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Über dieses Buch

Jens Neubeck stellt einen Ansatz zur Verbesserung von Verbrauchsprognosen vor. Auf Basis realer Fahrversuche entwickelt der Autor ein Reifenmodell, das eine realistische Prognose des thermischen Reifenverhaltens und der transienten Rollwiderstandsverläufe ermöglicht. Er integriert das Rollwiderstandsmodell in eine dynamische Gesamtfahrzeugsimulationsumgebung. So können unter Berücksichtigung der Umgebungs- und Fahrbahntemperaturen für individuelle oder repräsentative Fahr- und Strecken­profile sowie Beladungssituationen realistische Verbräuche im Güterfernverkehr prognostiziert werden.

Der Autor

Jens Neubeck ist Mitarbeiter des Forschungsinstituts für Kraftfahrwesen und Fahrzeugmotoren Stuttgart (FKFS). Er leitet den Bereich Fahrdynamik und Fahrzeugtechnik und betreut Forschungs- und Entwicklungsvorhaben sowohl für die Automobil- und Zulieferindustrie als auch für öffentliche Forschungsgeber. Seine wissenschaftlichen Schwerpunkte umfassen neben dem Thema Reifen und Energieeffizienz insbesondere Fahreigenschaften, Fahrdynamiksysteme sowie Fahrer-Fahrzeug-Interaktion. Er ist Dozent an zwei Universitäten.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Einleitung

Zusammenfassung
Die Reduzierung der klimaschädlichen Treibhausgasemissionen stellt in der heutigen Welt eine der großen Herausforderungen dar, [93]. Mit der als Kyoto-Protokoll bekannten Vereinbarung haben die Vereinten Nationen erstmals völkerrechtlich verbindliche Zielwerte für die Reduzierung von Treibhausgas festgelegt, [97]. Diese Klimaschutzziele wurden in der Europäischen Union und in über 190 weiteren Staaten ratifiziert.
Jens Neubeck

Kapitel 2. Stand der Technik

Zusammenfassung
Reifenmodelle spielen als kraftübertragendes Bindeglied zwischen Fahrzeug und Fahrbahn in der Simulation des Gesamtfahrzeugverhaltens eine entscheidende Rolle und bestimmen oft maßgeblich die Ergebnisqualität. Sie lassen sich hinsichtlich mehrerer Kriterien klassifizieren, [71].
Jens Neubeck

Kapitel 3. Grundlagen

Zusammenfassung
Der Begriff Rollwiderstand wird in der Literatur mitunter unsauber bzw. uneinheitlich verwendet. Zur klaren Ein- und Abgrenzung des Rollwiderstandes soll kurz auf die diesbezüglich üblichen energetischen Betrachtungen eingegangen werden.
Jens Neubeck

Kapitel 4. Fahrversuche

Zusammenfassung
Im Rahmen der Arbeit wird ein Analyse- und Prognosewerkzeug erarbeitet, das – auf Basis realer Fahrversuche und Rollwiderstandsmessungen auf der Straße – abhängig von individuellen oder repräsentativen Fahr- und Streckenprofilen sowie Beladungssituationen die tatsächlichen Verbräuche unterschiedlicher Maßnahmen am Fahrzeug oder unterschiedlicher Reifen bewertet.
Jens Neubeck

Kapitel 5. Modellierung

Zusammenfassung
Die Ergebnisse aus dem Feldversuch im realen Güterfernverkehr sowie der Rollwiderstandsmessungen auf echten Fahrbahnen sollen in ein Reifenmodell überführt werden. Der Fokus dabei liegt auf der Modellierung des transienten thermischen Rollwiderstands in Abhängigkeit der Betriebs- und Umgebungsbedingungen. Das entwickelte thermische Nutzfahrzeugreifenmodell wird in eine vorhandene Gesamtfahrzeugsimulationsumgebung integriert, um aus gegebenen Fahr- und Streckenprofilen sowie Beladungssituationen realistische Rollwiderstände zu prognostizieren.
Jens Neubeck

Kapitel 6. Ergebnisse

Zusammenfassung
Die Gesamtfahrzeugsimulationsumgebung mit dem im Rahmen dieser Arbeit vorgestellten transienten thermischen Rollwiderstandsmodell ermöglicht eine Vielzahl detaillierter energetischer Betrachtungen.
Jens Neubeck

Kapitel 7. Schlussfolgerung und Ausblick

Zusammenfassung
Im Rahmen der vorliegenden Arbeit wurde ein teilempirisches thermisches Nutzfahrzeugreifenmodell zur Prognose realer transienter Rollwiderstandsverläufe vorgestellt. Das Modell wurde sowohl auf Basis einer groß angelegten Messkampagne im realen Güterfernverkehr als auch basierend auf Rollwiderstandsmessungen auf der Straße entwickelt und parametriert. Das transiente thermische Rollwiderstandsmodell wurde in ein Nutzfahrzeugreifenmodell eingebunden und in eine vorhandene Gesamtfahrzeugentwicklungsumgebung integriert.
Jens Neubeck

Backmatter

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