Skip to main content
main-content

Über dieses Buch

Claudia Auer entwickelt eine Theorie der Public Diplomacy, die handlungstheoretische Ansätze mit makrosoziologischen Perspektiven zusammenführt. Detailliert analysiert sie einen bislang kaum erforschten Bereich kommunikativen Handelns und zeigt gleichzeitig, dass mit der sozialtheoretischen Grundlegung nicht nur Public Diplomacy, sondern verschiedene Formen strategischer und öffentlicher Kommunikation theoretisch erfasst werden können. Ihre Überlegungen zum Entwurf einer Theorie der PR und des Journalismus lassen erkennen, dass diese auch in solchen Forschungsfeldern zu neuen und weiterführenden Erkenntnissen führen können, die bereits durch Sozialtheorien gut erfasst worden sind.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Chapter 1. Einleitung

Zusammenfassung
Von der deutschsprachigen Kommunikationswissenschaft weitgehend ignoriert, ist Public Diplomacy in den letzten zwei Jahrzehnten zu einem in der Berufspraxis vieler Regierungen und internationaler Organisationen sowie in der anglo-amerikanischen Forschung bedeutsamen Konzept avanciert. Die größer werdende Zahl an – eben v.a. englischsprachigen – Veröffentlichungen täuscht dabei jedoch über einen wesentlichen Mangel hinweg: Es fehlt eine theoretisch konsistente Beschreibung von Public Diplomacy.
Claudia Auer

Chapter 2. Bestandsaufnahme

Zusammenfassung
Die Analyse von Praktiker- und wissenschaftlichen Theorien von Public Diplomacy in diesem Kapitel hat das Ziel, zentrale Fragestellungen und Impulse für die Theoriebildung zu entwickeln. Gegenstand einer wissenschaftlichen Theorie und damit auch der in dieser Arbeit zu entwickelnden Theorie der Public Diplomacy ist die Realität bzw. die soziale Praxis.
Claudia Auer

Chapter 3. Grundlegung

Zusammenfassung
In den vorhergehenden Kapiteln wurde dargelegt, was in der Berufspraxis verschiedener Staaten und Staatenbündnisse unter Public Diplomacy verstanden wird und wie die Public Diplomacy Praxis am Fallbeispiel Deutschlands aussieht. Auf diese Weise wurde identifiziert, was Public Diplomacy eigentlich ist, welches typische Handeln also, welche Akteure und Strukturen für die Theoriebildung relevant sind.
Claudia Auer

Chapter 4. Zusammenführung

Zusammenfassung
Das Ziel der vorliegenden Arbeit lag darin, Public Diplomacy theoretisch zu beschreiben und zu erklären. Als Grundlage der Theoriebildung dienten Selbstbeschreibungen (v.a.) deutscher Public Diplomacy Akteure, die von deren Organisationswebseiten, aus Dokumenten sowie deren Äußerungen in den qualitativen Leitfadeninterviews der Studie ‚Public Diplomacy in Deutschland‘ gewonnen wurden (vgl. Kapitel 2.1 und 2.2).
Claudia Auer

Chapter 5. Ausblick

Zusammenfassung
Ausgangspunkt und Motivation der Arbeit war die Beobachtung, dass mit Public Diplomacy ein komplexes und in der Berufspraxis bedeutsames Konzept vorliegt, das jedoch durch die bislang vorliegenden Ansätze der Public Diplomacy Forschung nur unzureichend erfasst wird. Die Unbestimmtheit des wissenschaftlichen Public Diplomacy Verständnisses kann zum einen darauf zurückgeführt werden, dass ganz unterschiedliche Aktivitäten verschiedener Akteure unter dem Begriff Public Diplomacy firmieren, zum anderen ist eine geringe theoretische Durchdringung von Public Diplomacy dafür verantwortlich.
Claudia Auer

Backmatter

Weitere Informationen