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Unternehmen holen Interim Manager als Change-Feuerwehr

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Transformationsprozesse stellen Unternehmen vor hohe Anforderungen. Die aktuelle Studie von Heuse Interim zeigt, welche Rolle Interim Manager bei Veränderungsvorhaben zunehmend einnehmen - insbesondere im Change-Management.

Veränderung braucht Steuerung – und einen externen Impuls.


Veränderung ist zur Regel geworden - nicht zur Ausnahme. Unternehmen stehen unter dem Druck, sich parallel zu technologischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklungen permanent anzupassen. Dabei geraten klassische Führungsstrukturen oft an ihre Grenzen, nicht nur, weil interne Ressourcen knapp sind, sondern weil der gezielte Impuls von außen fehlt, um Veränderung mit der nötigen Klarheit und Entschlossenheit umzusetzen.

Die aktuelle Studie von Heuse Interim zeigt: Unternehmen greifen zunehmend auf Interim Manager zurück, wenn Transformation umgesetzt werden soll. Change Management war im Jahr 2024 der häufigste Anlass für ein Mandat. Für 2025 rechnen fast sechzig Prozent der Befragten mit weiter wachsender Nachfrage. Zugleich gehen 62 Prozent davon aus, dass Interim Management künftig eine noch größere Rolle bei der Bewältigung von Krisen und Transformationsprozessen spielen wird - insbesondere in dynamischen Märkten.

Mittelstand holt oft externe Hilfe

Interim Manager kommen in unterschiedlichsten Branchen und Organisationen zum Einsatz, besonders häufig in industriellen Bereichen wie Automotive, Maschinenbau, Metallverarbeitung oder der Pharmaindustrie. Die Mehrheit der Mandate entfällt laut Studie auf mittelständische Unternehmen mit 51 bis 2.500 Mitarbeitenden. Doch auch größere Konzerne und öffentliche Einrichtungen greifen zunehmend auf externe Führung zurück.

Kommunikation als Erfolgsfaktor bei Veränderungen

Die Studie zeigt, welche Voraussetzungen Interim Manager als besonders wirkungsvoll im Change-Umfeld bewerten: eine klar formulierte Zielsetzung, die frühzeitige Information aller relevanten Ansprechpartner und eine transparente, verbindliche Kommunikation über alle Ebenen hinweg. 84 Prozent der Befragten wünschen sich, dass ihre Rolle und Aufgabe im Vorfeld offen kommuniziert wird - ein oft unterschätzter, aber zentraler Hebel für Vertrauen und Wirksamkeit.

Auch nach Projektende bleibt der Beitrag spürbar: Drei Viertel der Einsätze schließen mit gezielten Maßnahmen zur nachhaltigen Verankerung der Veränderungen, etwa durch Nachfolgelösungen, Wissensmanagement oder dokumentierte Übergaben. Sind diese Erfolgsfaktoren erfüllt, entstehen nicht nur temporäre Fortschritte, sondern dauerhaft wirksame Strukturen und Prozesse.

ESG und KI als Transformationstreiber

Auch aktuelle Transformationsthemen wie Nachhaltigkeit (ESG) oder der Einsatz von Künstlicher Intelligenz gewinnen im Interim-Kontext an Bedeutung. In über einem Viertel der Mandate bearbeiteten Interim Manager laut Studie ESG-relevante Fragestellungen, vor allem in den Bereichen Umwelt- und Ressourcenmanagement. Ihr strukturierter, externer Blick kann dazu beitragen, Nachhaltigkeitsziele praxisnah in Prozesse und Verantwortlichkeiten zu übersetzen.

Zugleich sehen viele Befragte wachsenden Einfluss von KI auf ihre Tätigkeit: Ein Viertel der Interim Manager misst dem Thema bereits hohe Relevanz bei, insbesondere im Kontext von Datenanalyse, Automatisierung und strategischer Planung. Auch hier zeigt sich: Interim Manager bringen nicht nur Umsetzungskraft mit, sondern auch die Bereitschaft, neue Technologien verantwortungsvoll in den Wandel zu integrieren.

Fazit: Veränderung ist kein Selbstläufer und keine Aufgabe, die immer nur mit interner Expertise bewältigt werden kann. Die aktuelle Studie von Heuse Interim zeigt: Externes Change-Management durch Interim Manager wird nicht nur häufiger genutzt, sondern gewinnt auch strategisch an Bedeutung. Dort, wo Führungslücken, Zeitdruck oder interne Blockaden den Wandel ausbremsen, können Interim Manager unterstützen. 

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