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Über dieses Buch

Das Lehrbuch zeigt anhand praxisnaher Beispiele, wie Touristik-Unternehmen ihr betriebliches Rechnungswesen gestalten können. Es erklärt alle wichtigen Hintergründe, um das Management-Accounting zu verstehen und in der Praxis optimal umzusetzen.

Kernstück der 2. Auflage ist die vollständige Neugestaltung des Kapitels zur Kostenarten- und Abgrenzungsrechnung mitsamt der zugehörigen Aufgaben und Lösungen. In der Praxis ist zu beobachten, dass finanzielles und betriebliches Rechnungswesen immer näher zusammenrücken. So wurde die Überleitungsrechnung vom Unternehmens- zum Betriebserfolg als Ausgangspunkt gewählt und die kalkulatorischen Kostenarten wurden jetzt in diesen Rahmen eingeordnet.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Blindflug mit dem Jumbo-Jet? – Die Bedeutung des betrieblichen Rechnungswesens in der Touristik

Ziel des betrieblichen Rechnungswesens ist es, Informationen bereitzustellen um Managemententscheidungen zu unterstützen. Dabei ist der gesamte Managementprozess (Planung, Durchführung, Kontrolle und Reaktion bei Abweichungen) angesprochen.
Das vorliegende Buch zeigt wie Touristikunternehmen ihre Zahlen aufbereiten müssen, um derartige Fragen beantworten zu können. Dazu wird die gesamte Breite des betrieblichen Rechnungswesens (Kostenarten-, -stellen und -trägerrechnung mit Voll- und Teilkosten) so wie sie sich in den letzten 50 Jahren in Industrieunternehmen entwickelt hat auf die Situation touristischer Dienstleistungsunternehmen angewendet.
Christoph Benz

2. Die Datenbasis: Finanzielles Rechnungswesen

Da das finanzielle Rechnungswesen die Hauptdatenbasis für das betriebliche Rechnungswesen darstellt, sind die im Kapitel 2 kurz rekapitulierten Grundkenntnisse zu diesem Thema unabdingbare Voraussetzung für die folgenden Darstellungen. Da das vorliegende Buch ausschließlich auf das betriebliche Rechnungswesen fokussiert ist wird dabei auf landesspezifische Besonderheiten und Regelungen für einzelne Rechtsformen genauso wenig eingegangen wie auf tiefergehende Details von Bilanz- und Erfolgsrechnung. Hierzu wird auf die entsprechende Fachliteratur zum finanziellen Rechnungswesen verwiesen.
Christoph Benz

3. Der Einstieg: Einfache Kalkulationsverfahren

Im Vordergrund von Kapitel 3 stehen die Leistungen unterschiedlicher, eher einfach strukturierter, touristischer Dienstleistungsunternehmen (von der Skischule bis zum Campingplatz) und Methoden wie der Erfolg den diese Leistungen erzielen kalkuliert werden kann. Das Vorgehen zur Divisions- und Äquivalenzziffernkalkulation sowie einfache Break-Even Rechnungen werden gezeigt.
Christoph Benz

4. Rechtlich korrekt versus operativ zweckmässig: Abgrenzungsrechnungen

Da die im Kapitel 3 dargestellten Methoden eher den Charakter punktueller Analysen als den eines integrierten Systems haben, wird im vierten Kapitel gezeigt, wie finanzielles und betriebliches Rechnungswesen zusammenhängen und wie der durch touristische Geschäftstätigkeit erzielte Erfolg von eventuellen weiteren Erfolgsbestandteilen, die nichts mit der Hauptgeschäftstätigkeit zu tun haben (z.B. Erfolg aus Wertpapiergeschäften), separiert werden kann.
Christoph Benz

5. Komplexe Strukturen benötigen komplexe Modelle: Innerbetriebliche Leistungsverflechtungen

Kapitel 5 stellet dar, wie größere, in mehrere Abteilungen strukturierte Unternehmen den Erfolgsbeitrag der einzelnen Unternehmensteile transparent machen und damit beeinflussen können.
Christoph Benz

6. Aus der Vergangenheit in die Zukunft: Planungsrechnungen

Da im betrieblichen Rechnungswesen Vorhersagen über zukünftige Entwicklungen wichtiger sind als die exakte Dokumentation von Vergangenheitszahlen, zeigt Kapitel 6 wie Prognosen über Kosten- und Erlösverläufe angestellt werden und daraus Entscheidungen abgeleitet werden können.
Christoph Benz

7. Systematisch automatisch: Organisation des betrieblichen Rechnungswesens

Falls typische Fragestellungen an das betriebliche Rechnungswesen nicht nur punktuell und sporadisch beantwortet werden sollen, sondern das betreffende Unternehmen eine Größe erreicht hat die nach einer systematischen Verarbeitung von Betriebsdaten im Sinne einer „Single source of the truth“ verlangt, wird in Kapitel 7 gezeigt, wie ein solches System aufzubauen und zu betreiben ist.
Christoph Benz

Backmatter

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