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Mitarbeiter fühlen sich von Digitalisierung überrollt

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Corona ist für die Digitalisierung ein Katalysator. Schnell mussten Unternehmen Infrastrukturen für Remote Work schaffen. Was bei neuen Technologien für Beschäftigte wichtig ist, haben Entscheider dabei allerdings aus dem Blick verloren, so eine Lenovo-Studie.
 

Die Kosten entscheiden darüber, welche IT-Lösungen in Unternehmen angeschafft werden. Die Benutzerfreundlichkeit und Mitarbeiterbedürfnisse spielen dabei viel zu selten eine Rolle.


Auch IT-Entscheider sind in der Corona-Krise unter Druck geraten. Viel schneller als zuvor mussten sie die digitale Transformation in ihren Organisationen vorantreiben. Doch Geschwindigkeit ist bei der Digitalisierung nicht alles. Vielmehr sollten Unternehmen den Menschen in den Mittelpunkt von IT-Entscheidungen stellen, lautet das Fazit der Studie "Think human", für die der Computerhersteller Lenovo rund 1.000 IT-Entscheider aus Großbritannien, Deutschland, Frankreich und den Niederlanden befragt hat.

Denn bei der Einführung neuer Technologien stand lediglich bei 29 Prozent der Befragten die Benutzerfreundlichkeit an erster Stelle. Als Konsequenz daraus räumen 47 Prozent der Umfrageteilnehmer ein, dass ihre Mitarbeiter mit der Nutzung der eingeführten Software Probleme hatten. Entsprechend gestiegen seien auch die Anfragen an die IT-Support-Kollegen (52 Prozent).

Kosten dominieren IT-Entscheidungen

Für 62 Prozent der IT-Manager waren vielmehr wirtschaftliche Interessen für ihre Investitionsentscheidungen ausschlaggebend. Lediglich sechs Prozent der Befragten gaben an, dass ihre IT-Entscheidungen den Nutzer in den Mittelpunkt stellen.

Dennoch sind rund 50 Prozent optimistisch, von den Potenzialen der neuen Technologien und den Investitionen zu profitieren, etwa indem die Produktivität verbessert wird. 20 Prozent der befragten Entscheider beklagen hingegen, dass die Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter gelitten habe. 

Auch wenn keine konkrete Zahl in der Studienzusammenfassung beziffert wird, monieren die Befragten, dass sich Mitarbeiter von der Geschwindigkeit und Komplexität des technologischen Wandels und der Informationsmenge überfordert fühlen. Ein Grund dafür mag sein, dass es 42 Prozent der Nutzer es als schwierig erleben, die neuen Technologien anzuwenden. Kurzum leiden viele europäische Mitarbeiter derzeit unter digitalem Stress. 

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