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Über dieses Buch

Der von Insidern hoch geschätzte WP Sebastian Hakelmacher schreibt diesen einzigartigen, zeitlos satirischen Wirtschaftsbestseller den Lesern aus dem Herzen, die noch den "größten Rest von Vernunft" besitzen: Topmanagern, Wirtschaftsprüfern, Aufsichtsräten, Spitzenfunktionären, Würdenträgern und denen, die das werden wollen. All diesen Unentbehrlichen bietet die allfällige Nachauflage des lange vergriffenen Originals "Vom Teen-Ager zum Man-Ager" zeitlos unverzichtbares Rüstzeug für ihre hochqualifizierte Tätigkeit und relaxtes Chillen im stressigen Alltag.

Die aktuelle 6. Auflage eignet sich bestens als gewitztes Geschenk für (Vorstands)Kollegen, Aufsichtsräte, Wirtschaftsprüfer, Berater, Wissenschaftler und Dozenten und wird auch Anwärtern auf derlei Positionen zum genüsslichen Edutainment wärmstens empfohlen.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Höhen und Tiefen des Managerdaseins

Frontmatter

Vom Teen-Ager zum Man-Ager

Die Entwicklung vom Teen-Ager zum Man-Ager ist die Emanzipation des Mannes, aber auch der Frau zur Führungskraft eines Unternehmens. Manager kann jeder werden; entweder durch eigenes Können oder durch die Dummheit der anderen. Nach der Ausbildung wird die berufliche Karriere bis zur (Früh-)Pensionierung durch das Peter-Prinzip geprägt: In der Hierarchie einer Organisation neigt jeder Beschäftigte dazu, bis zu seiner Stufe der Unfähigkeit aufzusteigen. Für den „viel versprechenden Führungsnachwuchs“ eines Unternehmens ist das der Aufstieg zum Man-Ager bis zum „Vers-Ager“.

Sebastian Hakelmacher

Die hohe Schule der Unternehmensplanung

Die unbedenkliche Nutzung zukunftsbezogener Informationen für unternehmerische Entscheidungen überfordert viele Topmanager. Dennoch entspricht sie einem unwiderstehlichen Drang hoch bezahlter Führungskader. Der Reiz der Planung liegt in der Möglichkeit, sie so kompliziert zu gestalten, dass sie ehrgeizige Führungskräfte zu weiterer Komplexsteigerung befähigt.

Sebastian Hakelmacher

Die Rechnungslegung von Spitzenleistungen

Das Primat der Rechnungslegung für Unternehmen aller Größen und Rechtsformen wird bisher uneingeschränkt nur von den Normengebern (Standardsetzer, Gesetzgeber), den Bilanzkontrolleuren (Abschlussprüfer, Enforcer) und von bilanzfesten Hochschullehrern eingefordert. Nach der Umsetzung der 4. und 7. EU-Richtlinie zur Harmonisierung der Rechnungslegung, der Übernahme der internationalen Rechnungslegungsgrundsätze in deutsches Recht und des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes ist die totale Rechnungslegung nicht mehr aufzuhalten. Alles deutet darauf hin, dass die Rechnungslegung die unternehmerische Kreativität weit mehr beflügelt als so banale Probleme wie Zahlungsfähigkeit oder Ertragslage des Unternehmens.

Sebastian Hakelmacher

Der optimale Pensionspunkt für Spitzenkräfte

Die optimale Pensionierung von Spitzenkräften ist ein generelles Problem, das einer allseits befriedigenden Lösung harrt. Kein Spitzenfunktionär will in Pension gehen; ihm reicht, wenn er sie bei Fälligkeit bekommt. Bei der hohen Stellung der Spitzenkräfte ist der Abgang leichter vermittelbar, wenn nicht von Pensionierung, sondern von „Eremitierung“ gesprochen wird.

Sebastian Hakelmacher

Treibjagd auf Topmanager und anderes Hochwild

Die Jagd auf große Tiere gilt seit jeher als faszinierendes Abenteuer. Jeder Großwildjäger ist stolz auf sich und auf seine exotischen Jagdtrophäen. Da die Jagd auf Elefanten nur wenigen Privilegierten offen steht, scheint die Jagd auf exzentrische Topmanager eine großartige Alternative zu sein.

Sebastian Hakelmacher

Unternehmensstrukturen und ihre Figuren

Frontmatter

Strategies follow Structures

Immer wieder erleben wir, dass scheinbar unerschütterliche Strukturen zerfallen. Auf der anderen Seite haben überholte Strukturen eine gefährlich lange Zerfalldauer, weil sie die schon länger schwelende Krise verbergen.

Sebastian Hakelmacher

Going Concern oder der Konzernierungsdrang

Obwohl Topmanager alles zuzutrauen ist, darf bezweifelt werden, dass sie schon einmal von dem „Going-Concern-Prinzip“ gehört haben. Dieser Ausdruck stammt aus dem Bilanzwesen, das sie nur als lästiges, leider notwendiges Instrument zur Berechnung von Tantiemen oder Bonifikationen betrachten. In seiner ursprünglichen Bedeutung heißt „going concern“ Forführung des Geschäfts oder Unternehmens.

Sebastian Hakelmacher

Hält die Holding, was von ihr zu halten ist?

Der modische Trend avantgardistischer Unternehmensstrategen zielt hinsichtlich moderner Organisationsformen unbeirrt auf die Holdinggesellschaft (nachfolgend kurz „Holding“ genannt). Sie wird von agilen Beratern als Patentlösung empfohlen, um mit der zunehmenden Dynamik der Umwelt fertig zu werden. Viele Unternehmen haben sich in den letzten Jahrzehnten der Holdingstruktur ergeben. Die Holding ist zum Inbegriff moderner Konzernführung geworden.

Sebastian Hakelmacher

Der Aufsichtsrat – ein sensibles Organ

Über die irdische Herkunft der Aufsichtsräte wird immer wieder gerätselt, da über ihr geheimnisvolles Wesen und Treiben wenig bekannt ist. Daher sollen mit der durch Takt gebotenen Ungenauigkeit nachfolgend die Ergebnisse mehrjähriger Forschungsarbeit über das unbekannte Wesen der Aufsichtsräte vorgestellt werden.

Sebastian Hakelmacher

Corporate Governance oder die korpulente Gouvernante

Moderne Wirtschaftswissenschaftler geben wirtschaftlichen Banalitäten ihre tiefere Bedeutung durch anglo-amerikanische Begriffe, die in immer kürzer werdenden Zyklen produziert und global vermarktet werden. Beliebt sind dabei Worte oder Worthülsen, die in den üblichen Wörterbüchern nicht zu finden sind und die jede wörtliche Übersetzung sinnlos erscheinen lassen.

Sebastian Hakelmacher

Shareholder’s Value oder der Wert des Aktionärs

Aktionär kann jeder werden, egal ob Banker oder Gewerkschaftsfunktionär, ob Topmanager oder Arbeiter. Man muss nur eine Aktie kaufen. Jede Bank wird dabei provisionspflichtig behilflich sein. Auch demjenigen, der nichts von der Börse versteht, gelingt der Aktienkauf zum überhöhten Kurs.

Sebastian Hakelmacher

Evolution der Wirtschaftsprüfung

Frontmatter

Neue Wege der Wirtschaftsprüfung (1969)

Auf der Fachtagung 1968 des Instituts der Wirtschaftsprüfer in Berlin sprach der Bundeswirtschaftsminister davon, dass in dem Pilgerzug der Wirtschaft in die goldenen 70er Jahre die Wirtschaftsprüfer dank ihrer besonderen Weihen einen hervorragenden Platz einnehmen werden, da ihnen seit jeher gestattet sei, im Allerheiligsten der Unternehmungen einzugehen. Es ist daher eine hohe Verpflichtung des Berufsstandes, auf diesem vorgezeichneten Weg würdevoll voranzuschreiten. Die folgenden Ausführungen setzen die Meilensteine für den fortschrittsträchtigen Pfad der Wirtschaftsprüfer in die Zukunft, die bereits verschiedentlich begonnen, in Einzelfällen sogar schon angefangen hat.

Sebastian Hakelmacher

Standortkalkulation für Wirtschaftsprüfer (1974)

Aufgrund zügelloser Indiskretionen lässt sich nicht länger leugnen, dass der Wirtschaftsprüfer wenigstens zeitweise auf dem Gebiet der Steuerberatung tätig ist. Daher müssen an dieser Stelle die in regelmäßigen Abständen diskutierten, aber stets illusorischen Steuerreformen angesprochen werden.

Sebastian Hakelmacher

Der integrierte Gesamt-Wirtschaftsprüfer (1980)

Der Beginn der 80er Jahre steht im Zeichen der Harmonisierung der Rechnungslegung in Europa und der entsprechenden nationalen Verformungsbemühungen. „Harmonisierung“ hat nichts mit „Gleichmacherei“ und nur wenig mit „Vereinheitlichung“ zu tun. Der aus der Musiklehre entlehnte Begriff „mit Begleitakkorden versehen“ bedeutet hier „komplexer gestalten, zur Komplikation führen“.

Sebastian Hakelmacher

Die bilanzielle Entsorgung für die 90er Jahre (1988)

Mit der Verformung der vierten und siebten EG-Leidlinie zur Dämonisierung der Rechnungslegung in deutsches Recht ist die Wende zur rechnungslegenden Marktwirtschaft weitgehend vollzogen. Angesichts der erstmals zum 31.12.1987 anzuwendenden neuen Vorschriften, die etwa 300.000 Kapitalgesellschaften treffen, fordern weitblickende Politiker anstelle nicht finanzierbarer Konjunkturprogramme solide Inventurprogramme. Sie werden bestärkt durch aktuelle Vorstellungen, dass reale Kostensteigerungen nicht durch Produktivitätszuwächse, sondern durch einen höheren Bürokratisierungsgrad kompensiert werden müssen.

Sebastian Hakelmacher

Wirtschaftsprüfung 2000 – Risiken und Chancen für Wirtschaftsprüfer ohne Furcht und Tadel (1995)

Die rasanten Umweltveränderungen am Ende des zweiten Jahrtausends unserer Zeitrechnung fordern in der Wirtschaftsprüfung erhöhte Wachsamkeit und vorausschauendes Denken. Wirtschaftsprüfer, die über den nächsten Abschlussstichtag hinauszublicken vermögen, müssen sich intensiver als bisher über die Zukunft ihres Standes Gedanken machen. Der aufgeweckte Berufsangehörige muss tapfer der Versuchung widerstehen, in der Geborgenheit von Bilanzrecht und Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung dem Phlegma und der Selbstgenügsamkeit zu verfallen.

Sebastian Hakelmacher

Aktuelle Umtriebe bei Corporate Governance und Rechnungslegung (2004)

Die Frequenz großer Bilanz- und Managementskandale hat wie die Häufigkeit von Naturkatastrophen in den letzten Jahren erheblich zugenommen. Die Abwehrmaßnahmen gegen solche Desaster sind die gleichen. Konferenzen, Entschließungen und Verhaltensgrundsätze sollen beiden Übeln Einhalt gebieten, erreichen aber stets einen hohen Grad von Wirkungslosigkeit. Die Parallelität der Erscheinungen gab Anlass zu der Vermutung, dass Klimaveränderung und Fehlverhalten von Topleuten zusammenhängen.

Sebastian Hakelmacher

Meisterstücke der Wirtschaftsprüfung

Frontmatter

Der Prüfungsbericht als sprachliches Kunstwerk

Die Krönung deutscher Prüfungskunst ist der Bericht des Wirtschaftsprüfers über die Prüfung des Jahresabschlusses. Der Prüfungsbericht wird auch als der konstruktive Teil der Prüfung bezeichnet. Er hat eine altbewährte Tradition. Über Generationen wurde der Prüfungsbericht von Jahr zu Jahr fortgeschrieben; lediglich unvermeidbare Kleinigkeiten, wie z. B. der jeweils aktuelle Bilanzstichtag, wurden verändert.

Sebastian Hakelmacher

Zustände der professionellen Unternehmensbewertung

Neben dem Schreiben von Spesen- und Honorarabrechnungen sieht sich der Wirtschaftsprüfer „nahezu täglich mit der Aufgabenstellung konfrontiert, ganze Unternehmen oder deren Teile zu bewerten”. Nur wenige Wirtschaftsprüfer machen sich darüber Gedanken, dass sich immer mehr berufsfremde Personen und Institutionen an die Unternehmensbewertung heranwagen. Dem Verfasser sind Einzelbeispiele bekannt, in denen auf die Hinzuziehung von Wirtschaftsprüfern zur Bewertung von Unternehmen bedenkenlos (!) verzichtet wurde.

Sebastian Hakelmacher

Vom simplen Jahresabschluss zur anspruchsvollen Kapitalflussrechnung

Den „aristokratischen Berufsanforderungen“ an den Wirtschaftsprüfer konnte der simple Jahresabschluss auf die Dauer nicht genügen. In kühner Konsequenz wurde die Kapitalflussrechnung als eindrucksvolle Ergänzung des Jahresabschlusses entwickelt und propagiert. Dieser Exzess wurde bereits 1977/78 sowohl vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) als auch vom International Accounting Standards Committee (lASC) sanktioniert, ohne dass dem Unverständnis einer solchen Erweiterung des Jahres- und Konzernabschlusses wesentlicher Abbruch getan wurde.

Sebastian Hakelmacher

Unternehmensberatung tut not!

Wenn die Zahl der Topmanager die Zahl der Kunden zu übersteigen droht, überwindet der Spitzenmanager die Zurückhaltung, die er seinem hohen Amt schuldig zu sein glaubt. Mit sicherem Gespür für eine bevorstehende Katastrophe schaltet er plötzlich ihm kongenial erscheinende Unternehmensberater ein.

Sebastian Hakelmacher

Backmatter

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