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2022 | OriginalPaper | Buchkapitel

3. Traditionelle Printmedien und Social Media (YouTube): eine Beschreibung

verfasst von: Martin Fensch

Erschienen in: News und Fake News zum Thema Impfen

Verlag: Springer Fachmedien Wiesbaden

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Zusammenfassung

Die Nutzung des Internets als Medium zur breiten Informationsvermittlung hat zu erheblichen Veränderungen der Mediennutzung geführt. Printerzeugnisse haben dramatisch an Reichweiten verloren und diesen Bedeutungsverlust auch durch E-Paper-Ausgaben nicht ausgleichen können. Auf noch immer hohem Nutzungsniveau haben zuletzt auch klassische Fernseh- und Radioangebote Einbußen erfahren. Diese Entwicklung spiegelt sich auch in der Verteilung von Werbeeinnahmen auf die unterschiedlichen Werbeträger. Hier haben Internet basierte Werbeformen die Führung übernommen. In der Kategorie „Bewegtbild“ hat YouTube neben dem klassischen Fernsehen und Streamingdiensten insbesondere bei jüngeren Nutzern eine führende Rolle eingenommen. Der Wettbewerb um Nutzer und Werbeinnahmen verläuft heute zwischen Journalismus und neuen Medien. Letztere produzieren die Aufmerksamkeit, die sie an Werbekunden verkaufen, zu niedrigeren Kosten und können sie flexibler und zielgenauer anbieten sowie technisch (bei YouTube zum Beispiel über das Empfehlungssystem) optimieren.
Fußnoten
2
Exemplarisch: W. Janisch (2019); C. v. Au (2019).
 
3
Siehe Ausführungen zum Schichtenmodell in Abschnitt 2.​2.​1.​2
 
Metadaten
Titel
Traditionelle Printmedien und Social Media (YouTube): eine Beschreibung
verfasst von
Martin Fensch
Copyright-Jahr
2022
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-658-38032-8_3