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Über dieses Buch

Cora Herrmann untersucht, wie sich SozialarbeiterInnen aus dem Bereich der Kinder- und Jugendwohngruppenarbeit gegenüber neuen Steuerungsweisen der Kinder- und Jugendhilfe verhalten. Damit stellt sie die Frage, ob und wie aktuelle, im Kontext gewandelter wohlfahrtsstaatlicher Arrangements entstandene Thematisierungsweisen „guter Arbeit“ Effekte in der alltäglichen Arbeit generieren, dort fort- und/oder umschrieben werden. Zu ihren Ergebnissen gehört, dass sich die interviewten SozialarbeiterInnen gegenüber den gewollten Veränderungen als machtlos präsentieren. Zugleich enthalten ihre Berichte Beschreibungen von Distanzierungs-, Begrenzungs-, Aneignungs- und Gestaltungsweisen. Diese Ergebnisse können als ein empirischer Beleg dafür gelesen werden, dass SozialarbeiterInnen sowohl als „hergestellte“ als auch im Handeln „herstellende“ Subjekte gelten können.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Erkenntnisinteresse und Aufbau der Studie

Konzeptionen und Steuerungsweisen „guter Arbeit“ sind in Deutschland zurzeit einem grundlegenden Wandel unterworfen. Im Zentrum der Aufmerksamkeit stehen nunmehr insbesondere die Entwicklung und Festschreibung von Gütestandards, die Gewährleistung von Güte sowie die Inblicknahme ihrer Wirkung und Effekte. Der Wandel betrifft auch das Feld der Kinder- und Jugendhilfe, welches den Fokus der vorliegenden Studie bildet.
Cora Herrmann

2. Annäherungen an den Forschungsgegenstand – Stränge der Thematisierungen in der disziplinären Fachliteratur im deutschsprachigen Raum

Im folgenden Kapitel wird der aktuelle Forschungsstand hinsichtlich der zentralen Thematisierungsstränge des in der Einleitung benannten Untersuchungsgegenstandes vorgestellt. Es wird dargelegt, was zurzeit in der deutschsprachigen Fachliteratur bezogen auf gute Arbeit, auf damit in Verbindung gebrachte sich verändernde Steuerungskonzepte und -weisen sowie auf das gewandelte wohlfahrtsstaatliche Arrangement diskutiert wird. Mit Bezug auf das konkrete Forschungsfeld der Studie – der beruflichen Verortung der Interviewten im sozialpädagogischen Arbeitsfeld der Wohngruppen für Kinder und Jugendliche – wird darüber hinaus aufgeführt, entlang welcher Thematisierungsstränge sich dieses Arbeitsfeld in der Fachliteratur präsentiert.
Cora Herrmann

3. Das Forschungsdesign

Während im Kapitel 2 zunächst allgemein in den Forschungsgegenstand eingeführt wurde, soll nun der aktuelle Forschungsstand konkretisiert werden. Mit der Darlegung des Forschungsstandes und der sich zeigenden Forschungslücke wird im Folgenden mein eigenes Studieninteresse begründet. Im Kapitel 3.1 werden deshalb die für mein Forschungsanliegen relevanten Befunde verschiedener empirischer Studien skizziert. Daran anschließend wird im Kapitel 3.2 meine eigene Studie vorstellt, wobei der wesentliche Augenmerk den Forschungsfragen, dem Forschungsfeld und den Erhebungs- wie auch Auswertungsmethoden gilt.
Cora Herrmann

4. Thematisierte Verhaltensweisen im Kontext der Debatte um gute Arbeit im empirischen Blick

Im Folgenden werden die Ergebnisse der Rekonstruktion der empirischen Daten dargelegt. Die Präsentationsweise ist den im Kontext des Forschungsdesigns bereits skizzierten theoretischen Annahmen (vgl. Kapitel 3.2.2) und der Auffassung geschuldet, mit der gewählten Darstellungsweise eine nachvollziehbare Form der Vermittlung gefunden zu haben. Das anhand des Thematisierten Rekonstruierbare wird deshalb entlang von vier sich abbildenden Thematisierungsfeldern und den zu diesen gehörenden Thematisierungsweisen dargestellt.
Cora Herrmann

5. Fazit

Ziel der vorliegenden Studie war es, sichtbar werden zu lassen, ob bzw. wie sich (Sozial-)Pädagog_innen zu veränderten Konzepten und Steuerungsweisen guter Arbeit ins Verhältnis setzen. Im Zentrum des Interesses standen insbesondere die Arten und Weisen des Sich-ins-Verhältnis-Setzens. Fokussiert wurde damit, wie sich die befragten Expert_innen zu einem Phänomen in Verhältnis setzen, welches gemeinhin mit der Rede über das sich wandelnde wohlfahrtsstaatliche Arrangement verknüpft wird. Über die Studie sollte in den Blick geraten, ob und besonderes auf welche Weisen Thematisierungsfelder und -weisen, die auf der Makroebene anzusiedeln sind, sich in dem auf der Mikroebene Thematisierten abbilden. Dazu wurden von (Sozial-)Pädagog_innen thematisierte Verhaltensweisen betrachtet.
Cora Herrmann

Backmatter

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