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Trust in Science

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  • 2026
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Über dieses Buch

Dieses Open-Access-Buch schlägt vor, dass Europa in der gegenwärtigen Landschaft etwas zu bieten hat, nämlich jahrzehntelange Erfahrung, wenn es darum geht, gesellschaftliche, ethische und regulatorische Herausforderungen des technologiewissenschaftlichen Wandels zu bewältigen. Die Wissenschaft erlebt beispiellose Turbulenzen, da US-Regierungsvertreter und Big-Tech-CEOs ihre Autorität aktiv untergraben, insbesondere wenn wissenschaftliche Erkenntnisse in polarisierten politischen Debatten mit wirtschaftlichen Interessen und Machtdynamiken kollidieren. In dieser Zeit, in der Europa die Geschehnisse "jenseits des Teichs" genau verfolgt und darum ringt, sich zwischen den riesigen technologiewissenschaftlichen Supermächten zu positionieren, haben sich Forscher aus drei europäischen Projekten zusammengetan, um die Rolle von Wissenschaft und Gesellschaft und ihre Wechselbeziehungen bei der Bewältigung globaler Herausforderungen zu untersuchen. In diesem Springer Brief stellen die Autoren zentrale Fragen zum Thema Vertrauen in die Wissenschaft: Stehen wir tatsächlich vor einer Vertrauenskrise, wie einige Quellen nahelegen? Sollte man der Wissenschaft vertrauen, oder besser: sollte man das Vertrauen in die Wissenschaft fördern, und wenn ja, auf welcher Grundlage? Wenn die Förderung des Vertrauens in die Wissenschaft ein lohnendes und gültiges Ziel ist, wie kann es dann erreicht werden? Die Autoren argumentieren, dass die "europäischen Wissenschaften" durch partizipatorische Forschungsmethoden die Möglichkeit haben, ihre Reaktionsfähigkeit auf gesellschaftliche Werte, Prioritäten und Anliegen zu stärken. "Hub Zwart (1960) studierte Philosophie und Psychologie an der Radboud-Universität Nijmegen (Niederlande) und verteidigte seine Dissertation 1993. Im Jahr 2000 wurde er ordentlicher Professor für Philosophie an der naturwissenschaftlichen Fakultät der RU Nijmegen. 2018 wurde er zum Dekan der Erasmus School of Philosophy (Erasmus University Rotterdam) ernannt. Er ist Chefredakteur der Bibliothek für Ethik und angewandte Philosophie (Springer). Seine Forschungen entwickeln eine philosophische (dialektische) Perspektive auf die zeitgenössische Technologiewissenschaft. Besondere Aufmerksamkeit wird der dialektischen Beziehung zwischen Wissenschaft und den Genres der Vorstellungskraft gewidmet (Drama, Poesie, Kino, Romane, Musik). 2017 veröffentlichte er Tales of Research Misconduct (Springer Nature, open access) und 2022 Continental Philosophy of Technoscience (Springer Nature, open access).

Inhaltsverzeichnis

  1. Chapter 1. Introduction to “Trust in Science”

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    Kalypso Iordanou, Tine Ravn, Hub Zwart
    Dieses Kapitel geht auf das entscheidende Thema des Vertrauens in die Wissenschaft ein und beleuchtet ihre globale Bedeutung und die Herausforderungen, vor denen sie steht. Es untersucht die vielfältige Natur des Vertrauens und umfasst psychologische, normative und beziehungsbezogene Aspekte. Das Kapitel präsentiert Einsichten aus drei von der Europäischen Kommission finanzierten Projekten: VERITY, POIESIS und IANUS, die das Vertrauen in die Wissenschaft aus verschiedenen Blickwinkeln untersuchen. Er diskutiert die Auswirkungen des öffentlichen Vertrauens auf Wissenschaft und Gesellschaft, die Rolle der Wissenschaftskommunikation und die Bedeutung partizipatorischer Forschung. Das Kapitel befasst sich auch mit der Konzeption und Messung des Vertrauens in die Wissenschaft und präsentiert qualitative Ergebnisse aus europäischen Ländern. Er schließt mit politischen Empfehlungen, in denen die Notwendigkeit eines umfassenden Ansatzes zum Verständnis und zur Förderung des Vertrauens in die Wissenschaft betont wird.
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  2. Chapter 2. The Conditions for Trust in Science, Technology and Innovation

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    Maria Michali, Amalia Kallergi, Eva Paraschou, Laurens Landeweerd, Steffi Friedrichs, Athina Vakali, George Gaskell
    Dieses Kapitel untersucht die Bedingungen für das Vertrauen in Wissenschaft, Technologie und Innovation (STI) und betont die Bedeutung des öffentlichen Vertrauens in das wissenschaftliche Ökosystem. Anhand von Fallstudien aus den Bereichen Klimawandel, Genomik und künstliche Intelligenz (KI) wird untersucht, wie Vertrauen gewonnen, aufrechterhalten oder verloren werden kann. Das Kapitel hebt die Rolle von Transparenz, ethischem Engagement und klarer Kommunikation bei der Förderung von Vertrauen hervor. Außerdem werden die Auswirkungen wissenschaftlicher Kontroversen wie Climategate und der Facebook-Cambridge-Analytica-Skandal auf das Vertrauen der Öffentlichkeit diskutiert. Das Kapitel schließt mit praktischen Empfehlungen für Wissenschaftler, Forschungsförderer, Regulierungsbehörden und demokratische Governance-Prozesse, um verantwortungsvolle und vertrauenswürdige STI sicherzustellen.
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  3. Chapter 3. Science Communication as a Trust Repair Mechanism

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    Amalia Kallergi, Laurens Landeweerd
    Dieses Kapitel geht der Rolle der Wissenschaftskommunikation (SciComm) als Mechanismus zur Förderung des öffentlichen Vertrauens in die Wissenschaft nach. Es untersucht die verschiedenen Ziele von SciComm, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf dem "Vertrauensziel" liegt - dem Ziel, das Vertrauen in die Wissenschaft zu fördern oder wiederherzustellen. Das Kapitel argumentiert, dass dieses Ziel problematisch ist und der Vertrauenswürdigkeit von SciComm und der Wissenschaft abträglich sein kann. Mit dem Vertrauensziel werden drei Hauptprobleme hervorgehoben: Es legitimiert ein Vertrauensdefizit, es fördert wahllos Vertrauen und es kann als überzeugendes oder förderndes Motiv wahrgenommen werden. Das Kapitel diskutiert auch die Implikationen dieser Themen für SciComm-Praktiken und fordert reflektiertere und ethischere Ansätze. Sie kommt zu dem Schluss, dass SciComm nicht bestrebt sein sollte, bewusst Vertrauen zu fördern, sondern Vertrauen als Nebenprodukt anderer Ziele oder erlebter Vorteile entstehen lassen sollte. Das Kapitel betont auch die Bedeutung eines echten Dialogs in SciComm und die Notwendigkeit eines ethischen Rahmens, der vertrauensfördernde Bemühungen verantwortungsvoll lenkt.
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  4. Chapter 4. Trust in Science Fostered by Mutual Learning Across Forms of Knowledge

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    Hub Zwart
    Dieses Kapitel untersucht die komplexe Dynamik des Vertrauens in die Wissenschaft und betont die Bedeutung des gegenseitigen Lernens und der partizipativen Forschung, um die Kluft zwischen akademischem Wissen und gesellschaftlichen Belangen zu überbrücken. Sie vertieft sich in den historischen Kontext von Fehlinformationen und betont, dass Skepsis und Misstrauen gegenüber der Wissenschaft keine neuen Phänomene sind, sondern sich im Zuge gesellschaftlicher Veränderungen entwickelt haben. Der Text argumentiert, dass Vertrauen in die Wissenschaft gefördert werden kann, indem man sich aktiv mit öffentlicher Skepsis auseinandersetzt und vielfältige Formen des Wissens einbezieht, einschließlich praktischer Erfahrungen und Erfahrungen aus der Lebenswelt. Außerdem wird die Rolle partizipatorischer Forschung bei der Steigerung der Relevanz und Gültigkeit wissenschaftlicher Erkenntnisse und die Notwendigkeit diskutiert, dass Wissenschaftler die umfassenderen gesellschaftlichen Implikationen ihrer Arbeit berücksichtigen. Das Kapitel kommt zu dem Schluss, dass das Vertrauen in die Wissenschaft durch erkenntnistheoretische Einbeziehung gestärkt werden kann. Dazu gehört die Einbeziehung verschiedener Wissensformen und die Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Stimmen und Perspektiven, um blinde Flecken und Vorurteile zu erkennen. Darüber hinaus berührt er die politischen Dimensionen des Vertrauens in die Wissenschaft und hebt die Kluft zwischen akademischem und praktischem Wissen sowie die Notwendigkeit neuer Forschungsmethoden hervor, die soziale Interaktion als entscheidenden Bestandteil des Wissensproduktionsprozesses einbeziehen.
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  5. Chapter 5. Measuring Trust in Science Through Surveys: Challenges and Reflections

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    Anne-Sophie Behm-Bahtat, Hannah L. Bunt, Martin W. Bauer, Bankole Falade
    Dieses Kapitel vertieft sich in die Feinheiten der Messung des Vertrauens in die Wissenschaft anhand von Umfragen und geht auf die Herausforderungen und Reflexionen ein, die sich aus diesem Prozess ergeben. Es beginnt damit, die konzeptionelle Komplexität des Vertrauens in die Wissenschaft und die Fragmentierung der Messansätze hervorzuheben und die Notwendigkeit einer sorgfältigen Interpretation der Umfrageergebnisse zu betonen. Das Kapitel geht dann den Herausforderungen im Zusammenhang mit der Gültigkeit von Vertrauensmaßnahmen nach und diskutiert die unterschiedlichen Operationalisierungen von Vertrauen und das "Dschungel-Jingle-Jangle" -Problem. Sie unterstreicht auch die Bedeutung der Formulierung von Fragen und zeigt, wie Semantik und Pragmatik Umfrageergebnisse beeinflussen können. Ein Paradigmensyntagma von Befragungselementen über das Vertrauen in die Wissenschaft wird eingeführt, um die Analyse und Interpretation von Umfragedaten effektiver zu unterstützen. Das Kapitel schließt mit einer empirischen Untersuchung der nuancierten (Dis-) Vertrauensdynamik in sieben europäischen Ländern auf der Grundlage von Eurobarometer-Daten. Diese Analyse veranschaulicht, wie Interpretationen von Umfrageergebnissen unser Verständnis von öffentlichem (Des-) Vertrauen in die Wissenschaft prägen und betont die Notwendigkeit sorgfältiger, kontextbewusster Interpretationen und den Wert der Anreicherung von Umfragedaten durch ergänzende qualitative Erkenntnisse.
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  6. Chapter 6. A General Public’s Perspective: Factors that Constrain Individual Trust in Science

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    Christiana Varda, Kalypso Iordanou, Josephina Antoniou
    Dieses Kapitel untersucht die Faktoren, die das Vertrauen des Einzelnen in die Wissenschaft einschränken, und konzentriert sich dabei auf die Perspektiven der Öffentlichkeit in verschiedenen europäischen Ländern. Die Studie identifiziert drei Hauptthemen, die das Vertrauen in die Wissenschaft beeinflussen: individuelle Faktoren wie Motivation, Kognition und Affekte; soziokulturelle Faktoren wie soziale Normen, sozialer Einfluss und Konflikte innerhalb der Wissenschaft oder anderer Gruppen; und Umweltfaktoren wie Bildungssysteme, Online-Informationsumgebungen und Zugang zu Wissenschaft und Wissenschaftlern. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass das Vertrauen in die Wissenschaft durch ein komplexes Zusammenspiel dieser Faktoren beeinflusst wird und dass Vertrauensbeziehungen je nachdem, ob sie individuell, gruppenorientiert oder institutionsorientiert sind, variieren können. Das Kapitel schließt mit der Diskussion der Implikationen dieser Ergebnisse für die Stärkung des Vertrauens in die Wissenschaft und der Notwendigkeit eines inklusiven Dialogs und vielfältigen Engagements von Stakeholdern.
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  7. Chapter 7. Public Trust in Science: A Public Consultation on a European Scale

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    Marta Entradas, Inês Carneiro e Sousa, Yan Feng
    Dieses Kapitel vertieft sich in die komplexe Frage des öffentlichen Vertrauens in die Wissenschaft und unterstreicht ihre erneute Bedeutung im Gefolge der COVID-19-Pandemie. Durch eine Reihe öffentlicher Diskussionsworkshops in sieben europäischen Ländern untersucht die Studie, wie Forschungsintegrität, öffentliches Engagement und Wissenschaftskommunikation das Vertrauen in die Wissenschaft beeinflussen. Die Teilnehmer äußerten im Allgemeinen ein hohes Maß an Vertrauen in die Wissenschaft und würdigten ihre Rolle beim Fortschritt und der Verbesserung des Lebens. Allerdings wurden Bedenken über Fehlverhalten, Interessenskonflikte und politischen Einfluss geäußert, die als Bedrohung des Vertrauens angesehen wurden. Die Studie untersuchte auch die Rolle des öffentlichen Engagements in der Wissenschaft, wobei die Teilnehmer Transparenz und Beteiligung schätzten, aber unterschiedliche Meinungen über das Ausmaß der öffentlichen Beteiligung äußerten. Wissenschaftliche Kommunikation entwickelte sich zu einem entscheidenden Faktor, wobei Vertrauenswürdigkeit mit der Glaubwürdigkeit der Quellen und der Klarheit der Botschaften verknüpft war. Die Ergebnisse stellen bestehende Annahmen über die Beteiligung der Öffentlichkeit und die Rolle der Wissenschaftskommunikation in Frage und unterstreichen die Notwendigkeit verantwortungsvoller Forschungsarbeit und effektiver Kommunikationsstrategien, um das öffentliche Vertrauen in die Wissenschaft aufzubauen und aufrechtzuerhalten.
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  8. Chapter 8. The Role of Institutions in Cultivating Trust in Science: A Qualitative Approach on a European Scale

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    Michel Dubois, Tine Ravn, Anne-Sophie Behm-Bahtat, Lone Bredahl, Inês Carneiro e Sousa, Bankole Falade, Rita Ferreira, Marianne Gauffriau, Catherine Guaspare, Panagiotis Kavouras, Olivier Le Gall, Maria João Leão, José Felix Lozano, Irene Monsonís Payá, Esther Reineke, Tina Rotzal, Pierre Schwidlinski, Charles Shannon, Caroline Strube, Mia Ulvgraven
    Dieses Kapitel untersucht die Rolle von Institutionen bei der Förderung des Vertrauens in die Wissenschaft und konzentriert sich dabei auf die Wahrnehmung institutioneller Akteure in sieben europäischen Ländern. Darin wird untersucht, wie diese Interessengruppen das Vertrauen der Öffentlichkeit in Wissenschaft und Technologie, die Integrität der Forschung und die Beteiligung der Bürger einschätzen. Die Studie zeigt, dass es zwar keine weit verbreitete Vertrauenskrise in die Wissenschaft gibt, aber bestimmte Bereiche und Zusammenhänge, die zu Misstrauen führen können. Das Kapitel unterstreicht auch die Bedeutung von Transparenz, wissenschaftlicher Kompetenz und koordinierten Bemühungen, die Kluft zwischen Wissenschaft und Gesellschaft zu überbrücken. Darüber hinaus wird die Rolle der Institutionen bei der Förderung der Integrität der Forschung und der Beteiligung der Bürger diskutiert, wobei die Notwendigkeit der Standardisierung und Harmonisierung von Standards und Strategien für die Integrität der Forschung auf europäischer oder globaler Ebene betont wird. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Beteiligung von Bürgern und Zivilgesellschaft an der gemeinsamen Erstellung von Forschungsagenden und -inhalten die Forschung relevanter machen kann, aber dies hängt von einer langen Liste von Ressourcen und Faktoren ab, die nicht immer übereinstimmen. Das Kapitel schließt mit der Betonung der entscheidenden Rolle der Institutionen bei der Förderung der Integrität der Forschung und der Beteiligung der Bürger sowie der Notwendigkeit koordinierter Anstrengungen sowohl auf nationaler als auch auf europäischer Ebene.
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  9. Chapter 9. A Multi-Stakeholder View on Methods to Foster Public Trust in Science

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    Gábor Szüdi, Pamela Bartar
    Dieses Kapitel befasst sich mit den Methoden zur Förderung des Vertrauens der Öffentlichkeit in die Wissenschaft und widmet sich der wachsenden Kluft zwischen Wissenschaft und Gesellschaft. Durch Fokusgruppen verschiedener Interessengruppen in Österreich, Belgien und Griechenland untersucht die Studie praktische Lösungen zur Stärkung des Vertrauens, die nach ihren Hauptzielen kategorisiert sind: das Interesse an der Wissenschaft wecken, das Verständnis der Wissenschaft verbessern, die wissenschaftliche Integrität fördern, die Wissenschaft demokratisieren und eine reflexive Denkweise aufbauen. Die Ergebnisse unterstreichen die Bedeutung visueller Darstellungen, klarer Kommunikation und der Rolle verschiedener Akteure in der Wissenschaftskommunikation. In diesem Kapitel werden auch die Herausforderungen und Chancen beim Einsatz sozialer Medien und die Notwendigkeit von Bildung und Ausbildung zur Bekämpfung von Fehlinformationen diskutiert. Die Schlussfolgerung betont die Bedeutung einer Segmentierung des Publikums und maßgeschneiderter Methoden für spezifische Zielgruppen für eine effektive Wissenschaftskommunikation.
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  10. Chapter 10. Ecosystem of Trust: A Systems Approach to Trust in Science

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    Agata Gurzawska, Evren Yalaz, Mariano Martín Zamorano Barrios
    Dieses Kapitel vertieft sich in die komplexe Welt des Vertrauens in die Wissenschaft und präsentiert einen neuartigen Systemansatz, um ihre vielfältige Natur zu verstehen. Es stellt das Konzept eines "Ökosystems des Vertrauens in die Wissenschaft" vor, das die miteinander verbundenen Elemente hervorhebt, die Vertrauen beeinflussen, und einen Rahmen für das Verständnis seiner Dynamik bietet. Der Text untersucht die Herausforderungen und die Entwicklung des Vertrauens in die Wissenschaft und hebt die Auswirkungen der Globalisierung, des technologischen Fortschritts und der sich wandelnden Landschaft der wissenschaftlichen Forschung hervor. Es untersucht auch die Rolle verschiedener Stakeholder, die als Stewards of Trust bekannt sind, und ihre Verflechtungen innerhalb des Ökosystems. Das Kapitel schließt mit der Diskussion der Grenzen des Systemansatzes und dem Eintreten für die gemeinsame Verantwortung der wissenschaftlichen Gemeinschaft bei der Förderung des Vertrauens in die Wissenschaft. Die Leser erhalten Einblicke in die komplexe Dynamik des Vertrauens in die Wissenschaft, die Rolle verschiedener Akteure und die Bedeutung einer Systemperspektive für das Verständnis und die Steuerung des Vertrauens in wissenschaftliche Unternehmungen.
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  11. Chapter 11. Philosophical Insights into Trust in Science: Towards Better Surveys and Policy Design

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    Margit Sutrop, Külliki Seppel
    Dieses Kapitel vertieft sich in die philosophischen Nuancen des Vertrauens in die Wissenschaft und betont die Bedeutung der Unterscheidung zwischen Vertrauen und berechtigtem Vertrauen. Er untersucht die historischen Verschiebungen in den Beziehungen zwischen Wissenschaft und Gesellschaft und die Entwicklung öffentlicher Umfragen zur Wissenschaft, wobei die Notwendigkeit einer rigoroseren konzeptionellen Analyse hervorgehoben wird. Der Artikel beschreibt die philosophischen Aspekte des Vertrauens, einschließlich des Wesens von Vertrauen, Vertrauenswürdigkeit und der Komplexität von Vertrauensbeziehungen. Er diskutiert auch die Herausforderungen für das öffentliche Vertrauen in die Wissenschaft, wie Fehlinformationen und Politisierung, und schlägt Strategien zum Aufbau und zur Aufrechterhaltung des Vertrauens vor. Das Kapitel schließt mit umsetzbaren Empfehlungen zur Verbesserung empirischer Studien über das Vertrauen in die Wissenschaft, zur Integration philosophischer Erkenntnisse mit praktischen Methoden, um berechtigtes Vertrauen zu fördern und es mit öffentlichen Werten und Erwartungen in Einklang zu bringen.
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Titel
Trust in Science
Herausgegeben von
Kalypso Iordanou
Tine Ravn
Hub Zwart
Copyright-Jahr
2026
Electronic ISBN
978-3-032-15723-2
Print ISBN
978-3-032-15722-5
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-032-15723-2

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