far the EU has managed to find adequate responses to the enormous economic and geopolitical challenges. -
Squaring the Circle? The EU’s Energy Dilemma
Johannes Pollak, Samuel Randolph SchubertDas Kapitel vertieft sich in das durch die russische Invasion in der Ukraine verschärfte Dilemma der Energiesicherheit der EU und enthüllt die übermäßige Abhängigkeit der EU von russischen Energielieferungen und das anschließende Gerangel um Diversifizierung. Er untersucht das Konzept der Energiesicherheit, einschließlich seiner geopolitischen Dimensionen, und die Bemühungen der EU, ihre Energieunabhängigkeit zu verbessern. Der Text diskutiert auch die Reaktion der EU auf die Krise, einschließlich Sanktionen, der Diversifizierung von Energiequellen und der Umstellung auf erneuerbare Energien. Außerdem werden die strategischen Implikationen dieser Veränderungen und die Herausforderungen untersucht, vor denen die EU steht, wenn es darum geht, ihre Energieautonomie zu erreichen und ihren globalen Einfluss aufrechtzuerhalten.KI-Generiert
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AbstractThe sudden and brutal aggression of the Russian Federation on Ukraine in February 2022 exposed an almost fatal weakness in Europe’s energy security, one rooted in a failure to understand that when push comes to shove geopolitics trumps economics. This false sense of security was evidenced by the fact that the Russian assault threw Europe’s nascent joint energy policy and the national energy policies of a considerable number of its member states into turmoil, developments that were striking for two primary reasons; prior to the war, the European Union (EU) harboured a sense of confidence that it had a reliable partner in Russia and forgot the lessons learned from the oil shocks of the 1970s. The former proved misguided due to flawed assumptions while the latter constituted a strategic failure to integrate past insights. Together, these miscalculations converged to constitute a near perfect storm, one that would alter the course of European energy policy and perhaps even the European project for decades to come.
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The Big Issues
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Frontmatter
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Russian Geopolitics and the Russian-Ukrainian War: Lessons for the EU
Petr Kratochvíl, Tomáš DoležalDas Kapitel "Russische Geopolitik und der russisch-ukrainische Krieg: Lehren für die EU" untersucht die geopolitische Dynamik rund um die russische Invasion in der Ukraine, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf den Auswirkungen auf die Europäische Union liegt. Sie beginnt mit einer Kontextualisierung der historischen Rolle Russlands in der europäischen Geopolitik und der Entwicklung seiner Beziehungen zur EU. Anschließend untersucht der Text die Transformation der geopolitischen Identität Russlands unter Präsident Putin und betont die Rolle ontologischer Unsicherheit und das Entstehen einer "identitären Geopolitik". Die Invasion der Ukraine wird als Folge dieser Faktoren analysiert und liefert ein differenziertes Verständnis der geopolitischen Beweggründe, die dem Konflikt zugrunde liegen. Das Kapitel schließt mit Lehren für die EU, die die Notwendigkeit eines realistischeren geopolitischen Ansatzes und die Bedeutung des Verständnisses der Komplexität der geopolitischen Aussichten Russlands betonen. Dieses Kapitel bietet wertvolle Einsichten für diejenigen, die versuchen, die umfassenderen geopolitischen Implikationen des anhaltenden Konflikts und seine Auswirkungen auf die europäische Sicherheit und Politik zu verstehen.KI-Generiert
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AbstractKratochvíl and Doležal analyse critically the role of geopolitics in current EU-Russia relations. The chapter helps to understand the multiple causes of the Russian aggression and by doing so also provides lessons for EU (geo)politics. EU’s geopolitical thought is represented by four competing narratives about Russia’s place in European (geo)politics. The triple transformation of Russian geopolitical identity is discussed at the levels of the Russian geopolitical worldview, the Russian geopolitical self-other imaginary, and the Russian geopolitical actions derived from these. The authors show in detail how Putin´s war strategy links his regime´s inner circle interests with specific “identitarian geopolitics” while exploiting and reproducing (ontological, epistemic, economic, and human) insecurity crisis in Russian society and even exporting the ontological and epistemic insecurity to the EU. -
China: Systemic Rival or Selective Partner? Prospects and Challenges
L. Curran, M. PoustieDieses Kapitel vertieft sich in die komplizierte Dynamik der Beziehungen zwischen der EU und China und betont die Bedeutung globaler Normen in den Bereichen Handel, Investitionen und Klimawandel. Sie argumentiert, dass die EU eine nuancierte Strategie braucht, um Chinas Rolle sowohl als Normengeber als auch als Normengeber zu bewältigen. Der Text untersucht Chinas sich entwickelnde politische Landschaft, seine selbstbewusste Außenpolitik und die Herausforderungen, die es für die Wirtschafts- und Sicherheitsinteressen der EU darstellt. Sie untersucht auch Chinas Engagement für die Normen des Klimawandels und hebt sowohl seine Kooperation als auch seine Vorbehalte hervor. Das Kapitel schließt mit der Diskussion der innovativen politischen Antworten der EU, wie dem Anpassungsmechanismus für CO2-Grenzen, und der Notwendigkeit, strategische Autonomie mit der Zusammenarbeit in Schlüsselsektoren wie der Energiewende in Einklang zu bringen.KI-Generiert
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AbstractGlobalisation and managing the increased international interdependence which it engenders is one of the key multidimensional challenges facing the European Union (EU). One facet of this challenge is clearly the rise of China as an economic and political actor. The difficulties (and opportunities) posed by the transformations occurring in China’s role in the global economy and polity clearly need to be better understood and integrated into EU strategy. Indeed, the EU faces a series of dilemmas in relation to its China strategy, most notably the need to steer its own course in the context of a very conflictual US approach, based on distrust and the perceived need to ‘decouple’ the two economies. The EU seeks a more nuanced approach to ‘de-risk’ its relationship with China (von der Leyen, 2023); however, this will not be straightforward to achieve. It needs to balance the defence of its economic and security interests with the wider need to maintain the stable global governance required for progress on major world challenges, including climate change and wider environmental concerns that require coordinated international approaches. -
The Transatlantic Relationship
Roberta N. HaarDas Kapitel konzentriert sich auf drei zentrale Themen in den transatlantischen Beziehungen der Europäischen Union zu den Vereinigten Staaten, die zu Europas glanzloser Leistung beitragen: Führung, Fähigkeit und Solidarität. Sie zeichnet die Entwicklung dieser Probleme von der Obama-Administration bis zur Biden-Ära nach, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf den Auswirkungen der russischen Invasion in der Ukraine liegt. Das Kapitel untersucht, wie sich verändernde geopolitische Landschaften und neue globale Herausforderungen die Führungsrolle der USA und die Bereitschaft Europas untergraben haben, diesem Beispiel zu folgen, sowie die Kapazitätslücken in der europäischen Verteidigung und die Solidaritätsprobleme, die das Bündnis belastet haben. Er diskutiert auch die potenziellen Auswirkungen einer Präsidentschaft Trumps im Jahr 2024 und bietet den Europäern Strategien zur Stärkung ihrer Führungsrolle, zur Behebung von Kapazitätslücken und zur Stärkung der transatlantischen Solidarität. Das Kapitel schließt mit einer Prognose zukünftiger Herausforderungen und der Bedeutung einer aktiven Vorbereitung auf mögliche Veränderungen in den transatlantischen Beziehungen.KI-Generiert
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AbstractThis chapter focuses on three central issues in the European Union’s (EU) transatlantic relationship that contribute to Europe’s lacklustre performance. The first concern is a leadership problem, which has bedevilled relations since the Barack Obama administration. The United States (US) has been the dominant partner in the relationship ever since the postwar era, and its leadership has been largely uncontested. However, shifting geopolitical landscapes and the emergence of new global challenges (such as the energy crisis in Europe, the rise of authoritarianism, the rise of populism, threats related to pandemics, vulnerabilities linked to critical infrastructure, pressures related to climate change, and a general surge in global violence) undermine the US’ leadership role and the Europeans’ willingness to follow its lead. During the Obama administration, these factors, along with Obama’s desire to step back from the headship role, resulted in a leadership vacuum, creating instability and uncertainty in the transatlantic relationship. The Joe Biden administration should be commended for its commitment to taking the lead on behalf of the Western campaign in supporting Ukraine and fostering solidarity in the face of Vladimir Putin’s invasion. Still, the deliberations regarding the supply of tanks and other military assets to the Ukrainian army, which clearly required more heavy weaponry and ammunition, highlight that the alliance’s cohesion is not guaranteed, and that US leadership is provisional. -
The Geopolitics of Global Transportation in the Twenty-First Century
Alice-Catherine CarlsDieses Kapitel vertieft sich in die komplexe Geopolitik des globalen Transports und zeigt, wie politische Dynamik, technologischer Fortschritt und wirtschaftliche Faktoren die Transportwege über Jahrhunderte geprägt haben. Es beginnt mit der Industriellen Revolution, konzentriert sich auf Schlüsselprojekte wie die Berlin-Bagdad-Eisenbahn und die Transsibirische Eisenbahn und untersucht, wie diese Routen den kommerziellen Vorteil der Industriestaaten ermöglichten. Das Ende des Kalten Krieges und das Auseinanderbrechen der Sowjetunion öffneten Zentralasien für die Welt, was zur Bildung von Transportkorridoren wie dem Südlichen Korridor und der Transsibirischen Eisenbahn führte. In diesem Kapitel wird auch der Aufstieg von Initiativen wie der Seidenstraßeninitiative (Belt and Road Initiative, BRI) Chinas und des Global Gateway der Europäischen Union diskutiert, die darauf abzielen, die Infrastrukturlücke im globalen Süden zu überbrücken. Darüber hinaus untersucht er die zunehmende Bedeutung der Arktis für den Transport und den Wettbewerb zwischen Großmächten um die Kontrolle über diese Routen. Das Kapitel schließt mit einer Diskussion über die Zukunft des globalen Transportwesens und betont die Bedeutung von Zusammenarbeit und nachhaltiger Entwicklung angesichts von Herausforderungen wie dem Klimawandel und geopolitischen Spannungen.KI-Generiert
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AbstractAt the end of World War II, the United Nations designed an ambitious new global transportation system predicated on international cooperation. The onset of the Cold War prevented significant progress. The Eastern European revolutions of 1989 and the growing economic strength and cohesion of Western Europe gave the European Union a head start in reopening the millennial Silk Road route. The European Union planned a 21st century model of cooperation along multiple land routes that included support for economic development and education in addition to transportation. During the past thirty-five years, competing projects emerged to prioritize the countries of the Southern hemisphere. Russia, BRICS, and China took the lead in the new millennium and actively explored new transportation frontiers in Arctica, Antarctica, and in space. At this time, three major transportation development plans coexist: China’s Belt and Road Initiative, created in 2013, the United States’ and the G7 countries B3W Partnership, created in 2021, and the European Union’s Global Gateway, created in 2023. These three systems are in a complex state of “competitive cooperation” that puts into play powerful energy and economic transnational corporations and state actors.
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Making Partners
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The European Union and Turkey: A Relationship of Frenemies
Funda TekinDas Kapitel "Die Europäische Union und die Türkei: Eine Beziehung der Frenemies" vertieft sich in die komplizierte und vielschichtige Beziehung zwischen der Europäischen Union und der Türkei, wobei der Schwerpunkt auf geopolitischen Einflüssen liegt. Es beginnt damit, den historischen Verlauf ihrer Beziehung hervorzuheben, der durch Begriffe wie "Odyssee" und "gequälte Liebesbeziehung" gekennzeichnet ist. Das Jahr 2024 markiert den 25. Jahrestag der offiziellen EU-Beitrittskandidatur der Türkei, doch jüngste Entwicklungen wie die russische Invasion in der Ukraine haben die Türkei in der EU-Erweiterungspolitik an den Rand gedrängt. Das Kapitel untersucht, wie sich die geopolitischen Visionen und außenpolitischen Ansätze sowohl der EU als auch der Türkei entwickelt haben und sich von normativer Macht zu strategischer Autonomie verschoben haben. Außerdem werden zentrale geopolitische Herausforderungen wie Migration, die Konflikte im Nahen Osten, der östliche Mittelmeerraum und Russlands Krieg in der Ukraine diskutiert, und wie sich diese Faktoren auf die Beziehungen zwischen der EU und der Türkei auswirken. Die Analyse schließt mit einer Bewertung der zukünftigen Aussichten dieser Beziehung im Kontext der variablen Geometrien Europas und der strategischen Autonomie der EU.KI-Generiert
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AbstractEU-Turkey relations have always been complex and multidimensional. Since Russia invaded Ukraine in 2022, the geopolitical dimension has gained traction while Turkey does not feature in the revitalised EU enlargement policy. Tekin takes a geopolitical approach for entangling this relationship. The analysis of this chapter is guided by two respective questions: firstly, how geopolitics impacts on the status of the relationship, i.e. whether and in how far it can actually contribute to driving the two sides apart or drawing them together. Secondly, to what extent geopolitics impacts on the quality of the relationship, i.e. whether functional cooperation and transactionalism as the new rule of the game will remain dominant or whether the normative approach might regain the upper hand. Tekin concludes her analysis by discussing prospectives for future developments in EU-Turkey relations including which place Turkey can take in the so-called variable geometries of Europe. -
Geopolitics in Central Asia: The European Union Participating in a New Great Game over Land-Locked Countries?
Julian PlottkaDieses Kapitel vertieft sich in die geopolitische Landschaft Zentralasiens und konzentriert sich auf die Rolle der Europäischen Union und die sich verändernde Dynamik aufgrund des russischen Krieges in der Ukraine. Er beginnt mit einer Analyse der geografischen Faktoren, die die internationalen Beziehungen der Region beeinflussen, einschließlich ihres Binnenstatus und Ressourcenreichtums. Das Kapitel geht dann der Machtpolitik nach und diskutiert das "neue große Spiel" zwischen Russland, China und den USA sowie die Rolle der zentralasiatischen Staaten als aktive Teilnehmer und nicht als passive Objekte. Darüber hinaus werden die Chancen und Herausforderungen in der Region untersucht, wie wirtschaftliche Diversifizierung, Sicherheitsbedrohungen und die Notwendigkeit eines grünen Wandels. Das Kapitel schließt mit einer Überprüfung der Zentralasienpolitik der EU und Empfehlungen für zukünftiges Engagement, wobei die Notwendigkeit eines pragmatischeren und geopolitisch bewussteren Ansatzes hervorgehoben wird.KI-Generiert
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AbstractIn the article, I analyse the EU policy towards Central Asia since the Russian war in Ukraine. First, I discuss Mahan’s thesis of landlocked countries being disadvantaged and Mackinder’s heartland theory of turning Eurasia into an epicentre of geopolitics by building railways. Second, I turn to the power political dimension of geopolitics and discuss the thesis of a “New Great Game” played by Russia, China, and the United States (US). I contrast this view of Central Asian politics with the concept of “multi-vector foreign policy” and conclude that the countries are not passive objects, but active subjects of geopolitical competition. Third, I discuss the political and economic opportunities and challenges (security, economic, social inequality, and green transition) in the region before summarising the EU’s Central Asia policy. -
Navigating Norms and Pragmatism in EU-India Relations
Multilateralism, Connectivity, and the Future of the Strategic Partnership Philipp Gieg, Gisela Müller-Brandeck-BocquetDas Kapitel "Navigationsnormen und Pragmatismus in den Beziehungen zwischen der EU und Indien" vertieft die komplizierte Dynamik der 2004 gegründeten strategischen Partnerschaft zwischen der EU und Indien. Trotz gemeinsamer Werte und ehrgeiziger Ziele hat sich die Partnerschaft aufgrund divergierender Interessen und normativer Auseinandersetzungen nicht gut entwickelt. Die Autoren analysieren zwei Schlüsselbereiche: die politische Zusammenarbeit, insbesondere im Hinblick auf Multilateralismus und Global Governance, und die Konnektivitätskooperation. Sie argumentieren, dass Indiens zunehmende "postwestliche" Haltung und demokratische Rückschritte zwar Herausforderungen darstellen, dass es aber Möglichkeiten für eine Angleichung bei Konnektivitätsprojekten gibt. Das Kapitel schließt mit der Hervorhebung des Potenzials für eine pragmatischere und ergebnisorientiertere Partnerschaft und der Betonung der Notwendigkeit, dass die EU ihren Ansatz an die sich entwickelnde Rolle Indiens auf der globalen Bühne anpasst.KI-Generiert
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AbstractPhilipp Gieg and Gisela Müller-Brandeck-Bocquet explore the strategic partnership between the European Union and India. Despite shared democratic values and ambitious goals, this partnership has underperformed, largely due to divergent interests and differing interpretations of fundamental norms. The authors analyse two key areas of cooperation, how they have changed in recent years, and what implications this has for the future of the partnership: cooperation on global governance and multilateralism as well as connectivity. They highlight India’s increasing contestation of norms, particularly regarding multilateralism and development cooperation, and examine the pragmatic shifts in EU-India connectivity cooperation. The study suggests that a more pragmatic, less moralistic approach by the EU—which does not equal abandoning its own values—could enhance future cooperation. -
The European Union’s Strategy Toward the Indo-Pacific
Giulio Pugliese, Thomas ChristiansenDie Strategie der Europäischen Union gegenüber der indisch-pazifischen Region ist eine umfassende Antwort auf die geopolitischen Veränderungen in Asien, die durch den Aufstieg Chinas und die daraus resultierende Neuausrichtung der Weltmächte angetrieben werden. Die EU, die sich traditionell auf wirtschaftliche Zusammenarbeit konzentriert, sieht sich nun mit der Komplexität eines selbstbewussteren Chinas und einer sich wandelnden geopolitischen Landschaft konfrontiert. Dieses Kapitel untersucht die sich entwickelnde Perspektive der EU auf den indo-pazifischen Raum, die historischen und strategischen Wurzeln des Konzepts und die Herausforderungen, vor denen sie steht, wenn es darum geht, wirtschaftliche Interessen mit geopolitischen Realitäten in Einklang zu bringen. Sie vertieft auch die formalisierte Strategie der EU für die Region, die Entwicklung von Partnerschaften und die Herausforderungen, die interne Differenzen und die Abstimmung mit der US-Politik darstellen. Das Kapitel schließt mit einer Bewertung der zukünftigen Aussichten des Engagements der EU im Indo-Pazifik-Raum, wobei die Notwendigkeit eines nuancierten Ansatzes hervorgehoben wird, der wirtschaftliche Chancen mit strategischen Erfordernissen in Einklang bringt.KI-Generiert
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AbstractThe European Union (EU) has a long-standing and proactive engagement with Asia. Growing attention to the risks and challenges stemming from China’s rise has shifted discourse away from a traditional focus on the “Asia-Pacific” toward the novel concept of the “Indo-Pacific”. The latter has been coined in response to a number of powers in and outside the region to demarcate a wider area, stretching from the East coast of Africa to the Western Pacific, that is a zone of immense geopolitical relevance and economic potential. This chapter unpacks the geopolitical and geo-economic factors driving the EU’s regional engagement, before concluding with a summary of the main achievements, limitations, and future outlook. -
The EU, Sub-Saharan Africa, and South America: What Role for Geo-strategic Partnerships?
Johanne Døhlie Saltnes, Carlos Cruz InfanteDie EU strebt seit langem strategische Partnerschaften mit Schwarzafrika und Südamerika an, angetrieben von geopolitischen Ambitionen und dem Wunsch nach Einfluss. Allerdings wurden diese Bemühungen oft als Heuchelei und als Fokussierung auf Eigeninteressen kritisiert. Im Kapitel wird argumentiert, dass die EU, damit sie erfolgreich sein kann, den Kampf des globalen Südens um Anerkennung anerkennen, ehrlich zu seinen geopolitischen Motiven sein und auf die Wiedergutmachung vergangener kolonialer Missstände hinarbeiten muss. Die Analyse unterstreicht die Komplexität dieser Partnerschaften, einschließlich des Einflusses Chinas und Russlands, und legt nahe, dass die Wissenschaftsdiplomatie ein Schlüsselbereich für gegenseitige Zusammenarbeit und Vertrauensbildung sein könnte.KI-Generiert
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AbstractThe European Union (EU) has voiced an ambition of strengthening its geo-political partnerships with Africa and Latin America. In view of this ambition, this chapter explores the EU’s possibilities to renew and reinvent its partnerships with Sub-Saharan Africa (SSA) and South America (SA). The former partnership has mainly been characterised by a North-to-South aid relationship and a politicised human rights and migration component and contested free-trade negotiations. South America has traditionally been considered a less important region for the EU. With Russia’s illegal invasion of Ukraine and the EU’s green ambitions, this has changed. Europe is looking for new security allies and diversifying its energy partnerships in the view of the 2022 energy crisis, where renewable energy from South America is a candidate. But will it live up to the ambition of creating a more modern and equal partnership? And what would it look like? Many challenges remain. This chapter analyses the opportunities and challenges for a more modern and equal geo-strategic partnership with the SA and SSA regions. -
How Relevant Are Continued Ties with Canada?
John Erik Fossum, Amy VerdunDas Kapitel vertieft sich in die historische und zeitgenössische Bedeutung der Beziehungen zwischen der EU und Kanada und betont die Konvergenz der Werte und Ziele zwischen den beiden Einheiten. Es bewertet die Auswirkungen geografischer Beschränkungen wie Kanadas Nähe zu den USA auf ihre Beziehungen und untersucht strategische Bereiche für die Zusammenarbeit, darunter Sicherheit, Verteidigung, Handel und Energie. Das Kapitel beleuchtet auch die Rolle der Arktis in den Beziehungen zwischen der EU und Kanada und das Potenzial zur Stärkung der Beziehungen als Reaktion auf geopolitische Verschiebungen, insbesondere den Aufstieg von Autokratien und die sich verändernde Dynamik innerhalb der NATO. Darüber hinaus werden die Herausforderungen der Präsidentschaft Trumps und die Bedeutung der Diversifizierung strategischer Lieferungen und der Stärkung der bilateralen Zusammenarbeit in Bereichen wie kritischen Mineralien und digitaler Innovation diskutiert.KI-Generiert
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AbstractThis chapter spells out how the relationship between Canada and the European Union (EU) contributes to the EU’s goals of sustaining a rule-governed world, reducing external dependence, and stemming off the influence of autocracies (e.g. Russia and China). It reviews the nature and strength of EU–Canada relations, the scope of EU–Canada goal convergence, and what Canada might contribute towards reducing EU dependence on autocracies. The chapter assesses options for Europeans to strengthen ties, taking a geopolitical perspective, so as to consider constraints (and opportunities) of geography, including the geographical distance between Europe and Canada, and both entities’ strong ties with the United States (US).
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Correction to: The European Union’s Strategy Toward the Indo-Pacific
Giulio Pugliese, Thomas ChristiansenDieses Kapitel behandelt eine kritische Korrektur der Aufzählung des Verfassers von "Die Strategie der Europäischen Union für den Indo-Pazifik-Raum", einem Kapitel in "Die Geopolitik der Europäischen Union, die Zukunft Europas". Aufgrund eines Produktionsfehlers wurden die Autoren Thomas Christiansen und Giulio Pugliese zunächst falsch aufgeführt. Diese Korrektur korrigiert den Fehler, indem sie Giulio Pugliese als erstem Autor und Thomas Christiansen als zweitem Autor zutreffend zuschreibt. Das Kapitel betont die Bedeutung einer genauen Zuordnung in wissenschaftlichen Arbeiten und stellt sicher, dass die Beiträge jedes Autors angemessen gewürdigt werden. Diese Korrektur ist von entscheidender Bedeutung für die Aufrechterhaltung der Integrität und Glaubwürdigkeit der in diesem Kapitel vorgestellten Forschung.KI-Generiert
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- Titel
- The European Union’s Geopolitics
- Herausgegeben von
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Mathias Jopp
Johannes Pollak
- Copyright-Jahr
- 2024
- Verlag
- Springer Nature Switzerland
- Electronic ISBN
- 978-3-031-74587-4
- Print ISBN
- 978-3-031-74586-7
- DOI
- https://doi.org/10.1007/978-3-031-74587-4
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