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Über dieses Buch

Der von Insidern hoch geschätzte WP Sebastian Hakelmacher schreibt diesen einzigartigen, zeitlos satirischen Wirtschaftsbestseller den Lesern aus dem Herzen, die noch den "größten Rest von Vernunft" besitzen: Topmanagern, Wirtschaftsprüfern, Aufsichtsräten, Spitzenfunktionären, Würdenträgern und denen, die so etwas werden wollen. All diesen Unentbehrlichen bietet er unvergleichliches Rüstzeug für ihre hochqualifizierte Tätigkeit und gewitztes Chillen vom zehrenden Business-Stress.

Die upgedatete 7. Auflage hat die Themen "zahlenlose Rechenschaftslegung" und "neue Bürden für den Aufsichtsrat" im Gepäck, während sie die Corporate Governance "revisited". Dieses Buch eignet sich bestens als anregende Gabe für (Vorstands)Kollegen, Aufsichtsräte, Wirtschaftsprüfer, Berater, Wissenschaftler und Dozenten und wird auch Anwärtern auf derlei Positionen wärmstens zum genüsslichen Edutainment empfohlen.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Höhen und Tiefen des Managerdaseins

Frontmatter

1. Vom Teen-Ager zum Man-Ager

Zusammenfassung
Die Entwicklung vom Teen-Ager zum Man-Ager ist die Emanzipation des Mannes zur Führungskraft eines Unternehmens. Sie beginnt nach Lehre oder Studium mit dem Einstieg in ein Unternehmen oder eine andere hierarchisch gegliederte Institution. Nach dem Start als Assistent, Volontär, Angestellter, Arbeiter oder Beamtenanwärter kann jeder Manager werden; entweder durch eigenes Können oder durch die Dummheit der anderen. Auch Frauen steht dieser Werdegang offen.
Sebastian Hakelmacher

2. Die hohe Schule der Unternehmensplanung

Zusammenfassung
Die unbedenkliche Nutzung zukunftsbezogener Informationen für unternehmerische Entscheidungen entspricht einem unwiderstehlichen Drang hoch bezahlter Führungskader. Der Reiz ihrer Zusammenstellung in der Unternehmensplanung liegt in der Chance, sie so kompliziert zu darzustellen, dass sie ehrgeizigen Führungskräften zur Pflege und Steigerung ihrer Komplexe dient.
Sebastian Hakelmacher

3. Die Rechnungslegung von Spitzenleistungen

Zusammenfassung
Das Primat der Rechnungslegung für Unternehmen aller Größen und Rechtsformen wird uneingeschränkt von den Normengebern (Standardsetzer, Gesetzgeber), den Bilanzkontrolleuren (Abschlussprüfer, Enforcer) und bilanzfesten Hochschullehrern eingefordert. Alles deutet darauf hin, dass die Rechnungslegung die unternehmerische Kreativität weit mehr beflügelt als so banale Probleme wie Zahlungsfähigkeit oder Ertragslage des Unternehmens.
Sebastian Hakelmacher

4. Zahlenlose Rechenschaftslegung

Zusammenfassung
In den letzten Jahren wurde die Rechnungslegung der Unternehmen und Konzerne immer mehr um zahlenlose und unberechenbare Elemente erweitert. Leidtragende dieser Blähungen des Financial Reporting sind derzeit nur große Kapitalgesellschaften mit Kapitalmarktzugang, doch lehrt die Erfahrung, dass nach relativ kurzer Zeit die übrigen Unternehmen von solchen Vapeurs angesteckt werden.
Sebastian Hakelmacher

5. Der optimale Pensionspunkt für Spitzenkräfte

Zusammenfassung
Die optimale Pensionierung von Spitzenkräften ist ein generelles Problem, das seit Jahrzehnten einer allseits befriedigenden Lösung harrt. Kein Spitzenfunktionär spürt das Bedürfnis rechtzeitig in Pension zu gehen, erwartet aber, dass er sie bei Fälligkeit bekommt. Der folgende Beitrag zeigt Lösungsansätze.
Sebastian Hakelmacher

6. Treibjagd auf Topmanager und anderes Hochwild

Zusammenfassung
Die Jagd auf große Tiere gilt seit jeher als faszinierendes Abenteuer. Jeder Großwildjäger ist stolz auf sich und auf seine exotischen Jagdtrophäen. Da die Jagd auf Elefanten nur wenigen Privilegierten offen steht, scheint die Jagd auf exzentrische Topmanager eine volkstümliche Alternative zu sein.
Sebastian Hakelmacher

Unternehmensstrukturen und ihre Figuren

Frontmatter

7. Strategies Follow Structures

Zusammenfassung
Zur Festigung und Renovierung überholter Strukturen werden vielfältige Strategien propagiert, die sich allerdings mit den gegebenen Unternehmensstrukturen kaum realisieren lassen. Für den Praktiker steht fest: Strukturen ändern sich nur im Katastrophenfall.
Sebastian Hakelmacher

8. Going Concern oder der Konzernierungsdrang

Zusammenfassung
Obwohl Topmanagern alles zuzutrauen ist, darf bezweifelt werden, dass ihnen das „Going-Concern-Prinzip“ in seiner ursprünglichen Bedeutung geläufig ist. Spitzenmanager interpretieren es gebrauchsgerecht als permanente Aufforderung zur Konzernbildung.
Sebastian Hakelmacher

9. Hält die Holding, was von ihr zu halten ist?

Zusammenfassung
Der modische Trend avantgardistischer Unternehmensstrategen zielt bei ersten Ansätzen einer Konzernbildung unbeirrt auf die Holdinggesellschaft (nachfolgend kurz „Holding“ genannt). Sie wird von Unternehmensberatern unterschiedlicher Couleur als Patentlösung für eine zeitgemäße Konzernspitze empfohlen.
Sebastian Hakelmacher

10. Der Aufsichtsrat – ein sensibles Organ

Zusammenfassung
Über die irdische Herkunft der Aufsichtsräte wird immer wieder gerätselt, da über ihr geheimnisvolles Wesen und Treiben wenig bekannt ist. Mit der durch Takt gebotenen Ungenauigkeit werden hier die Ergebnisse mehrjähriger Forschungsarbeit über das unbekannte Wesen der Aufsichtsräte vorgestellt.
Sebastian Hakelmacher

11. Neue Bürden für Aufsichtsräte

Zusammenfassung
Die Umsetzung der zweiten Europäischen Aktionärsrechte-Richtlinie und die jüngste Reformierung des Deutschen Corpoarte Governance Kodex laden den Aufsichtsräten neue Bürden auf.
Sebastian Hakelmacher

12. Corporate Governance oder die korpulente Gouvernante

Zusammenfassung
Moderne Wirtschaftswissenschaftler geben wirtschaftlichen Banalitäten ihre tiefere Bedeutsamkeit durch anglo-amerikanische Begriffe, die in immer kürzer werdenden Zyklen produziert und global vermarktet werden. Ein solcher Glücksfall ist der Begriff „Corporate Governance“.
Sebastian Hakelmacher

13. Shareholder’s Value oder der Wert des Aktionärs

Zusammenfassung
Während die Aktien an der Börse regelmäßig bewertet und ihre Kurse veröffentlicht werden, ist die Wertschätzung ihrer Halter oder Inhaber kein öffentlich diskutiertes Thema. Der folgende Beitrag versucht, sich der offenen Problematik differenziert zu nähern.
Sebastian Hakelmacher

Evolution der Wirtschaftsprüfung

Frontmatter

14. Neue Wege der Wirtschaftsprüfung (1969)

Zusammenfassung
Auf der Fachtagung 1968 des Instituts der Wirtschaftsprüfer in Berlin sprach der Bundeswirtschaftsminister davon, dass in dem Pilgerzug der Wirtschaft in die goldenen 70er-Jahre die Wirtschaftsprüfer einen hervorragenden Platz einnehmen werden, da ihnen seit jeher gestattet sei, im Allerheiligsten der Unternehmungen einzugehen. Die folgenden Ausführungen setzen die Meilensteine für den fortschrittsträchtigen Pfad der Wirtschaftsprüfer in die Zukunft, die bereits verschiedentlich begonnen, in Einzelfällen sogar schon angefangen hat.
Sebastian Hakelmacher

15. Standortkalkulation für Wirtschaftsprüfer (1974)

Zusammenfassung
Aufgrund zügelloser Indiskretionen lässt sich nicht länger leugnen, dass Wirtschaftsprüfer wenigstens zeitweise auf dem Gebiet der Steuerberatung tätig sind. Daher müssen an dieser Stelle die in regelmäßigen Abständen diskutierten, aber stets illusorischen Steuerreformen angesprochen werden.
Sebastian Hakelmacher

16. Der integrierte Gesamt-Wirtschaftsprüfer (1980)

Zusammenfassung
Der Beginn der 80er-Jahre steht im Zeichen der Harmonisierung der Rechnungslegung in Europa und der entsprechenden nationalen Verformungsbemühungen. „Harmonisierung“ hat nichts mit „Gleichmacherei“ und nur wenig mit „Vereinheitlichung“ zu tun. Der aus der Musiklehre entlehnte Begriff „mit Begleitakkorden versehen“ bedeutet hier „komplexer gestalten, zur Komplikation führen“.
Sebastian Hakelmacher

17. Die bilanzielle Entsorgung für die 90er-Jahre (1988)

Zusammenfassung
Mit der Verformung der vierten und siebten EG-Leidlinie zur Dämonisierung der Rechnungslegung in deutsches Recht ist die Wende zur rechnungslegenden Marktwirtschaft weitgehend vollzogen. Angesichts der erstmals zum 31.12.1987 anzuwendenden neuen Vorschriften des Bilanzrichtliniengesetzes (BiRiLiG), die etwa 300.000 Kapitalgesellschaften treffen, fordern weitblickende Politiker anstelle nicht finanzierbarer Konjunkturprogramme solide Inventurprogramme.
Sebastian Hakelmacher

18. Wirtschaftsprüfung 2000 – Risiken und Chancen für Wirtschaftsprüfer ohne Furcht und Tadel (1995)

Zusammenfassung
Die rasanten Umweltveränderungen am Ende des zweiten Jahrtausends unserer Zeitrechnung fordern in der Wirtschaftsprüfung erhöhte Wachsamkeit und vorausschauendes Denken. Wirtschaftsprüfer, die über den nächsten Abschlussstichtag hinauszublicken vermögen, müssen sich intensiver als bisher über die Zukunft ihres Berufsstandes Gedanken machen.
Sebastian Hakelmacher

19. Aktuelle Umtriebe bei Corporate Governance und Rechnungslegung (2004)

Zusammenfassung
Die Frequenz großer Bilanz- und Managementskandale hat wie die Häufigkeit von Naturkatastrophen in den letzten Jahren erheblich zugenommen. Vorgestellt werden Entschließungen und Verhaltensgrundsätze, die beiden Übeln Einhalt gebieten sollen. Behandelt werden auch die Arten der Rechnungsleger und die ominöse Welt der IFRS.
Sebastian Hakelmacher

Meisterwerke der Wirtschaftsprüfung

Frontmatter

20. Der Prüfungsbericht als sprachliches Kunstwerk

Zusammenfassung
Die Krönung deutscher Prüfungskunst ist der Bericht des Wirtschaftsprüfers über die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Der Prüfungsbericht wird auch als der konstruktive Teil der Prüfung bezeichnet und strotzt vor altbewährter Tradition.
Sebastian Hakelmacher

21. Zustände der professionellen Unternehmensbewertung

Zusammenfassung
Neben dem Schreiben von Spesen- und Honorarabrechnungen sieht sich der Wirtschaftsprüfer „nahezu täglich mit der Aufgabenstellung konfrontiert, ganze Unternehmen oder deren Teile zu bewerten“. Deshalb wird dieses wichtige Tätigkeitsfeld hier näher behandelt. Auffalend ist, dass sich immer mehr berufsfremde Personen und Institutionen an die Unternehmensbewertung heranwagen.
Sebastian Hakelmacher

22. Vom simplen Jahresabschluss zur anspruchsvollen Kapitalflussrechnung

Zusammenfassung
Den „aristokratischen Berufsanforderungen“ an den Wirtschaftsprüfer konnte der simple Jahresabschluss auf die Dauer nicht genügen. Daher wurde die Kapitalflussrechnung als eindrucksvolle Ergänzung des Jahresabschlusses entwickelt und propagiert.
Sebastian Hakelmacher

23. Unternehmensberatung tut not!

Zusammenfassung
Wenn die Zahl der Topmanager die Zahl der Kunden zu übersteigen droht, überwindet der Spitzenmanager die souveräne Zurückhaltung, die er seinem hohen Amt schuldig zu sein glaubt. In meist zu später Vorahnung einer sich anbahnenden Katastrophe schaltet er ihm kongenial erscheinende Unternehmensberater ein.
Sebastian Hakelmacher

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