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Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Einführung in die Problemstellung

1. Einführung in die Problemstellung

Zusammenfassung
“Vor dem Hintergrund des rapide zunehmenden Innovationsdrucks mit steigender Anbieteranzahl und immer kürzer werdenden Produktlebenszyklen kommt der Nutzung neuer technologischer Möglichkeiten wettbewerbsentscheidende Bedeutung zu
Das Ausschöpfen der technologischen Wissensbasis erweist sich als überaus wichtiger Standortfaktor. Eine geeignete Organisation des Wissens- und Technologietransfers aus Wissenschaft und Forschung in die industrielle Anwendung entwickelt sich daher zu einem Schlüsselfaktor für die Aufrechterhaltung unserer Wettbewerbsfähigkeit.”1
Michael Auer

Theorie: Technologietransfer und Unternehmertum

2. Theoretische Grundlagen

Zusammenfassung
Im folgenden werden Arbeitsdefinitionen zum Technologietransfer abgeleitet. Ferner wird die besondere Bedeutung von Effizienz und Effektivität im Technologietransfer und die prinzipielle Eignung der Organisation des Technologietransfers diskutiert.
Michael Auer

3. Hypothesen der Untersuchung

Zusammenfassung
Das theoretisch fundierte und auch auf Basis qualitativer Techniken entwickelte TUNtum-Modell bedarf einer empirischen Überprüfung. Die hierfür verwendeten Vermutungen bezüglich der Erfolgsfaktoren im TUNtum-Modell werden im folgenden nun bezüglich ihrer Existenz und ihrer Wirkung explizit als einzelne Hypothesen erläutert und anschließend im Hypothesensystem der Untersuchung zusammengefaßt.
Michael Auer

Empirie: Umsetzungserfolg von Technologien durch TUNtum

4. Methodische Grundlagen und Basisdaten der Untersuchung

Zusammenfassung
Ziel der empirischen Untersuchung ist es, die in den Hypothesen enthaltenen Beziehungen und Wirkungsrichtungen sowie die Existenz der vermuteten Voraussetzungen, Aktivitäten und Qualität der Organisation zu überprüfen. Zur Erhebung der Primärdaten dient ein eigens entwickelter, standardisierter Fragebogen, der wie folgt aufgebaut ist:
A
Umfeld und persönliche Gegebenheiten
Im ersten Teil des Fragebogens wird der Respondent nach dem Ausmaß des Vorhandenseins seiner Kompetenzen gefragt. Daran anschließend folgen Fragen zu seinem persönlichen Umfeld (z.B. sein persönlicher Markt und übergeordnetes System), zur Zeit (die ihm zur Verfügung steht) und zur Finanzierung des Unternehmens.
 
B
Persönliche Ziele und Einstellungen
Im zweiten Teil des Fragebogens wird nach dem Ausmaß des Vorhandenseins der persönlichen Motive (Unternehmermotive, Transfermotive) und nach der Bereitschaft zur Übernahme von Risiko und Verantwortung sowie zum Commitment befragt.
 
C
Persönliche Aktivitäten
Die unternehmerischen Aktivitäten (die sich im Rahmen dieser Arbeit aus Initialisieren, Kombinieren und Durchsetzen zusammensetzen) werden im dritten Teil des Fragebogens nach Existenz und Ausmaß abgefragt. Aufgrund eines explorativen Interesses wird hier auch explizit nach den Werbeausgaben und -instrumenten gefragt.
 
D
Organisation des Transfers
Im vierten Teil des Fragebogens werden Fragen zur Charakterisierung der Transferorganisation (d.h. des Transferunternehmens) gestellt. Zunächst wird nach der Netzwerkverflechtung (getrennt nach Know-how- und Multiplikatorennetz) sowie der Netzwerkkompetenz des Unternehmens gefragt. Daran schließen sich Fragen zur strategischen Grundhaltung und zur Organisationskultur des Unternehmens an. Ist aus Sicht des Respondenten kein Mitarbeiter vorhanden, dann ist für diesen Fall ein bedingter Sprung im Fragebogen vorgesehen. Vor dem Sprung wird eine Teilfrage zur Struktur (Ressourcen: verfügbares Equipment) gestellt. Nur im Falle “Mitarbeiter vorhanden” sind die weiteren Fragen zur Struktur (Ressourcen: Mitarbeiter, Kommunikation) und zum Anreizsystem zu beantworten. Ansonsten soll direkt auf die letzte Teilfrage zur Struktur (Ordnung) gesprungen werden.
 
E
Erfolgsmaße und -einschätzungen
Im letzten Teil des Fragebogens wird der Respondent nach dem Ausmaß der Erreichung seiner Ziele und die Ziele des Unternehmens befragt. Die Gliederung der Ziele nach Unternehmen, Kunden und Vorsprung sind für den Respondenten nicht direkt ersichtlich.
 
Michael Auer

5. Operationalisierung der Konstrukte

Zusammenfassung
Da die Elemente des TUNtum-Modells nicht direkt meßbar sind, bedarf es Konstruktionen zur indirekten Messung342. Diese Konstruktionen beinhalten Subkonstruktionen, Faktoren und Indikatoren, deren konkrete, auf den Untersuchungsgegenstand bezogene Operationalisierungen im folgenden vorgestellt werden. Zum besseren Verständnis wird jeweils die Fragestellung und die Antwortskala mit aufgeführt. Die Operationalisierung basiert auf den hier zugrunde liegenden Theorien, den Befunden der Vorstudie, den vorgestellten Elementen des Modells und anderen relevanten, bereits zitierten Arbeiten des Institutes für Angewandte Betriebswirtschaftslehre und Unternehmensführung der Universität Karlsruhe.
Michael Auer

6. Empirische Befunde zum TUNtum-Modell

Zusammenfassung
Allgemein kann als vorweg genommene Zusammenfassung der empirischen Befunde festgestellt werden, daß die zur Überprüfung der Einflußgrößen und deren Wirkungsrichtung eingesetzten Regressionsanalysen alle Hypothesen stützen. Damit ergibt sich folgendes Aussagensystem (vgl. Tabelle 6.1)
Michael Auer

7. Weiterführende Befunde

Zusammenfassung
Aus den vorliegenden Daten ergeben sich weitere, interessante Befunde, von denen in den nachfolgenden Kapiteln einige wesentliche vorgestellt werden. Insbesondere die hier untersuchten Regressionsmodelle liefern weitere Aufschlüsse über die Validität der bislang vorgestellten Befunde.
Michael Auer

8. Schlußbetrachtung

Zusammenfassung
Die effektive und effiziente Umsetzung von Technologien der Wissensbasis in industrielle Anwendung bedarf geeigneter Organisationen und Formen des Transfers. Mit dem im Rahmen dieser Arbeit neu entwickelten TUNtums (TransferUNternehmertums) steht ein empirisch am Beispiel der Transferzentren der Steinbeis-Stiftung getestetes Modell für eine geeignete Organisation des effizienten und effektiven Technologietransfers zur Verfügung. Von zentraler Bedeutung ist hierbei das auch im Akronym heraus gehobene Tun; es prägt sowohl das Schaffen und Beschaffen als auch das Umsetzen der Technologien bzw. des Wissens. Schon Johann Wolfgang von Goethe formulierte in Bezug auf das konkrete Umsetzen von Wissen:
Es ist nicht genug, zu wissen, man muß auch anwenden. Es ist nicht genug, zu wollen, man muß auch tun.”
Michael Auer

Backmatter

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