Skip to main content
main-content

Über dieses Buch

Der Autor erläutert organisatorische Voraussetzungen für Unternehmen, um einen funktionierenden Datenschutz herzustellen. Angesichts der Tatsache, dass Millionen von personenbezogenen Daten von zentralisierten Portalen gestohlen oder dass Millionen von Fahrzeugen mit der gleichen Software manipuliert werden, ist es erforderlich, dass Chancen skalierbarer Geschäftsmodelle von skalierbaren Risiken abgekoppelt werden, um Wirtschaftsbereiche zu sichern und zu stabilisieren.Das Buch richtet sich an alle, die die digitale Transformation mitgestalten wollen. In einem interdisziplinären ganzheitlichen Prozess muss ein Paradigmenwechsel stattfinden, damit Risiken so überschaubar wie in der vordigitalen Welt werden. Insbesondere sind dabei Konzepte der Dezentralisierung und Anonymisierung zu berücksichtigen.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Soziologische Grundlagen

Zusammenfassung
Erst seit digitale Technologien wie Smart Home und E-Health nicht die Umsatzerwartungen erfüllen, entsteht ein Umdenken in der IKT. Anhand eines weiterentwickelten Kommunikationsmodells des Kommunikationspsychologen Friedmann Schulz von Thun werden Kommunikationsstörungen zwischen Mensch und Technik analysiert. Entsprechend wird ein neues Modell für die Kommunikation zwischen Mensch und Maschine und auch den Maschinen untereinander vorgestellt. Technik ist berechenbar und eindeutig. Menschen ticken anders. Jeder Konsument stellt meist unbewusst seine eigene Kosten-/Nutzenanalyse auf. Menschliches Verhalten kann man jenseits von Statistiken vorhersagen. Als Referenzgruppe für Technik dürfen nicht junge anpassungsfähige Menschen herangezogen werden, sondern alte Menschen mit ersten kognitiven Einschränkungen müssen für eine breite gesellschaftliche Akzeptanz in die digitale Transformation mitgenommen werden. Das gilt insbesondere für angewendete Datensicherheit. Hochsichere Konzepte bieten keine Sicherheit, wenn sie nicht vom Nutzer akzeptiert und angewendet werden.
Olaf Berberich

2. Rechtliche und organisatorische Grundlagen

Zusammenfassung
Rechtliche Regelungen der vordigitalen Gesellschaft sind ausreichend, wenn die Technik an die Gesellschaft und nicht die Gesellschaft an die Technik angepasst wird. Ob Gesetze zum Datenschutz, das EUGH-Urteil zur Vorratsdatenspeicherung, Compliance Regeln oder Urheberrecht, es gibt keine rechtlichen Hindernisse für eine schnelle Umsetzung eines Trusted WEB 4.0. Wenn Urheber die tatsächliche Verfügungsgewalt über ihre Daten haben, werden rechtliche Widersprüchlichkeiten und Unklarheiten aufgehoben. Über die derzeitige Neustrukturierung der IANA besteht die einmalige Chance, einen weltweiten Kategorienstandard einzuführen und hiermit intelligenten autonomen Systemen die Anwendung des menschliche Weltbilds zur ermöglichen.
Olaf Berberich

3. Konzepte der Zukunft

Zusammenfassung
Wertschöpfungskonzepte zentralisierter Datenverwertung sind überholt. Die Zukunft liegt in der dezentralen globalen Vernetzung. Die letzten Zentimeter des Mensch-Maschine-Interfaces sind das Tor zur Wertschöpfung. Wer ein Konzept entwickelt, an dem alle fair partizipieren, wird selbst erhebliches Wachstum und Wertschöpfung generieren. Dezentralisierte Konzepte werden in vielen Bereichen bereits gefordert und bilden die Grundlage für eine funktionierende digitale Transformation. Nur so können die Errungenschaften der vordigitalen Gesellschaft erhalten bleiben. Es geht um die ganz konkreten nächsten Schritte: Wie bestehen Unternehmen den Wandel? Wie erhält Trusted WEB 4.0 die nötige Unterstützung? Welche Forschungsergebnisse müssen schnellstens erzielt werden?
Olaf Berberich

Backmatter

Weitere Informationen

Premium Partner