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Über dieses Buch

Ausgehend von der Überlegung, dass sich die positionsstrukturelle Sonderrolle des Torhüters am deutlichsten dort auswirkt und zu erkennen gibt, wo das Fußballspielen tagtäglich und von Berufs wegen betrieben wird, beschäftigt sich der Autor mit der Lebenswirklichkeit von Profitorstehern. Auf der empirischen Datenmaterialgrundlage von autobiographisch-narrativen Interviews, Buch-Autobiographien und Trainingsbeobachtungen wird angestrebt, den Leser für die Positionsrolle des Torwarts im Fußballspiel und die Existenzrahmenbedingungen von Berufstorleuten zu sensibilisieren.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Einführung

Zusammenfassung
Weil es mir aufs Ganze gesehen wichtig erscheint, möchte ich im Zuge meiner Vorbemerkungen als Erstes auf den forschungslogischen Rahmen der vorliegenden Dissertationsschrift zu sprechen kommen.
Dominik Rossol

Kapitel 2. Der thematische Bezugsrahmen des Torhüter-Projekts

Zusammenfassung
„Fußball ist unser Leben, denn König Fußball regiert die Welt“, so heißt es im WM-Lied der deutschen Fußball-Nationalmannschaft anlässlich der Weltmeisterschaft 1974 in Deutschland. Auch wenn diese Zeile sicherlich mit scherzhafter Absicht im Hinblick auf die teils sehr ausgeprägte Fußballbegeisterung vieler Menschen in Deutschland und dem Rest der Welt gedichtet wurde, so ist an dieser Phrase duchaus etwas Wahres dran. Fußball ist nach wie vor eine der beliebtesten und verbreitetsten Sportarten weltweit: Wenn man den offiziellen Zahlen des Fußball-Weltverbandes FIFA glauben darf, spielen über 270 Mio.
Dominik Rossol

Kapitel 3. Die methodologische Ausgangsperspektive

Zusammenfassung
Bei der Auswahl des forschungsmethodischen Rahmens ist eine pragmatische Zweck- und Nutzenabwägung handlungsleitend gewesen. In Verbindung mit der grundlegenden Forschungsidee, die Positionsrolle des Torwarts sensibilisieren (und einer sozialwissenschaftlichen Untersuchung unterziehen) zu wollen, waren folgende Vorüberlegungen maßgeblich.
Dominik Rossol

Kapitel 4. Der praktische Forschungseinstieg

Zusammenfassung
Grundsätzlich orientierte ich mich im Zuge der Datenerhebung daran, ein möglichst breites Spektrum an aussagekräftigen narrativen Interviews mit ehemaligen Torleuten aus dem Profifußball zusammenzutragen. In Anlehnung an die von Glaser und Strauss (2005/ 1967) im Rahmen der Grounded Theory postulierten Prinzipien des „theoretical sampling“ war ich dabei bestrebt, den Prozess der Datenerhebung möglichst flexibel zu strukturieren.
Dominik Rossol

Kapitel 5. Analysen autobiograpisch-narrativer Interviews

Zusammenfassung
Die Kontaktherstellung zum Informanten stellte einen kleinen Sonderfall dar. Die Idee zur Dialogaufnahme fand nicht im Zuge der üblichen, gezielt ausgerichteten Sichtung von möglichen Gesprächspartnern in einschlägigen Informationsquellen zum Fußball statt. Der Anstoß zur Idee, Tim zu kontaktieren, wurde vielmehr zufällig durch einen ehemaligen Studienkollegen initiiert, der mir, als er von meinem Projekt hörte, mitteilte, dass er jemanden kenne, der mir vielleicht als Informant zur Verfügung stehen würde.
Dominik Rossol

Kapitel 6. Triangulation empirischer Datenmaterialsorten

Zusammenfassung
Nachdem der empirische Erkenntnisentwicklungsprozess über die analytische Auseinandersetzung mit den narrativen Interviews grundlegend entfaltet worden war und auf diesem Wege bereits wichtige Ergebniskategorien hatten entworfen werden können, ergab sich alsbald die Möglichkeit zur Prüfung und Spezifizierung dieser Befunde durch das Hinzuziehen von weiteren Datenmaterialsorten und entsprechender Analysen. In neueren Publikationen zum soziologischen Methodenkanon wird ein solches Vorgehen als „Triangulation“ bezeichnet.
Dominik Rossol

Kapitel 7. Ergebniskapitel: Anordnung der ermittelten Befunde

Zusammenfassung
Das Ziel eines Forschungsvorhabens, welches nach den Verfahrensleitlinien der Grounded Theory durchgeführt wird, besteht in der Konstruktion eines „theoretischen Modells“ resp. einer „theoretischen Skizze“ (Mey und Mruck, 2007, S. 29). In den beiden vorangegangenen Kapiteln wurde dargelegt, wie sich aus der detaillierten Analyse von Einzelfällen zu abstrahierten Aussagen gelangen lässt.
Dominik Rossol

Kapitel 8. Schlussworte

Zusammenfassung
Die vorliegende Untersuchung hat sich mit spezifischen Lebenserfahrungen und Deutungsmustern von Torhütern im Profifußball befasst. Es wurde hierbei sowohl auf ihren berufsbiographischen Werdegang als auch auf handlungspraxisbezogene Problembereiche (in Spiel und Training) eingegangen. Auch die Herausforderungen bei der Identitätsarbeit (angesichts der strukturellen Rahmenbedingungen im sozialen Feld des Profifußballs) wurden gezielt beleuchtet.
Dominik Rossol

Backmatter

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