Themen der Governance von Familienunternehmen
Einblicke zu Strukturen, Strategien und Führungspersönlichkeiten
- 2023
- Buch
- Herausgegeben von
- Hermut Kormann
- Birgit Suberg
- Verlag
- Springer International Publishing
Über dieses Buch
Dieses Buch konzentriert sich auf die Rolle des Beirats oder ähnlicher Governance-Gremien in Familienunternehmen und speziell auf Prozesse und Themen von strategischer Bedeutung. Es umfasst alle relevanten Themen, die regelmäßig behandelt werden müssen, wie Strategieentwicklung, Finanzmanagement und Führung. Zu jedem Thema werden die Vor- und Nachteile herausgearbeitet. Dies ist eines der wenigen Bücher, das sich mit Familienunternehmen befasst, von den Governance-Systemen bis hin zur Rolle der Führungskräfte. Die von den Autoren sorgfältig gesammelten Beispiele und die eingehende Diskussion der Themen bieten dem Leser wertvolle Einblicke, um die Wirksamkeit der Unternehmensführung zu bereichern.
Inhaltsverzeichnis
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Frontmatter
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Die Gestaltung von Gremien für umfassende Aufgaben und effiziente Abläufe
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Frontmatter
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Einführung
Hermut Kormann, Birgit SubergDer Fachbeitrag beleuchtet die zentralen Aspekte der Führung von Familienunternehmen, wobei ein besonderer Fokus auf der Strukturierung und Wirksamkeit von Governance-Systemen liegt. Diese Systeme werden als 'Führung der Führung' verstanden und haben einen entscheidenden Einfluss auf die Unternehmensprozesse. Die Autoren, die über drei Jahrzehnte Erfahrung in Beiräten und Aufsichtsräten verfügen, betonen die Bedeutung der richtigen Personenauswahl und der Prozesse innerhalb dieser Systeme. Die Broschüre gliedert sich in verschiedene Kapitel, die entlang der Zeitachse des Unternehmensalters strukturiert sind, von der frühen Entwicklungsphase bis hin zu reifen Mehrgenerationenunternehmen. Themen wie Strategieprozesse, Führungskräfteentwicklung und Vergütungssysteme werden detailliert behandelt, um die Wirksamkeit des gesamten Governance-Systems zu verbessern. Die praktischen Überlegungen und theoretischen Perspektiven bieten einen vielversprechenden Ansatz zur Gestaltung und Optimierung der Unternehmensführung in Familienunternehmen.KI-Generiert
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ZusammenfassungDiese Broschüre behandelt die wichtigsten Themen im Bereich der Führung von Familienunternehmen,, die so wichtig sind, dass sie in einem Beirat oder Aufsichtsrat des Familienunternehmens behandelt werden. -
Erkundung der Themen der Governance
Hermut Kormann, Birgit SubergDer Fachbeitrag beleuchtet die zentralen Themen der Governance in Familienunternehmen und beschreibt die wesentlichen Fragen, die in Beratungsgremien diskutiert werden. Dazu gehören die aktuelle Situation der Familie und des Unternehmens, die Zielsetzung und dringenden Bedürfnisse, sowie die Balance zwischen Gewinnen und Wachstum. Besondere Aufmerksamkeit wird der Krisenbewältigung und der Unabhängigkeit des Unternehmens geschenkt. Der Text betont die Bedeutung der Vergangenheit für das Verständnis der Gegenwart und die Notwendigkeit, sowohl die Familie als auch das Unternehmen in ihrer jeweiligen Situation zu analysieren. Die Autoren beschreiben die verschiedenen Optionen und Dilemmata, denen Familienunternehmen bei der Nachfolgeplanung und strategischen Entwicklung begegnen, und heben die Rolle von Governance-Gremien als Plattform für fundierte Diskussionen hervor.KI-Generiert
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ZusammenfassungGovernance ist eines dergroßen Schlagworte im modernen Management. Es gibt viele Artikel, Berichte von Kommissionen und gesetzliche Bestimmungen, die das System der Governance in öffentlichen Unternehmen definieren. Im Bereich der Familienunternehmen besteht fast völlige Flexibilität bei der Gestaltung eines eigenen Governance-Konzepts, das den Bedürfnissen der Eigentümer und der Geschäftsführung entspricht. Es gibt eine ganze Reihe von Konzepten, die die verschiedenen Arten der Unternehmensführung in Familienunternehmen kategorisieren und spezifizieren. Hier versuchen wir, die gemeinsamen Merkmale aller Arten von Beratungsgremien im Familienunternehmen herauszuarbeiten. Zu diesem Zweck beschreiben wir die wesentlichen Themen, die typischerweise in den Diskussionen eines Gremiums von Zeit zu Zeit auftauchen. -
Module und Aufgaben der Governance
Hermut Kormann, Birgit SubergDas Kapitel untersucht die verschiedenen Module und Aufgaben der Corporate Governance, wobei es besonderen Wert auf die Definition und Funktion von Beiräten legt. Es wird eine umfassende Kategorisierung der Governance-Funktionen vorgeschlagen, die gesetzliche Rechte und Pflichten, Legitimation, Überwachung und indirekte Führung umfasst. Die Überwachung wird als zentraler Bestandteil der Governance hervorgehoben, der nicht nur die Einhaltung von Normen sicherstellt, sondern auch die Leistung des Managements bewertet und strukturierte Kommunikationsprozesse fördert. Darüber hinaus wird die Bedeutung der indirekten Führung durch Beratung und kooperative Meinungsbildung betont, um die Selbststeuerung und Entscheidungsfindung im Unternehmen zu verbessern.KI-Generiert
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ZusammenfassungEs gibt viele Ansätze, um das Wesen der Corporate Governance zu definieren. Die für uns umfassendste und plausible Beschreibung stammt von dem französischen Philosophen Michael Foucault: Governance als Leitung der Führung der Organisation. Jeder Präsident, CEO, jedes Top-Management-Team muss jemandem oder einer Institution Bericht erstatten und muss überwacht und bewertet werden. Genau dafür ist die Governance gedacht. -
Einstufige und zweistufige Governancestruktur
Hermut Kormann, Birgit SubergDer Fachbeitrag untersucht die Unterschiede zwischen einstufigen und zweistufigen Governancestrukturen in Unternehmen. Im einstufigen Modell sind sowohl exekutive als auch nicht-exekutive Mitglieder im Verwaltungsrat vertreten, während im zweistufigen Modell getrennte Organe für Management und Aufsicht bestehen. Die Autoren diskutieren die Vorteile des einstufigen Systems, wie die stärkere Einbindung externer Mitglieder und ein gleiches Informationsniveau, sowie die Nachteile, wie die reduzierte Leistungskontrolle. Im zweistufigen System wird die Aufsicht klar vom Management getrennt, was sowohl Vorteile in der Kontrolle als auch Nachteile in der Umsetzung von Strategien mit sich bringt. Die Atmosphäre und der Arbeitsstil in den Gremien werden ebenfalls thematisiert, wobei die Autoren betonen, dass die Prozesse und Absichten der Beteiligten die tatsächliche Effektivität der Governance bestimmen.KI-Generiert
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ZusammenfassungIn Deutschland gibt es das Konzept der zweistufigen Governancestruktur aus Vorstand und getrenntem Aufsichtsgremium. Immer dann, wenn man in Deutschland mit der Leistung eines Aufsichtsgremiums im Allgemeinen nicht zufrieden ist, stellt sich die Frage, ob das einstufige Konzept vorzuziehen ist. -
Gestaltungsparameter eines Beirats für Familienunternehmen
Hermut KormannDer Beitrag untersucht die Gestaltungsparameter eines Beirats für Familienunternehmen und betont die Bedeutung der Struktur und Prozesse der Governance-Arbeit. Es wird eine kommentierte Checkliste vorgestellt, die Grundsätze für die effektive Zusammensetzung und Größe eines Beirats enthält. Diskutiert werden auch die Rollen von Familienmitgliedern und externen Experten sowie die Notwendigkeit einer klaren Kommunikation und Aufgabenteilung zwischen Management und Beirat. Weitere Aspekte umfassen die Amtszeit und die Schnittstellen zwischen verschiedenen Gremien. Der Text bietet praxisnahe Empfehlungen und basiert auf Erfahrungen aus Deutschland, um die Effektivität und Harmonie in Familienunternehmen zu fördern.KI-Generiert
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ZusammenfassungWir haben betont, dass die Themen und Prozesse der Governance-Arbeit entscheidend für die positiven Auswirkungen der Governance sind. Die Prozesse finden innerhalb einer bestimmten Struktur statt, die für fast jedes Familienunternehmen spezifisch ist. Die Struktur ist bewusst gestaltet, in der Satzung festgelegt und kann nicht ohne weiteres geändert werden. Wir müssen also die Prozesse im Kontext einer bestimmten Struktur sehen. Daher ist das „Wie“ und „Warum“ der Definition der Struktur von entscheidender Bedeutung. Wir wollen versuchen, eine Antwort in Form einer kommentierten Checkliste zu geben. -
Governance für den Einzelgründer
Hermut Kormann, Birgit SubergDas Kapitel 'Governance für den Einzelgründer' beleuchtet die Bedeutung von Governance-Strukturen auch für kleine, neue Unternehmen, die von einem einzigen Gründer geführt werden. Es wird argumentiert, dass Governance nicht nur für große Organisationen relevant ist, sondern auch für Einzelgründer, um die Qualität der Führung zu sichern. Die moderne Theorie hebt die potenziellen Mängel in der Führung großer Unternehmen hervor, die durch einen 'Agenten' verursacht werden, der seine eigenen Interessen verfolgt. Diese Risiken sind jedoch auch für Einzelgründer relevant, insbesondere in der ersten Generation, die mit hohen Risiken wie der 'Liability of Smallness' und 'Liability of Newness' konfrontiert ist. Der Beitrag betont die Bedeutung von Governance-Instrumenten zur Verringerung dieser Risiken und zur Steigerung der Nachhaltigkeit. Es werden praktische Empfehlungen zur Zusammensetzung des Führungsteams und zur Implementierung von Governance-Strukturen gegeben, einschließlich der Rolle eines Coachs oder Supervisors und der Einrichtung eines Beirats. Die Einführung von Governance in der ersten Generation wird als entscheidend für den langfristigen Erfolg und die Übertragung auf die nächste Generation angesehen.KI-Generiert
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ZusammenfassungGovernance wird normalerweise mit größeren Organisationen in Verbindung gebracht. Unsere Frage ist hier, ob Governance auch für den Einzelgründer in der ersten Generation erforderlich ist. Man kann diesem Vorschlag mit Argumenten begegnen wie: „der Tätigkeitsbereich ist zu klein“ und „da der Gründer alle Anteile besitzt, ist er in seinen Entscheidungen ohnehin autonom.“ Die Gefahr besteht darin, einen Beirat zu schaffen, dessen Aufgabe lediglich darin besteht, die Vorschläge des Geschäftsführungsvorsitzenden durchzuwinken. -
Festlegung der Tagesordnung: Klärung der strategischen Situation und der Herausforderungen
Hermut Kormann, Birgit SubergDas Kapitel beleuchtet die strategische Bedeutung der Tagesordnung für Beiratssitzungen und die Herausforderungen bei ihrer Erstellung. Es wird betont, dass die Tagesordnung das entscheidende Instrument zur Steuerung der Sitzung ist. Ein guter Verfahrensansatz sieht vor, dass der Beiratsvorsitzende Vorschläge von verschiedenen Stakeholdern sammelt und die Themen priorisiert. Die Tagesordnung sollte ein Zeitraster enthalten, um die Erwartungen der Teilnehmer zu klären und sicherzustellen, dass wichtige Themen ausreichend behandelt werden. Es werden verschiedene Kategorien von Tagesordnungspunkten vorgeschlagen, die eine strukturierte und umfassende Besprechung ermöglichen. Eine Standard-Agenda für vier Sitzungen pro Jahr wird detailliert beschrieben, die regelmäßige Überprüfung der strategischen Ausrichtung und die Konzentration auf dringende Aufgaben umfasst.KI-Generiert
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ZusammenfassungDas entscheidende Instrument zur Steuerung der Beiratssitzung ist die Tagesordnung mit ihren Tagesordnungspunkten. -
Überwachung: Wir brauchen aussagekräftige Daten
Hermut Kormann, Birgit SubergDer Beitrag beleuchtet die zentrale Rolle aussagekräftiger Daten in der Überwachung und Beratung durch nicht geschäftsführende Beiratsmitglieder. Es wird hervorgehoben, dass die Qualität der indirekten Informationen, die von Führungskräften bereitgestellt werden, entscheidend für den Erfolg des Beiratsprozesses ist. Der Text analysiert die häufigsten Probleme bei der Datenbereitstellung, wie zu viele und zu detaillierte Daten ohne verbale Erläuterung, und bietet praktische Lösungen wie die Fokussierung auf Budgetvergleiche und die Vermeidung unkonsolidierter Daten. Zudem wird die Bedeutung der Vorausschau und der Analyse von Trends und Ursachen betont, um frühzeitig auf Veränderungen reagieren zu können. Der Fachtext bietet somit wertvolle Einblicke und Empfehlungen für die Optimierung der Datenqualität und Berichterstattung in Unternehmen.KI-Generiert
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ZusammenfassungGovernance bedeutet sowohl Überwachung als auch Beratung. Für beide Aufgaben muss man die Situation und die Herausforderungen verstehen. Die nicht-exekutiven Beiratsmitglieder können und sollten sogar nicht direkt an den Aktivitäten der Organisation beteiligt sein. Außerdem treffen sie sich nur vierteljährlich oder zweimonatlich. Daher beruht ihr Urteil auf indirekten Informationen, die für die Beiratssitzungen aufbereitet werden. Indirekt bedeutet, dass die Daten und ihre Auswertung von einer berichterstattenden Führungskraft bereitgestellt werden. Er oder sie ist der Vermittler zwischen der „Realität“ und dem Bild der Realität, das der Beirat sehen und interpretieren kann. -
Die schwierige Aufgabe der Beratung
Hermut Kormann, Birgit SubergDer Beitrag untersucht die Rolle und Bedeutung der Beratung durch Beiräte in Unternehmen. Es wird hervorgehoben, dass Beratung eine zentrale Aufgabe ist, die die Entscheidungsfindung und Strategieentwicklung unterstützt. Die Beratung unterscheidet sich von der Aufsicht und Kontrolle durch ihre vorbeugende Einflussnahme auf Entscheidungsprozesse. Der Text betont die Notwendigkeit eines kollegialen und offenen Dialogs zwischen Beirat und Unternehmensleitung, um erfolgreiche Beratung zu gewährleisten. Besondere Aufmerksamkeit wird auf die notwendigen Voraussetzungen wie Neugierde, Kompetenz und Unabhängigkeit der Beteiligten gelegt. Der Beitrag bietet praktische Ratschläge zur Gestaltung effektiver Beratungsgespräche und hebt die Bedeutung der Beratung in mittelständischen und familiengeführten Unternehmen hervor.KI-Generiert
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ZusammenfassungJeder Beirat hat drei Hauptaufgaben: (a) die Zuständigkeit für die Auswahl der Geschäftsführer und die Administration der mit ihnen geschlossenen Verträge; (b) die Beaufsichtigung der Tätigkeiten und die Überwachung der Leistung der Geschäftsführer; und (c) die Beratung der Geschäftsführung. Die Aufsicht ist in der Regel eine Bewertung im Nachhinein. Sie hat keinen Einfluss mehr auf das beaufsichtigte Handeln. Beratung hingegen ist eine Einflussnahme, die dem endgültigen Entscheidungsprozess vorausgeht. Sie kann von spezifischem Wert sein und ist daher von großer Bedeutung. -
Ein Bewusstsein der Dringlichkeit schaffen
Hermut Kormann, Birgit SubergDas Kapitel beschäftigt sich mit der Bedeutung der Governance in der strategischen Entscheidungsfindung. Es wird betont, dass die Hauptverantwortung für die Analyse von Vorteilen und Risiken bei den Geschäftsführern liegt, während externe Beiratsmitglieder durch ihre unabhängige Perspektive und Erfahrung wertvolle Beiträge leisten können. Diese externen Experten helfen dabei, ein Bewusstsein für die Dringlichkeit von Themen zu schaffen, die oft unterschätzt werden. Durch die Anwendung von Instrumenten wie der Pareto-Regel und der Retropolation können sie die Bedeutung und den Zeitpunkt von Handlungen besser einschätzen. Der Text unterstreicht die Notwendigkeit, Prioritäten richtig zu setzen, um die wirklich entscheidenden Projekte nicht zu übersehen. Schließlich wird die Rolle des Beirats bei der Kommunikation von Dringlichkeiten und der Überwachung der Umsetzung hervorgehoben, um sicherzustellen, dass die Geschäftsführung die richtigen Maßnahmen ergreift.KI-Generiert
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ZusammenfassungIm Gesamtzusammenhang der Unternehmensführung ist es die Aufgabe des hauptamtlichen Führungsteams, Ideen zu entwickeln, was zu tun ist. Die Geschäftsführer übernehmen die Verantwortung für die Analyse aller Faktoren, die für die Bewertung von Vorteilen und Risiken relevant sind. Welchen Beitrag können nun die externen Mitglieder eines Beirats leisten? Diese Frage bezieht sich auch auf den Vorsitzenden, wenn er oder sie extern ist oder als nicht-aktiver Gesellschafter nicht mehr voll in die Geschäftstätigkeit eingebunden ist. -
Die Schlüsselrolle des Beirats in einer Krise: Wie bei COVID-19
Joseph H. Astrachan, Andrew Keyt, Hermut Kormann, Claudia Binz AstrachanDer Beitrag untersucht die Schlüsselrolle des Beirats in Krisensituationen, insbesondere während der COVID-19-Pandemie. Es wird betont, dass Unternehmen, die die Fähigkeiten ihrer Beiräte zur Krisenbewältigung nutzen, einen Wettbewerbsvorteil erlangen können. Für Familienunternehmen ist der Beirat besonders wichtig, da er das Engagement und die Kontinuität der Familie stärken kann. Der Beirat kann als vertrauenswürdiger Experte für Zukunftsaussichten und notwendige Veränderungen fungieren und als Schiedsrichter bei Abwägungen zwischen familiären Vorteilen und der nachhaltigen Entwicklung des Unternehmens dienen. Der Text beschreibt detailliert die Aufgaben des Beirats in einer Krise, einschließlich der Definition von Rahmenbedingungen, der Einschätzung der Krisedauer und -auswirkungen, der Überprüfung des Geschäftsmodells und der Stakeholder-Philosophie. Weiterhin werden Maßnahmen zur Gewährleistung ausreichender und wirksamer Prozesse, zur Überwachung des Fortschritts und zur effektiven Kommunikation in Krisenzeiten diskutiert. Der Beitrag hebt die Bedeutung von Flexibilität, Offenheit und einer authentischen Kommunikation hervor, um solide und gut informierte Entscheidungen zu treffen.KI-Generiert
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ZusammenfassungDie Aufsicht und Führung durch einen Beirat, die sich auf das Fachwissen, die Erfahrung und die persönlichen Qualitäten seiner Mitglieder stützen, haben schon immer zum Erfolg und Überleben eines Unternehmens beigetragen. Doch in der Zeit, da die COVID-19-Pandemie Gesellschaften und Volkswirtschaften rund um den Globus erschüttert hat, spielten Beiräte eine noch wichtigere Rolle. Unternehmen, die die Fähigkeiten ihrer Beiräte zur Krisenbewältigung nutzen können, werden wahrscheinlich einen Vorteil gegenüber Unternehmen haben, deren Eigentümer das Potenzial des Beirates nicht erkennen oder die Beiratsmitglieder nicht ermutigen können, sich zu engagieren.
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- Titel
- Themen der Governance von Familienunternehmen
- Herausgegeben von
-
Hermut Kormann
Birgit Suberg
- Copyright-Jahr
- 2023
- Electronic ISBN
- 978-3-031-34425-1
- Print ISBN
- 978-3-031-34424-4
- DOI
- https://doi.org/10.1007/978-3-031-34425-1
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